MOTOCROSS. Packender Motorsport am Rosenbusch

2000 Zuschauer beim Motocross des MSC Wißkirchen

Satzvey (pd). Drei Tage lang heulten an Pfingsten die Motoren auf der Rennstrecke am Rosenbusch in Satzvey. Nach dem Auftakt am Samstag beim „Drei Stunden Mofa-Rennen“, bei dem der Spaß im Vordergrund stand, ging es am Sonntag bei den ersten heißen Läufen um Punkte zur Deutschen Amateur Motocross Meisterschaft. In sieben verschieden Klassen wurde um jeden Zentimeter gekämpft.
Das Highlight des Tages war die Damen-Klasse. Mit 26 Ladies war die Konkurrenz enorm stark. Vorne mit dabei die Lokalmatadorin Maren Ruiters (MSC Wißkirchen), die sich mit einem ersten und einem zweiten Platz in den beiden Läufen am Ende nur Carmen Allinger (MCC Ohlenberg) geschlagen geben musste, da diese den zweiten Lauf gewann. Auf Rang zehn landete Jessica Steiniger (MSC Wißkirchen). Ihre ersten Läufe bei den Damen bestritt Selina Gassen und landete auf Anhieb auf dem 18. Platz. „Ich bin mit meinem Auftakt sehr zufrieden und freue mich bereits auf die nächsten Rennen“, meinte die Sprecherin des MSC Wißkirchen nach den beiden Läufen.
Am Pfingstmontag sorgte Paul Löhmer vom Veranstalter mit zwei blitzsauberen Laufsiegen in der Klasse Junioren MX2 für das erste Ausrufezeichen. In der größten Klasse – DAM Inter MX2/Open – musste der Veranstalter dann anderen den Vortritt lassen. Der Kreuzauer Pascal Proenen (MCC Ohlenberg) holte sich mit zwei Laufsiegen die Tageswertung. Zweimal auf den starken siebten Platz fuhr der in Mechernich-Weyer wohnende Hendrik Naßheuer vom MSC Roggendorf.
Stark auch der Auftritt von Florian Scory in der Klasse National MX2. Auf einem Podestplatz liegend wurde er bei einer Rangelei im ersten Lauf verstrickt und fiel auf den neunten Platz zurück. Im zweiten Lauf lief es dann besser und der Kaller landete auf dem vierten Platz. Das beutete für den Nachwuchspiloten am Ende Rang drei in der Tageswertung.
Mit Spannung erwartet wurden die Läufe der Seitenwagenklasse. Bei den Publikumslieblingen waren es die Lokalmatadoren Daniel Gölden und Mario Ilten die mit Trainingsbestzeit in den ersten Lauf gingen. Der Start gelang nicht so wie erhofft und das Duo kam auf Rang vier aus der ersten Runde. Doch Gölden/Ilten kämpften sich nach und nach an den Konkurrenten vorbei und siegt im ersten Lauf souverän. Schock jedoch im zweiten Durchgang. Die Technik versagte, das Motorrad wollte einfach nicht anspringen und so gingen die Lokalmatadoren, die seit dieser Saison für den MSC Rheindahlen an den Start gehen, mit zwei Runden Rückstand in Lauf zwei. Zwar kämpften sie sich noch einige Plätze nach vorne, aber die Hoffnung auf den Tagessieg war dahin. „Schade, es ist schon ärgerlich wenn das Moped einfach nicht starten will. Ich denke, es lag an der Zündung oder den Kerzen. Vom Tempo her war der Tagessieg heute durchaus realistisch“, meinte ein frustrierter Seitenwagenfahrer Daniel Gölden aus Obergartzem. Doch das Duo hat bereits weiter Pläne geschmiedet. Anfang August werden sie beim IMBA-Lauf (Europameisterschaft) in Düren-Arnoldweiler für die deutsche Mannschaft an den Start gehen.

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