MOTORSPORT. Vorschau 6. RCN-Lauf

Mit der sechsten Veranstaltung biegt die Rundstrecken-Challenge Nürburgring langsam auf die Zielgerade der Saison ein. Beim Lauf „Döttinger Höhe“, ausgerichtet von dem RCN e.V. selber, sind gerade einmal 148 Fahrzeuge gemeldet.
Unter normalen Umständen ist Christopher Gerhard (Viersen, Porsche 991 GT3 Cup) der große Favorit für den Gesamtsieg. Nur Wetterkapriolen, wie beim letzten Lauf, oder ein technischer Defekt könnten den Porschefahrer stoppen. Zahlreiche Fahrer und Teams lauern natürlich auf ihre Chance auf den Gesamtsieg. Darunter sind Tim Breidenbach/Lukas Moesgen (Solingen/Weeze, Porsche 991 GT3 Cup), Marcus Löhnert (Düsseldorf, Audi TTRS), Michael Luther/Jan Christopher Kortüm (Barsbüttel/Hamburg, BMW M3), Volker Wawer (Karlsruhe, BMW M3) und Eric Petrich (Wawern, BMW M3).
Im Kampf um die RCN-Meisterschaft wird es langsam spannend. Fast alle Favoriten haben schon einmal Federn gelassen. Sie haben bereits ein Streichresultat eingefahren. Deshalb dürfen sich fast alle Titelanwärter keinen Ausrutscher mehr leisten. Aktuell führt Lars Peucker (Grevenbroich, BMW 318iS) aus der Klasse F2. Aber noch liegen zahlreiche Konkurrenten aussichtsreich nur knapp dahinter. Auf Platz zwei folgt Ludger Henrich (Schmitten, Opel Astra GSi) aus der Klasse H3 vor Björn Koczian (Fürth, BMW) aus der Klasse V5.

Auch die Teilnehmerzahl aus dem Verbreitungsgebiet von EIFELON ist beim 6. RCN-Lauf überschaubar. Neben Stephan Reuter/ Herbert Neumann (Erftstadt/Euskirchen, BMW E36 325i) und Jonas Spölgen/Angela Rauer (Düren/Kreuzau, BMW E36 325i) in der Klasse H4 wird die Hürtgenwalderin Carmen Groß mit dem BMW E46 325i in der Klasse RS4 ins Rennen gehen. Diesmal gemeinsam mit Bernd Küpper. Der Start ist wie immer am Samstag um 12.30 Uhr vor der Tribüne T13.

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MOTORSPORT. Fotostrecke RCN5 „Bergischer Schmied“

Ausgerichtet vom Bergischen Motor-Club.

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HOCHZEITS-SHOOTING

Termine nach Absprache. Preis auf Anfrage. Anfragen unter paulduester.com@gmail.com

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HUNDE-AKTIONS-SHOOTING

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Motorsport. VLN 4

Das Team von Falken Motorsport gewann den 4. Lauf der VLN-Langstreckenmeisterschaft.

Das Team Falken Motorsport strahlte mit dem Sonnenschein in der Eifel um die Wette: Stef Dusseldorp und Jörg Müller holten beim vierten Lauf der VLN-Langstreckenmeisterschaft 2017 den ersten Sieg für den japanischen Reifenhersteller in der „Grünen Hölle“. Vor 6.610 Tagen oder umgerechnet 18 Jahren tauchte zum ersten Mal ein Rennfahrzeug – damals ein Nissan Skyline – in den Farben von Falken am Nürburgring auf. Bei der 48. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy war der BMW M6 GT3 des Teams erfolgreich. Im Ziel betrug der Vorsprung 34,519 Sekunden. Spannend war der Kampf um Platz zwei: Richard Lietz und Romain Dumas setzten sich im Porsche 911 GT3 R von Manthey-Racing mit einem hauchdünnen Vorsprung von 0,286 Sekunden vor Christian Krognes, Michele Di Martino und Matias Henkola im BMW M6 GT3 von Walkenhorst Motorsport durch.
Hinter dem Spitzentrio fuhren Norbert Siedler und der Bad Münstereifeler Frank Stippler im Frikadelli-Porsche auf Platz vier. Bereits vor dem Rennen hatte Stippler seine Bedenken mit dem GT3 R: „Es gibt noch sehr viel Arbeit mit dem Fahrzeug, aber ich hoffe, wir bekommen es in den Griff.“

Bitteres Ende einer Dienstfahrt: Der Renault R.S. 01 GT3 vom Team mcchip-dkr wird vom Servicewagen durch die Wälder unterhalb des Streckenabschnitts Hohe Acht weggebracht.

Nach dem Qualifying am Samstagmorgen war für Heiko Hammel und „Dieter Schmidtmann“ im Renault R.S. 01 GT3 von mcchip-dkr noch alles in Ordnung. Mit der Zeit von 8:05.968 Minuten gingen sie von Startplatz sechs ins Rennen.
In den ersten Runden machte Startfahrer Heiko Hammel einige Plätze gut und übergab den Renault R.S. 01 GT3 nach sechs Runden auf Gesamtrang zwei liegend an „Dieter Schmidtmann“. Der lieferte sich trotz grippalen Infektes spannende Positionskämpfe mit dem stark besetzten Porsche von Manthey-Racing und Frikadelli-Racing. Wegen eines defekten Trinksystems musste der angeschlagene Schmidtmann ab Runde vier etwas Gas rausnehmen und übergab nach sechs Runden wieder an Hammel. Nach zweistündiger Renndistanz wurde dieser beim Überrunden eines langsameren Teilnehmers übersehen. Durch die nachfolgende Kollision wurde die Vorderachse stark beschädigt, sodass der Renault R.S. 01 an der Hohen Acht abgestellt werden musste. „Wir konnten vom Start weg die Pace der Spitzenautos mitgehen. Die Dunlop Reifen funktionierten bei den hohen Temperaturen hervorragend. Der Ausfall ist natürlich bitter, trotzdem sind wir alle mit unserer Teamleistung sehr zufrieden, es macht einfach einen riesen Spaß“, sagte Teamchef Danny Kubasik nach dem Ausfall.

Der Kreuzauer Benedikt Gentgen belegte im Seat Leon Sport den zweiten Platz in der TCR-Klasse.

Gleich drei Podestplätze konnten die Fahrer aus der EIFELON-Region feiern. Allen voran war es der Kreuzauer Benedikt Gentgen. Nach seinem ersten Stint übergab Gentgen den Seat Sport Leon TCR vom Team FEV Racing auf dem 27. Gesamtplatz. Leider konnte der zweite Fahrer auf dem Auto, der Wuppertaler Markus Horn, die Performance von Gentgen nicht mitgehen, und das Team verlor noch einige Plätze. Trotzdem reichte es am Ende zu Rang zwei in der TCR-Klasse.

Vater Bernd und Sohn Kevin Küpper aus Hürtgenwald landeten im BMW 325i von Hofor Racing/Küpper Racing auf dem zweiten Klassenrang.

Ebenfalls den zweiten Rang belegten Vater Bernd und Sohn Kevin Küpper aus Hürtgenwald gemeinsam mit dem Österreicher Michael Fischer im BMW 325i von Hofor Racing/Küpper Racing in der stark besetzten Klasse V4. Auf dem dritten Platz in der Klasse SP10 beendet der Vossenacker Rene Offermanns gemeinsam mit seinem Teamgefährten Dirk Riebensahm im vom Wochenspiegel Team Monschau eingesetzten Porsche Cayman GT4 CS das Rennen.

Der Euskirchener Tobias Müller liegt in der VLN-Gesamtwertung auf Rang 35 von 605 gewerteten Fahrern und ist damit bester Fahrer aus der EIFELON-Region.

Deutlich bergauf verlief es beim Euskirchener Tobias Müller. Nach dem Zeittraining ging er gemeinsam mit dem Berliner Glib Kutepov von der zehnten Startposition ins Rennen. „Auf einer schnellen Runde sind wir leider in eine Code60 Phase geraten, dadurch war nicht mehr drin“, sagte Müller nach der Trainingssession. Im Rennen ging es deutlich nach vorn. Am Ende überquerte Tobias Müller als Klassenfünfter die Ziellinie. Durch den fünften Rang ist Tobias Müller in der VLN-Gesamtwertung mit Rang 35 von 605 gewerteten Fahrern der beste Fahrer aus der EIFELON-Region. In der separaten Wertung des BMW M235i Racing Cup Junior belegt Müller einen hervorragenden zweiten Platz.
Die VLN-Langstreckenmeisterschaft Nürburgring verabschiedet sich nach Lauf vier in die Sommerpause. Mit dem ROWE 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen steht am 19. August der Saisonhöhepunkte an.

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MOTORSPORT. 4. VLN Lauf 48. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy

Gesamtsieger

Falken Motorsports BMW M& GT3
Stef Dusseldorp (Niederlande) und Jörg Müller (Schweiz)

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MOTORPORT. 4. VLN Lauf auf dem Nürburgring

Der Bad Münstereifeler Frank Stippler teilt sich mit dem Österreicher Norbert Siedler das Cockpit des Frikadelli Porsche. [Fotos: pd]

Am morgigen Samstag geht der vierte Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring über die Bühne. Die 48. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy wird vom MSC Adenau durchgeführt. Die VLN ist eine Veranstaltergemeinschaft von neun Automobilsportclubs, die sich im Jahr 1977 zusammengeschlossen hat, um Langstreckenrennen auf der Nürburgring-Nordschleife auszutragen. Eines der Gründungsmitglieder ist der MSC Adenau. Kein anderer Club hat so eine enge Bindung zum legendären Eifelkurs. Von der Fuchsröhre bis zur Brücke in Breidscheid führt die Nordschleife durch das Stadtgebiet der Verbandsgemeinde.
148 Fahrzeuge wurden für den 4. VLN-Lauf gemeldet. Darunter auch zwei Porsche 911 GT3 R von Frikadelli Racing. Einer mit der Stammbesetzung Klaus Abbelen, Sabine Schmitz und Andreas Ziegler (alle Barweiler). Der zweite Zuffenhausener Bolide von Frikadelli Racing wird von dem Österreicher Norbert Siedler gemeinsam mit dem Bad Münstereifeler Frank Stippler pilotiert und gehört damit sicherlich zu den Favoriten um den Gesamtsieg. Mit dabei natürlich auch der Sieger vom letzten Lauf, das Wochenspiegel Team Monschau mit dem Ferrari 488 GT3. Die Fahrer Georg Weiss, Oliver Kainz und Jochen Krumbach ließen beim dritten Lauf alle hinter sich.

Das mcchip-dkr-Team von Danny Kubasik will wieder um die Podestplätze mitkämpfen.

Nachholbedarf hat das mcchip-dkr-Team von Danny Kubasik. Bei Lauf drei wurde der Renault R.S.01 GT3 nur auf dem siebten Rang gewertet. Von der Performance des in diesem Jahr debütierenden SPX-Renners war ein Podestrang in greifbarer Nähe. Eine Zeitersatzstrafe, aufgrund der Missachtung von Flaggenzeichen, verhinderte am Ende aber die Sensation. In der SPX-Klasse gibt es neben dem Renault nur noch einen weiteren Starter. Das Manthey Entwicklungsauto, der Porsche Cayman GT4 CS, wird dabei wieder vom Nettersheimer Christoph Breuer gemeinsam mit Moritz Oberheim (Schermbeck) und Lars Kern (Weissach) gefahren.

Der Vossenacker Rene Offermann geht wieder mit dem Wochenspiegel-Team Monschau Cayman in das Rennen.

In der Klasse SP10 setzt das Wochenspiegel Team Monschau auch in diesem Lauf wieder den Porsche Cayman GT4 CS MR ein. Dabei wird Rene Offermann aus Vossenack erneut gemeinsam mit Dirk Riebensahm am Lenkrad drehen. In der BMW-Cup-Klasse will der Euskirchener Tobias Müller gemeinsam mit dem Berliner Glib Kutepov das letzte Rennen vergessen machen und an die Erfolge aus den ersten beiden VLN-Läufe anknüpfen.

Tobias Müller aus Euskirchen hofft im BMW M235i Racing Cup auf ein bessers Abschneiden als beim 3. VLN-Lauf.

Müller/Kutepov werden wieder im BMW M235i Racing Cup von MKR-Engineering an den Start gehen. Seinen ersten Sieg in der TCR-Klasse feierte der Kreuzauer Benedikt Gentgen beim letzten Lauf vor zwei Wochen. Dieses Mal wird sein Teamkollege auf dem, vom Aachener FEV Racing eingesetzten Seat Sport Leon TCR der Wuppertaler Markus Horn sein.
Die weiteren Starter aus dem EIFELON-Gebiet sind: Der Euskirchener Jörg Wiskirchen im Porsche 911 GT3 Cup von rent2drive-FAMILIA-racing in der Klasse SP6 und die Dürener Bernd und Kevin Küpper im BMW im 325i e90 von Hofor Racing. Start ist wie immer am Samstag um 12.00 Uhr, das Rennen geht über vier Stunden. [eifelon pd]

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