MOTORSPORT. Vorschau VLN1

Wieder mit dabei: Renault R.S. 01 GT3 von mcchip-dkr.

Die Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) hat ihren Winterschlaf beendet. Am morgigen Samstag drehen die Boliden wieder ihre Runden auf der legendären Nordschleife. Traditionell macht die ADAC Westfalenfahrt am kommenden Samstag den Anfang. Ein Blick auf die Starterliste für die 64. Auflage verspricht packenden Motorsport. Das Fahrerfeld des ersten VLN-Laufes ist erlesen. Die populärste Breitensportserie Europas bietet den Motorsport-Fans gleich zum Startschuss Glanz und Glamour. Aber auch die kleineren Klassen sind fit für einen rasanten Frühling.

Vorjahres VLN-Meister Michael Schrey.

Neben VLN-Meister Michael Schrey, der im letzten Jahr in der Cup5 im BMW M235i Racing Cup die meisten Punkte sammelte, gehen weitere Titelverteidiger in den diversen Klassen wieder auf die Jagd nach Ruhm und Ehre. Darunter natürlich auch wieder der Bad Münstereifeler Frank Stipple, der in einem von Audi Sport Team Phoenix eingesetzten Audi R8 LMS an den Start geht. Das Cockpit teilt sich der Kurstädter mit Christopher Haase (Kulmbach) und dem Belgier Frederic Vervisch. Das Trio gehört sicherlich zu den rund fünfzehn bis zwanzig Teams, die am Samstag zu den Kandidaten zählen, die um den Gesamtsieg kämpfen.

Neben dem Renault R.S. 01 GT3 setzt das Mechernicher Rennteam rund um Danny Kubasik auch einen Porsche Cayman in der Klasse V5 ein.

Auch das mcchip-dkr-Team aus Mechernich lüftete kurz vor dem Saisonstart ein Geheimnis. Neben dem bereits bekannt gegebenen Einsatz eines Porsche Cayman in der Klasse V5 mit den Fahrern Georg Griesemann und den beiden Japanern Kohei Fukuda und Atsushi Ishizaki kommt auch der Renault R.S. 01 GT3 wieder zum Einsatz. Er war einer der Blickfänge der Saison 2017 auf dem Nürburgring: Der Rennbolide, den das GTronix360° Team mcchip-dkr für die Langstrecke und das 24h-Rennen auf dem Nürburgring einsetzte. „Chappie“, wie der exotische Franzose vom Team getauft wurde, ließ die Herzen der Motorsportfans in der Eifel höher schlagen. „Ich bin sehr glücklich darüber, dass wir die Möglichkeit haben, dieses einzigartige Projekt fortzuführen und uns auf der größten Bühne der Langstrecke mit der Konkurrenz messen zu können“, freut sich Teamchef Danny Kubasik. Zunächst sind Einsätze beim ersten VLN-Lauf sowie beim 24h-Qualifikationsrennen und dem Langstreckenklassiker geplant. Die Fahrerkonstellation bleibt dabei im Kern dieselbe. Das Duo Heiko Hammel und „Dieter Schmidtmann“, die alle Rennen 2017 gemeinsam bestritten haben, werden bei den ersten Läufen ins Lenkrad greifen. Wer das Duo beim 24h-Rennen als dritter Fahrer verstärken wird, ist noch offen. „Wir stehen mit mehreren Fahrern in Verhandlung“, so Kubasik.

Der Euskirchener Tobias Müller startet mit zwei weiteren Youngstern in der Klasse Cup5 im Eifelblitz von Scheid-Honert Motorsport.

Auch ein Blick auf die Starterlisten in den jeweiligen Klassen lässt spannende Kämpfe erwarten. Wie im Vorjahr gehen beim Auftaktrennen rund 170 Teilnehmer an den Start. Am besten besetzt sind die Klassen SP9 (24 Fahrzeuge), V4 (16) und die Cup5 (19). Darunter natürlich auch wieder Starter aus der EIFELON-Region. In der Klasse Cup5, dem BMW M235i Racing Cup, geht der Euskirchener Youngster Tobias Müller in die zweite VLN-Saison. Der Kreisstädter hat dabei aber das Cockpit gewechselt. Von dem Mittelklasseteam MKR-Engineering 2017 sitzt Müller nun am Lenkrad eines absoluten Topautos, dem BMW M235i von Johannes Scheid. Den als „Eifelblitz“ bekannten Renner von Scheid-Honert Motorsport teilt sich der 20-Jährige mit den beiden Grevenbroichern Nico Otto und Lars Peucker. Damit setzt Johannes Scheid auf die „jungen Wilden“ und hofft, dass sie nicht zu viel kaputt machen und gute Ergebnisse liefern.

Bernd Küpper wird wieder in der Klasse V4 an den Start gehen.

In der ebenfalls hart umkämpften seriennahen Klasse V4 wird der Hürtgenwalder Bernd Küpper wieder um den Klassensieg kämpfen. Dabei teilt er sich das Cockpit des von Hofor-Racing eingesetzten BMW e90 325i mit „Stefan Meier“ aus Bottrop.

Benedikt Gentgen und Arndt Hallmanns gehen mit dem FEV-Racing Seat in die VLN-Saison.

Ein weiteres Fahrerduo aus dem EIFELON-Gebiet teilt sich das Cockpit des vom Aachener Team FEV-Racing eingesetzten Seat Sport Cupra in der TCR-Klasse. Der Kreuzauer Benedikt Gentgen und der Nideggener Arndt Hallmanns hoffen bei ihrem Einsatz auf einen Podiumsplatz in der Klasse.
Rund um die Nordschleife ist der Eintritt bei allen neun Saisonrennen frei. Für die geöffneten Tribünen am Grand-Prix-Kurs und den Besuch des Fahrerlagers sind Tickets schon ab 15,00 Euro zu haben. Beim Pitwalk kann man den Teams bei der Arbeit über die Schulter schauen. Kinder bis 14 Jahre haben auch hier freien Eintritt. Tickets zu den VLN-Rennen sind über die kostenlose Tickethotline 0800 20 83 200, den Nürburgring Online-Shop sowie vor Ort im info°center und an den Zugängen zu den geöffneten Tribünen am Grand-Prix-Kurs und zum Fahrerlager erhältlich. Das Training beginnt wie immer um 8.30 Uhr und endet um 10.00 Uhr. Die Boxengasse öffnet um 11.00 Uhr für die Startaufstellung und pünktlich um 12.00 Uhr wird dann das 4-Stunden-Rennen gestartet.

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