NÜRBURGRING. Christoph Breuer fährt beim Audi-Sieg auf den 11. Platz der Gesamtwertung

Entgegen der vorläufigen Starterliste war der Bad Müntereifeler Frank Stippler doch nicht beim 4. Lauf zur VLN-Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring dabei. Stippler war für das ISR-Audi Team in der Blancpain GT Series auf dem Circuit Paul Ricard in Frankreich im Einsatz. So war der Weg frei für andere Sieger, aber die mussten sich erst einmal durch die Wassermassen kämpfen.
Von Beginn des Trainings bis zum Rennende schüttete es in der Eifel wie aus Kübeln. Die 47. Adenauer ADAC Deutsche Payment-Trophy war von äußerst schwierigen Wetterbedingungen mit teils starkem Regen, teils dichtem Nebel geprägt. Das Training wurde immer weiter nach hinten geschoben und auch der Rennstart verzögert sich dadurch. Starker Nebel und der Regen führte zu einer deutlichen Verzögerung im Zeitplan. Das Zeittraining fand mit 70-minütiger Verspätung über die volle 90 Minuten-Dauer statt. Vor dem Rennen holte die Rennleitung die Expertise von Fahrern unterschiedlicher Klassen ein. Auf einer Informationsrunde überzeugten sich Rudi Adams, „Alex Autumn“, Christopher Brück, Rolf Derscheid, Dirk Groneck und Marcel Mannheller vom Zustand der Strecke und sprachen sich für einen Start aus. Die Rennleitung entschied schließlich, nach zwei gefahrenen Einführungsrunden (hinter dem Saftycar) um 13.17 Uhr, die Ampel auf Grün umzuschalten.
Nach vier Stunden Regenschlacht war der Jubel im Team Land-Motorsport groß: Christopher Mies und Connor De Phillippi feierten im Audi R8 LMS den 20. VLN-Sieg für den Traditionsrennstall von Wolfgang Land aus dem Westerwald. Dabei fiel die Entscheidung erst in der Schlussphase. Nordschleifen-Routinier Mies, der in den letzten 30 Minuten des Vier-Stunden-Rennens mit den mit Abstand schnellsten Runden auf nasser Strecke die Führung eroberte und diese nicht mehr abgab, brachten den Erfolg. Das Nachsehen hatten Sebastian Asch und Kenneth Heyer, die im Mercedes-AMG GT3 des Zakspeed-Teams das Rennen über weite Strecken dominiert hatten. Trotzdem freuten sich die beiden Söhne berühmter Väter – der Ex-Rennfahrer Roland Asch und Hans Heyer – am Ende über ihren ersten VLN-Podiumsrang. Dritte wurden Wolf Henzler und Martin Ragginger im Porsche 911 GT3 R von Falken Motorsports. Hinter dem Spitzentrio fuhren Patrick Huisman, Norbert Siedler und Sabine Schmitz im Porsche 911 GT3 R von Frikadelli-Racing auf Rang vier.
Eine starke Leistung im PS-mäßig deutlich unterlegenen Porsche Cayman von Manthey Racing zeigte Christoph Breuer. Der Tondorfer holte sich den Sieg in der Klasse SPX und erzielte mit Platz elf das beste Saisonergebnis. Gar nicht erst zum Fahren kam der Euskirchener Jörg Wiskirchen im Porsche 911 GT3 Cup in der Klasse SP6 vom Rent-2-Drive-Racing-Team. Bereits am Freitag bei Test- und Einstellfahrten rollte der Zuffenhausener Sportwagen ohne Vortrieb aus.
Am 16. Juli beschließt das ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen die erste Saisonhälfte der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 2016: Der fünfte Lauf führt über die gewohnte Distanz von vier Stunden.

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Eine Antwort zu NÜRBURGRING. Christoph Breuer fährt beim Audi-Sieg auf den 11. Platz der Gesamtwertung

  1. Ben schreibt:

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