BREITENBENDEN. Weltmeisterschaft im Mülltonnenrennen

Veranstalter waren die „Eifel-Roadrunners“ – Der Freilinger Florian Tamme holte sich mit dem Sieg im Finallauf den Titel

Mechernich-Breitenbenden – Es gibt viele Arten, von A nach B zu kommen. Eine der außergewöhnlichsten konnte man am vergangenen Wochenende auf der abschüssigen Münstereifeler Straße im kleinen Mechernicher Ortsteil Breitenbenden bestaunen.
Rund 300 Zuschauer verfolgten dort die Weltmeisterschaft im Mülltonnenrennen. Auf zu Rennboliden umfunktionierten, aber technisch kaum veränderten Abfallbehältern stürzten sich die tollkühnen Männer mit dem Kopf voran die Straße herunter. Veranstalter des Spektakels war der Verein „Eifel Roadrunners“ unter der Leitung seines Vorsitzenden Mike Trautmann, der selber als Titelverteidiger in die Rennen ging. Mit einer Zeit von 36,41 Sekunden über die anspruchsvolle Strecke war aber für den Organisator im Halbfinale Endstation.
Drei Starter gingen beim Finale an den Start. Bis zum Halbfinale hatte Lokalmatador Volker Theiss mit 33,19 Sekunden den Streckenrekord auf den Asphalt gebrannt und ging als Favorit in die Endläufe. Doch in der Rechtskurve vor dem Ziel passierte ihm dann das Missgeschick, das ihm den schon sichergeglaubten Titel kostete. Theiss war zu schnell in die Kurve gefahren, konnte nicht mehr gegenlenken und knallte in die Sicherungsstrohballen der Rennstrecke. Nun war der Weg frei für den Freilinger Florian Tamme, der sich mit der Zeit von 33,42 Sekunden den WM-Titel sicherte. Den Vize-Weltmeistertitel holte sich der Kaller Alexander Kettern (35,80 Sekunden).
Neben den lokalen Rennfahrern waren auch Fahrer aus Österreich und Polen nach Breitenbenden angereist. Allerdings waren viele der angemeldeten Teilnehmer nicht erschienen, sie hatten sich von den schlechten, aber letztlich nicht zutreffenden Wettervorhersagen für den Renntag abhalten lassen. Dadurch hatte sich der Zeitplan drastisch verändert. Bereits zwei Stunden vor dem anberaumten Finallauf war Weltmeister Florian Tamme bereits als solcher geehrt. Viele Zuschauer, die gegen 16 Uhr zur Strecke hochpilgerten, kamen zu spät.

pp/Agentur ProfiPress

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