ZÜLPICH. Ines gab grünes Licht: »Mach et Theo!«

Prinz Theo II. (Nolden) regiert die Zülpicher Jecken / Proklamation am 22. November

Artikel aus dem Euskirchener Wochenspiegel

Die Zülpicher Karnevalisten um den Öllege-Präsidenten Günter Esser stellten
jetzt ihre neue Tollität für die Karnevalssession 2014/15 vor. Die Jecken werden in der kommenden fünften Jahreszeit von Prinz Theo II. (Nolden) regiert.

WEB 0611 Prinzenvorstellung Zülpich PD 9

ZÜLPICH (PD). Öllege-Chef Günter Esser machte es ganz kurz: »Ich freue mich, Ihnen heute unsere neue Tollität Theo II. vorzustellen «, erklärt der Zülpicher »Oberkarnevalist«. Vorher vergaß er natürlich nicht, sich bei Prinz Reinhard I. für die abgelaufene Session zu bedanken, genauso wie für die hervorragende Zusammenarbeit der Karnevalisten mit der Stadt Zülpich.

Am22. November 2014, auf den Tag genau an seinem 62. Geburtstag, wird Theo II. (Nolden) im Forum Zülpich proklamiert. Die 1952 in Sinzenich geborene Tollität wuchs in der Bachstraße der Römerstadt auf und ging in Zülpich und Euskirchen zur Schule. Dann machte er einen kurzen Abstecher zum Kloster in Broichweiden: »Ich bin froh, dass du nicht bei den schwarzen Funken gelandet bist«, scherzte Günter Esser. Nach der Rückkehr in seine Heimatstadt Zülpich übte er den Beruf als Postbeamter aus. Seit gut 18 Jahren ist er als »Leihbeamter« im Dienst der Deutschen Telekom. Für das Unternehmen war er von 1990 bis 1995 im Großraum Berlin/Potsdam und arbeitete dabei in Sachen Aufbau Ost. Nach seiner Rückkehr bezog er mit seiner Frau Ines sein Heim in Zülpich-Geich. Während eines »Heimaturlaubs« 1992 wurde er Mitglied der Prinzengarde Zülpich. 2003 wurde er bei dieser Gesellschaft 1. stellvertretender Präsident und hält dieses Amt auch heute noch inne.

Neben dem Karneval geht Theo Nolden gerne auf Reisen, ist als stellvertretender Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Zülpich politisch aktiv und liebt nicht nur italienische Schuhe, sondern auch italienische Automobile. Viel Zeit investiert das neue karnevalistische Zülpicher Oberhaupt in seine Oldtimer der Marke Alfa Romeo.

Wie kam es zu der Prinzenschaft? »Ich habe mit meiner Frau Ines zusammengesessen und habe sie gefragt, ob ich den Prinz Karneval machen soll. Da hat sie nur mit einem Erich Rutemöller-Zitat geantwortet: Mach et Theo! Und die Sache war in trockenen Tüchern«, lacht Neu-Prinz Theo Nolden während seiner Antrittsrede.

Eine Anekdote aus seiner Zeit rund um Berlin und Potsdam gab das zukünftige Karnevalsoberhaupt während seiner Antrittsrede, die er mit Bildern seiner karnevalistischen Vorgeschichte untermalte, zum Besten: »In der Zeit habe ich meist Trachtenjanker getragen. Das ließ einen Berliner zu dem Ausspruch über mich hinreißen: Der sieht zwar aus wie ein Bayer, aber der spricht wie der Millowitsch.« Wer mit so viel Witz an die Sache geht, kann den Zülpicher Karnevalisten nur eine gute Session 2014/15 bescheren.

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