MOTORSPORT. Vorschau VLN 1

Eifelon 5 Phonix Racing PD 3

Der Münstereifeler Frank Stippler ist neben dem Platz im Phoenix Racing Audi R8 im gleichen Fahrzeugtyp auch für das belegische WRT Team genannt. [Archivfoto: pd]

Am kommenden Samstag ist es endlich soweit. Es geht wieder rund in der „Grünen Hölle“. Nach fünf Monaten Winterpause startet die VLN Langstreckenmeisterschaft mit der 63. ADAC Westfalenfahrt in ihre 41. Saison. Mehr als 190 Fahrzeuge haben für das Auftaktrennen genannt. Alleine in der GT3 Klasse (SP9) haben 34 Teilnehmer gemeldet. Vom Bentley Continental GT3, BMW M6 GT3, Lamborghini Huracan, über Mercedes-AMG GT3, Nissan GT-R Nismo und Porsche 911 GT3, bis zum Audi R8 LMS und Ferrari 488 GT3 sind alle Hochkaräter dabei. Dabei natürlich auch wieder Piloten aus der Region. Auf gleich zwei Audi R8 LMS ist der Vorjahressieger Frank Stippler aus Bad Münstereifel gemeldet. Zum einem für Phoenix Racing aus Meuspath gemeinsam mit dem Dänen Nicolay Møller Madsen und Dennis Busch und zum anderen für das belgische Audi Sport Team WRT gemeinsam mit dem Österreicher Rene Rast und dem Belgier Frederic Vervisch.

 

Eifelon 1803 WTM Ferrari PD 1

WTM mit der flachen italienischen Flunder Ferrari 488 GT3. [Fotos: pd]

Das Team „WTM“ steht in diesem Jahr für „Wochenspiegel Team Monschau“. Teameigner Georg Weiß (Monschau) hat in der Winterpause Marke und Auto getauscht: Ferrari 488 GT3 statt Porsche 911 GT3 R. Dafür startet der Unternehmer weiterhin zusammen mit seinen langjährigen Weggefährten Oliver Kainz (Mayen), Jochen Krumbach (Eschweiler) und Mike Stursberg (Wermelskrichen) in die neue VLN-Saison.

Eifelon 1803 mcchip-dkr Renault PD 2

Neu in der VLN der Renault R. S, 01 GT3 von mcchip-dkr.

Von zwei Exoten in der Klasse SP-X wird das Spitzenfeld garniert. Zum einen vom Glickenhaus SCG003C von der Scuderia Cameron Glickenhaus aus den USA und dem Renault R.S. 01 GT3 vom Rennstall mcchip-dkr von Danny Kubasik. Das Auto drehte bei den Test- und Einstellfahrten am vergangenen Wochenende die ersten Runden auf der Nordschleife, nachdem es nach den Regeln für diese Klasse umgebaut wurde und das waren wahrlich keine einfachen Umbauten. Zum einen wurde das Gewicht des Renaults um 180 kg erhöht. Das Zusatzgewicht liegt im Augenblick auf der Beifahrerseite und soll mit und mit im gesamten Auto verteilt werden. Zum andern musste die Keramikbremsanlage auf eine normale Bremsanlage umgebaut werden und das gesamte Auto eine Bodenfreiheit von 70 Millimeter bekommen. Auch die Leistung wurde durch einen Air-Restriktion und eine reduzierten Ladedruck von 550 auf 475 PS reduziert. „Wir haben seit Mitte Januar jeden Tag, inklusive der Wochenenden gearbeitet, damit das Auto den Regeln entspricht, das waren schon sehr harte Wochen“, meinte Teameigner Danny Kubasik vor dem Saisonstart morgen.

Eifelon 170 Manthey Racing PD 4

Christoph Breuer geht für Manthey Racing wieder in einem Porsche Cayman GT4 auf Entwicklungsfahrt. [Archivfoto: pd]

Ebenfalls in der Klasse SP-X geht der Nettersheimer Christoph Breuer ins Rennen. Gemeinsam mit Moritz Oberheim und Lars Kern pilotiert er einen von Manthey Racing eingesetzten Porsche Cayman GT4 CS MR als Entwicklungsfahrzeug. „In dieser Saison werde ich auf verschiedenen Entwicklungsfahrzeugen von Manthey Racing fahren. Es werden immer Porsche sein, die in der Klasse SP-X eingesetzt werden, um diverse Sachen zu testen und zu probieren, die dann später unseren Kunden zum Kauf angeboten werden. Das ist sportlich zwar nicht so der Wettbewerb, den ich mir vorstelle, aber es ist eine Ehre für mich, bei dieser Aufgabe zu helfen und ich freue mich, dass meine Einschätzung und Abstimmungsarbeit dazu gefragt ist. Ich stand auch mit Danny Kubasik in Kontakt für eine gemeinsame Saison. Ich finde sein Projekt sehr interessant mit einem guten Auto. Leider hat das aber unsere interne Planung nicht zugelassen, sportlich sicherlich sehr schade. Ich drücke ihm als ehemaligem Fahrerpartner natürlich die Daumen“, meint Christoph Breuer vor dem Saisonstart in die Langstreckenmeisterschaft.

Neben dem Ferrari 488 GT3 bringt das Wochenspiegel Team Monschau einen Porsche Cayman GT4 CS MR in der neuen Klasse SRO GT4 (SP10) an den Start. Dabei wird neben dem Andernacher Dirk Riebensahm der Vossenacker Rene Offermann am Lenkrad drehen.

Eifelon 202 Rent 2 Drive Racing PD 2

Der Euskirchener Jörg Wiskirchen wird wieder im Cup-Porsche von rent-2-drive die Nordschleife unter die Räder nehmen. [Archivfoto: pd]

Der Euskirchener Jörg Wiskirchen wird genau wie im Vorjahr für das rent2drive-FAMILIA-racing Team gemeinsam mit Teameigner David Ackermann und Marcel Belka (Lehrte) in einem Porsche 911 GT3 Cup in der Klasse SP6 an den Start gehen.

In der, mit 18 Fahrern stark besetzten seriennahen Klasse V4 gehen gleich drei Fahrer aus dem Kreis Düren auf den langen Weg durch die „Grünen Hölle“. Neben Bernd und Kevin Küpper, die genau wie im vergangenen Jahr für Hofor-Racing den BMW 325i pilotieren, ist auch der Obermaubacher Neuzugang Benedikt Gentgen mit dabei. Auch er startet in einem BMW 325i, allerdings für das Pixum Team Adrenalin Motorsport.

Nach längerer Abstinenz in der VLN geht die SFG Schönau wieder an den Start. Mit der Besetzung Michael Milz (Nettersheim), Oliver Greven (Eschborn) und Roman Schiemenz (Bonn) bringt der Verein aus dem Bad Münstereifeler Höhengebiet einen von PROsport Performance vorbereiteten Renault Clio Cup III in der Klasse H2 an den Start.

Neben der GT3 Klasse ist die Klasse der VLN-Cup-Fahrzeuge 5 mit 22 Nennungen die zweitgrößte Wertungsklasse. Dabei wird auch erstmal ein Nachwuchstalent aus Euskirchen ins Rennen gehen. Der schnelle, aus dem Kartsport kommende Tobias Müller wird gemeinsam mit dem Berliner Glib Kutepov einen vom Team MKR-Engineering eingesetzten BMW M235i Racing Cup in der hart umkämpften Klasse einsetzen.

Das Zeittraining findet von 8.30 bis 10.00 Uhr statt. Das Rennen startet um 12.00 Uhr für die Distanz von vier Stunden.

Mehr Sport unter: http://eifelon.de/region/es-geht-rund-im-sport-109.html

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