MOTORSPORT. Schneechaos an der Riviera stoppen Testfahrten

Am ersten Testtag lief noch alles nach Plan. [Foto: Tobias Hayn]

Der Schnee kam – und nichts ging mehr: Wetterkapriolen haben dem Mechernicher Rennteam GTronix 360° Team mcchip-dkr am zweiten Tag der Testfahrten in Misano einen gehörigen Strich durch die Rechnung gemacht. Wegen starken Schneefalls war der Misano World Circuit an der adriatischen Riviera unbefahrbar. Bereits am Samstagabend war das Team um Eigner Danny Kubasik von Obergartzem gestartet und nach 13 Stunden Fahrt im italienischen Misano angekommen. Sonntags folgte dann Dienst nach Plan. Die Box am Misano World Circuit wurde eingeräumt und alles war für die Testfahrten am Montag und Dienstag vorbereitet.
Der erste Testtag begann pünktlich um 9.00 Uhr und verlief ohne große Komplikationen. Auf einer fast leeren Strecke konnten bei frostigen Temperaturen, aber stabiler Wetterlage, die ersten Runden absolviert werden. Im Focus stand hierbei die Gewöhnung an den Porsche 981 Cayman für die Klasse V5. Das Team tastete sich an die richtige Fahrwerksabstimmung heran und fand schnell ein zufriedenstellendes Setting. Ein weiteres Augenmerk wurde auf das Temperaturverhalten der Maschine gelegt, da hier noch detaillierte Erfahrungswerte unter den Belastungen im Renneinsatz fehlten.
Das Wetter zeigte sich im Laufe des Tages erstaunlich konstant. Zwar gab es einen regen Wechsel von Sonne und Bewölkung. Jedoch war der Kurs zu jeder Zeit befahrbar. Pilotiert wurde der Porsche von Heiko Hammel und Georg Griesemann.

Dienstagmorgen dann das große Erwachen. Wie schon im lokalen Wetterbericht angekündigt herrschte am geplanten zweiten Testtag, dichtes Schneetreiben und machte die Fahrbahn höchstens noch für ein Snowmobil befahrbar. An Tests war nicht mehr zu denken und so machte sich das Team nach dem Bau eines Schneemannes und einer Schneeballschlacht zur Rückreise in die Eifel bereit. Dabei hielt sich die Enttäuschung die Waage mit der Belustigung aus der Eifel an die Riviera zu reisen um dem Schneefall tatenlos zusehen zu müssen. Gegen 11.00 Uhr war alles gepackt und es ging auf die Autobahn in Richtung Heimat. Zwar musste der Auflieger mit Rennwagen und Equipment vorerst stehen bleiben, da die Italienischen Autobahnen für Lastkraftfahrzeuge gesperrt waren. Aber das restliche Personal erreichte Mittwochnacht das Hauptquartier von mcchip-dkr in Mechernich-Obergartzem.

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EUSKIRCHEN. Grippewelle im Kreis – Volle Arztpraxen, leere Büros

Auch wenn die aktuellen Berichte etwas anderes vermuten lassen: Die Grippe, unter Fachleuten Influenza, führt alljährlich um die Karnevalszeit zu einer bundesweiten Erkrankungswelle / Die wichtigsten Fragen und Antworten von den Experten des Euskirchener Kreisgesundheitsamtes.


Die Zahl der Grippeerkrankungen im Kreis Euskirchen ist in den vergangenen Wochen sprunghaft angestiegen. Waren in der aktuellen „Grippesaison“ bis zum Jahreswechsel dem Gesundheitsamt lediglich insgesamt zwei Fälle gemeldet worden, kam es um die Karnevalszeit zu einem deutlichen Anstieg der an Influenza erkrankten Personen. Eigentlich nichts Besonders, denn alle Jahre schwappt die Grippewelle in dieser Jahreszeit durchs Land.
Ende Februar sind dem Euskirchener Gesundheitsamt insgesamt 358 bestätigte Infektionsfälle übermittelt worden, bei vier Patienten konnten auch intensive medizinische Maßnahmen nicht den Tod verhindern. In allen Fällen waren hochbetagte Menschen mit schweren Vorerkrankungen betroffen. Im Vergleich zu den anderen Kreisen und Städten Nordrhein-Westfalens zeigt sich der Kreis Euskirchen dabei im Mittelfeld.
Allerdings erlebt NRW derzeit einen ungewöhnlich hohen Anteil an Influenza-B-Infektionen.
Anders als die Influenza A ist die B-Variante nur für den Menschen ansteckend und führt nicht zu weltweiten Krankheitsausbrüchen.
Anders als bei einer banalen Erkältung, dem grippalen Infekt, sind die Betroffenen massiv krank und zumeist an das Bett gefesselt – wenn sie nicht sogar in ein Krankenhaus müssen. Jedes Jahr sterben Menschen an der Infektion. Die meisten Todesfälle in den letzten Jahren gab es mit deutschlandweit geschätzten 21.300 in der Grippesaison 2014/15 – das ist der höchste Wert seit 1996 – und geschätzten 20.700 im Winter 2012/13. Bei vielen ist die letzte größere Welle zum Jahreswechsel 2009/10 schon fast in Vergessenheit geraten. Damals erkrankten allein in NRW zigtausend Menschen, bei fast 21.000 wurde das Virus im Labor nachgewiesen. Im Kreis Euskirchen wurde damals das Virus bei 181 Bürgern bestätigt.

Wie wird eine Influenza nachgewiesen?

Wie viele Menschen im Kreis Euskirchen wirklich derzeit unter einer Influenza leiden, kann niemand sagen. Dem Gesundheitsamt werden im Allgemeinen nur diejenigen Patienten gemeldet, bei denen das Virus mittel Laboruntersuchung nachgeweisen wurde. Daher muss von einer hohen Dunkelziffer ausgegangen werden. Haus- und Kinderärzte sind in der Diagnostik der Influenza geübt und können daher, bei typischen Symptomen, häufig auf eine Abstrichuntersuchung verzichten.

Wer ist „schuld“ an einer Influenza?

Die „echte Grippe“ wird durch Viren verursacht, geht mit einem plötzlichen Erkrankungsbeginn, Fieber und einem deutlichem Krankheitsgefühl, verbunden mit Allgemeinsymptomen wie Muskel- und/oder Kopfschmerzen und Reizhusten einher und hält mit 5 bis 7 Tagen länger an, als ein banaler grippaler Infekt.

Welche Medikamente helfen?

Wirksame Medikamente, die gezielt gegen Influenzaviren helfen, wurden bisher noch nicht entwickelt. Antibiotika werden nur eingesetzt, wenn zeitgleich eine bakterielle Infektion, z.B. eine Lungenentzündung festgestellt wurde.
Ist eine Schutzimpfung sinnvoll?
Die Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut (STIKO) empfiehlt insbesondere Menschen ab 60 Jahren eine jährliche Grippeschutzimpfung.
Im Januar 2018 hat die STIKO nach ersten Infektionsfällen ihre bis dahin gültige Empfehlungen zur Impfung gegen saisonale Influenza hinsichtlich der empfohlenen Impfstoffe präzisiert. Der zumeist angewandte Dreifach-Grippeimpfstoff zeigt sich gegenüber einem ebenfalls verfügbaren Vierfach-Impfstoff unterlegen. Je nach Virustyp liegt die aktuelle Schutzquote des Dreifach-Grippeimpfstoffs zwischen 17% und 67%. Ob zukünftig Krankenkassen die Kosten für den Vierfach-Grippeimpfstoff übernehmen müssen, entscheidet ein bundesweites Gremium am 5. April 2018. Allerdings übernehmen eine Reihe von Krankenkassen bereits freiwillig die Kosten für die Vierfachimpfung.

Wer sollte sich impfen lassen?

Vor allem Menschen mit einer geschwächten Immunabwehr sollten sich durch eine Impfung vor Grippe schützen. Dazu zählen neben Senioren ab 60 Jahren und chronisch kranken Menschen aller Altersgruppen auch Säuglinge und Kleinkinder, deren Immunsystem noch nicht ausgereift ist. Auch Schwangeren wird ab Beginn des zweiten Schwangerschaftsdrittels zur Impfung geraten.
Wann sollte man sich impfen lassen?
Die Impfung gegen Grippe sollte jedes Jahr, vorzugsweise im Oktober oder November, durchgeführt werden. Nach der Impfung dauert es ca. 10 bis 14 Tage, bis der Körper einen ausreichenden Schutz vor einer Ansteckung aufgebaut hat. Auch eine spätere Impfung zu Beginn des Jahres ist meist noch sinnvoll. Insbesondere, wenn die Grippewelle noch nicht eingesetzt oder gerade erst begonnen hat.
Ob aktuell noch eine Schutzimpfung zu empfehlen ist, sollte mit dem jeweiligen Haus- oder Kinderarzt besprochen werden.

Wie kann man sich schützen?

Um einer Influenza oder einer Erkältung vorzubeugen, sollte man, unabhängig vom Alter oder chronischen Erkrankungen, öfters die Hände waschen und, wenn man erkrankt ist, seine Mitmenschen nicht direkt anniesen. Auch sollte in der Grippe- und Erkältungswelle darauf verzichtet werden, anderen die Hand zu geben. Menschenansammlungen sollten vermieden werden. Das Immunsystem muss gepflegt werden. Das geht am besten durch ausreichend Schlaf, eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung. Auch warme Kleidung ist wichtig.
Was tun, wenn man erkrankt ist?
Wenn es einen dann doch „erwischt“, muss die Erkältung oder Influenza auf jeden Fall ausgeheilt werden. Wer krank ist, sollte nicht zur Arbeit, in die KiTa oder Schule, so können nur Kollegen und Freunde angesteckt werden. Wichtig ist zudem eine ausreichende Trinkmenge. Bei anhaltendem Fieber oder bei dem Verdacht, dass sich zusätzlich eine bakterielle Entzündung entwickelt hat (z.B. Lungen- oder Mittelohrentzündung), hilft der Haus- oder Kinderarzt.

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MOTORSPORT. Siegerehrung Clubmeisterschaft bei der SFG Schönau

Die Sportfahrergemeinschaft Schönau hatte am vergangenen Samstag zur Ehrung der Clubmeister 2017 in den Saal der Gaststätte „Erftstube“ in Bad Münstereifel-Schönau eingeladen und viele Rennfahrer waren in Begleitung der Einladung gefolgt.

Die Geehrten Clubmeister der SFG Schönau in der Kategorie B. [Foto: pd]

SFG-Schriftführer Bernd Schmitz übernahm nach einem gemeinsamen Abendessen die Ehrungen in zwei Kategorien. Zur Kategorie B (C-Lizenz-Fahrer/Lizenzfreie Fahrer/Kartfahrer) ergriff dann kurzfristig Herbert Neumann das Mikrofon, denn in dieser Kategorie wurde Bernd Schmitz zum Clubmeister geehrte. Schmitz war in der vergangenen Saison bei 23 Rennen der unterschiedlichsten Art für die SFG Schönau an den Start gegangen. Darunter Orientierungsfahrten, touristische, tourensportliche und sportliche Oldtimerveranstaltung, aber auch bei sieben GLP-Läufen auf der Nürburgring Nordschleife. Auf dem zweiten Platz landete Michael Gietmann, der im Kartsport unterwegs war und dabei unter anderem neun Siege einfuhr und auch beim 24h-Kartrennen von Berlin dabei war. Auf dem Bronzerang wurde SFG-Vorsitzender Guido Lethert geehrt. Lethert war bei 16 Rennen an den Start gegangen. Dabei waren die Klassensiege beim der Rheinbach Classic, der Düsseldorf Historik und der Orientierungsfahrt Oberberg die Highlights.

Clubmeister SFG Schönau Kategorie B
1. Bernd Schmitz
2. Michael Gietmann
3. Guido Lethert
4. Ben Becker (Kart)
5. Mika Freyaldenhoven (Kart)

Volle Bühne bei der Ehrung der Clubmeister der SFG Schönau bei den Kategorie-A Fahrer. [Foto: pd]

In der Kategorie A (Lizenzfahrer) siegt Danny Brink. Der Clubmeister ging bei 12 Rennen an den Start und feierte dabei einen Klassensieg in der DMV Endurance Serie NES 500 und drei Klassensiege bei der VLN. In der Gesamtwertung der VLN belegte er den 11. Platz. Das 24h-Rennen auf dem Nürburgring beende Danny Brink im, von Pixum Team Adrenalin Motorsport eingesetzten BMW E90 325i auf dem 2. Platz in der Klasse V4. Rang zwei ging an Herbert Neumann. Der Schweinheimer ging bei sieben RCN Läufen an den Start und feierte dabei vier Klassensiege. In der Gesamtwertung der Rundstrecken Challenge Nürburgring landete Herbert Neumann auf dem 19. Platz. Auf dem dritten Platz der Kategorie A-Fahrer fuhr der Euskirchener Youngster Tobias Müller. In seiner ersten kompletten VLN-Saison ging er mit dem, von MKR-Engineering eingesetzten BMW M235i Racing Cup in der Klasse Cup5 bei elf Läufen an den Start. Dabei wurde Tobias Müller einmal Dritter, einmal Fünfter und dreimal Siebter in der hart umkämpften Klasse. Auch bei zwei Rennen der DMV Endurance Serie NES 500 ging Müller zweimal mit dem MKR-BMW an den Start. Dabei feierte er einen Klassensieg und einen dritten Platz.

Clubmeister SFG Schönau Kategorie A
1. Danny Brink
2. Herbert Neumann
3. Tobias Müller
4. Michael Milz (CTT, 24h-Rennen Nürburgring)
5. Oliver Greven (CTT, 24h-Rennen Nürburgring)
6. Christoph Breuer (VLN, 24h-Rennen Nürburgring)
7. Theo Milz (CTT, 24h-Rennen Nürburgring)
8. Roman Schiemenz (CTT, 24h-Rennen Nürburgring)
9. Moritz Blotzheim (Juniorenmeister CTT)
10. Niclas Faßbender (CTT)
11. Christian Runkel (CTT)

Auch in der Saison 2018 sind die Fahrer der SFG Schönau wieder auf den verschiedenen Motorsportbühnen unterwegs, um Punkte für die Clubmeisterschaft zu sammeln. Das Highlight für den Motorsportverein ist natürlich wieder der kombinierte GLP/RCN-Lauf „Preis der Erftquelle“, den die SFG Schönau am 4. August auf der Nürburgring Nordschleife veranstaltet.

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MOTORSPORT. GTronix360° Team mcchip-dkr startet 2018 mit Porsche Cayman in der Klasse V5

Mit einem Porsche Cayman startet das GTronix360° Team mcchip-dkr auf dem Nürburgring.

Nach einer erfolgreichen Saison 2017 wird das GTronix 360° Team mcchip-dkr in diesem Jahr einen Porsche Cayman 981 in der Klasse V5 bei der VLN-Langstreckenmeisterschaft auf der Nürburgring-Nordschleife einsetzen.
Besitzer des Fahrzeuges ist der japanische mcchip-dkr Vertriebspartner und SUNRISE Blvd Geschäftsführer Kohei Fukuda, der sich das Cockpit des Cayman mit dem VLN-Routinier Georg Griesemann teilen wird. Kohei Fukuda kaufte den Zuffenhausener Rennwagen Ende letzten Jahres von PROsport Performance aus Wiesemscheid. Georg Griesemann war in der letzten VLN-Saison als Teammanager für GTronix360° Team mcchip-dkr im Einsatz. Fukuda und Griesemann haben bereits im letzten Jahr am Steuer eines BMW E90 325i, in der hart umkämpften Klasse V4, eine gute Zusammenarbeit bewiesen und freuen sich auf die Herausforderungen der diesjährigen Rennsaison. Als weitere Fahrer stehen junge, talentierte Piloten aus Japan im Gespräch, welche Fukuda mit diesem Projekt an die Nordschleife heranführen möchte.
Der Cayman wird die komplette VLN-Saison sowie das 24h-Quali-Rennen und das 24h-Rennen bestreiten. Der erste öffentliche Auftritt werden die Trackdays in Misano am 26. und 27. Februar sein. „Wir wollen mit dem Porsche an unsere gute Leistung aus dem Vorjahr anknüpfen“, freut sich Teameigner Danny Kubasik auf die neue VLN Saison.

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MOTORSPORT. Tobias Müller startet im Eifelblitz

Bereits 2017 ging der 20-Jährige Euskirchener Tobias Müller für Scheid-Motorsport beim 24-Stunden-Rennen an den Start. 2018 wird er für das Team in der VLN-Saison an den Start gehen.

Endlich ist die Cockpitsuche für den Euskirchener Rennfahrer Tobias Müller zu Ende. Der Youngster fährt in der VLN-Saison für das Team Scheid Motorsport mit einem BMW M235i Racing Cup in der Cup 5 Klasse. Bereits 2017 saß der
20-Jährige mit den bisherigen Stammpiloten von Scheid Motorsport Rudi Adams und Thomas Jäger beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring, kam aber nicht zum Fahren, weil ein früher Unfall das Aus bedeutete. In der VLN-Saison 2017 war der Euskirchener für MKR Engineering in der VLN im Einsatz und feierte dabei beim 42. DMV 4-Stunden-Rennen einen dritter Platz im BMW M235i in der Cup 5-Klasse.
Auch die beiden weiteren Fahrer und Teamkollegen von Müller auf dem „Eifelblitz“ sind blutjunge Rennfahrer. Teamchef Johannes Scheid gibt auch Nico Otto und Lars Peucker eine Chance, sich zu beweisen. Dabei ist Nico Otto (18) der Jüngste im Team. Er kommt genau wie Lars Peucker aus Grevenbroich. Beide sind VLN-Neulinge. Otto fuhr mit dem BMW 235i bereits erfolgreich in der DMV GTC und dem belgischen M235i Racing Cup. Die legendäre Nordschleife erlebte er in der RCN. Dasselbe gilt auch für den 22 Jahre alten Lars Peucker, der in der RCN am Lenkrad eines BMW E36 Coupé Platz nahm. Zudem ist Peucker ein Förderkandidat des ADAC Nordrhein. „Wir kennen uns alle von Kart-Rennen. Das ist sicherlich eine gutes Team“, freut sich Müller auf die neue Saison. Die Messlatte für die drei Youngsters liegt hoch. 2017 feierte Scheid Motorsport Klassensiege in der Cup 5 beim 42. DMV 4-Stunden-Rennen und bei der 63. ADAC Westfalenfahrt und schaffte vier weitere Podestplätze in der BMW-Cup-Klasse der VLN. Ob die drei auch beim 24h-Rennen für Scheid-Motorsport an den Start gehen, ist noch offen: „Über das 24h Rennen haben wir noch nicht gesprochen. Ich habe aber vor, dort zu starten“, hofft Müller auch auf einen Einsatz beim Langstreckenklassiker.

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Kommere usse Rand un Band

Bei strahlendem Sonnenschein zogen 33 Festwagen und Fußgruppen durch den historischen Ortskern

Es wurde wieder einmal eng im historischen Ortskern von Kommern, als sich der Rosenmontagszug der KG Greesberger den Weg durch die Massen der Zuschauer bahnte. Neben den vielen Kommerner Teilnehmer waren auch wieder zahlreiche Gruppen aus den umliegenden Ortschaften mit dabei.
Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick konnte dabei den Prunkwagen des Festausschusses Mechernicher Karneval ebenso begrüßen wie Abordnungen aus Schwerfen, Eicks, Katzvey, Vussem und Strempt.
Zum krönenden Abschluss jubelte janz Kommere seinem Prinzenpaar Sabine II. und Guido I. (Heske) am Straßenrand zu. Das Paar ließ Kamelle, Strüsjer und Süßigkeiten regnen.
In besonderen Kostümen war die Fußgruppe um Peter Hein vom Gartenbau- und Verschönerungsverein Kommern unterwegs: Mit umgeschnallten Pferden und unter dem Motto „Ejal, wat die Politik och mäht, mir komme möt de Päät“ war die Truppe ein echter Hingucker.

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MOTORSPORT. 12h-Bathurst Australien

Manthey-Racing Porsche 911 GT3 R. [Foto: Christian Schmidt, Melbourne]

Gleich zwei Teams aus der Eifel starten am Wochenende in Downunder in Australien beim 12h-Rennen von Bathurst. Auf der Rennstrecke von Mount Panorama Motor Racing Circuit in Bathurst, rund drei Autostunden westlich von Sydney, geht sowohl das Manthey-Racing aus Meuspath (Nähe Nürburgring) als auch PROsport Performance aus Wiesemscheid (ebenfalls Nähe Nürburgring) in die 12-Stunden Hatz.

PROsport Performance Porsche Cayman PRO4. [Foto: Christian Schmidt, Melbourne]

In der letzten Trainingssitzung am Freitag landete der Manthey Porsche 911 GT 3R mit den Fahrern Romain Dumas, Frederic Makowiecki und Dirk Werner in der Zeit von 2:06.6721 Minuten auf dem 20. Gesamtrang und Rang zehn in der GT3-Pro Klasse.

Trainingsschnellster der Audi R8 LMS von Jamec Pem Racing. [Foto: Christian Schmidt, Melbourne]

Die schnellste Trainingsrunde in der Klasse GT4 holten sich Jorg Viebahn, Max Braams, Marco Schelp und Nico Verdonck im Porsche Cayman PRO4 (2:16.6404 Minuten). Bereits zum dritten Mal in Folge tritt die Mannschaft aus Wiesemscheid am Mount Panorama in Bathurst zum legendären 12h-Rennen an. Das Team rund um Teamchef Christoph Esser holte sich im vergangenen Jahr den Sieg in der GT4-Klasse und will den Titel natürlich verteidigen.
Gesamtschnellster im Freitagtraining war das Team Jamec Pem Racing mit der Fahrerbesetzung Kelvin van der Linde, Garth Tander and Frederic Vervisch im Audi R8 LMS in der Zeit von 2:03.1368 Minuten.

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