SÖTENICH. Seit 50 Jahren Kfz-Meister

Dieter Schiesberg aus Sötenich feiert Goldenes Meister-Jubiläum

Der Sötenicher Dieter Schiesberg ist heute 75 Jahre alt. Als 25-Jähriger machte er in Flensburg seinen Meister als  Kraftfahrzeugmechaniker. Von Juli 1964 bis 2003 betrieb er in Kall-Sötenich ein Opel-Autohaus ehe er es an seine Kinder übergab. Jetzt erhielt er von der Kreishandwerkerschaft Rureifel den goldenen Meisterbrief.

SÖTENICH (PD). Es war 1963 als sich Dieter Schießberg nach der Lehre entschloss, den Meisterbrief zu machen. »Ich wollte den aber

Vor einem Opel Rekord (Bj. 1956) übergeben Uwe Günther (Geschäftsführer Kreis Handwerkerschaft, l.) und der Stellvertretende Innungsmeister Reiner Wiluda (r.) den goldenen an Dieter Schiesberg.

Vor einem Opel Rekord (Bj. 1956) übergeben Uwe Günther
(Geschäftsführer Kreis Handwerkerschaft, l.) und der Stellvertretende
Innungsmeister Reiner Wiluda (r.) den goldenen
an Dieter Schiesberg.

nicht in der Abendschule machen, dass hätte mir zu lange gedauert und da es in unserer Gegend keine Schule gab die Tagesunterricht anbot, bin ich nach Flensburg gegangen«, erinnert sich Dieter Schiesberg an seine Meisterausbildung. Im April 1964 hatte er seinen Meisterbrief in Kraftfahrzeugmechanik in der Tasche. Zuerst überlegt er, sich eine Anstellung zu suchen, aber weil der Arbeitsmarkt nichts hergab, eröffnet er kurzerhand am 17. Juli 1964, angrenzend an die Spedition seines Vaters, das Autohaus Schiesberg in Kall-Sötenich. Als der Opelkonzern dann 2003 die Verträge mit dem Autohaus kündigte, überlegte er nicht lange und übergab den Betrieb Mitte 2004 an seine Kinder. Die nun freie Werkstatt wird bis heute von den beiden geführt.
Neben der Leitung seines eigenen Betriebes in dem er 15 Lehrlinge ausbildete, war er auch in der Kreishandwerkerschaft aktiv. Von 1978 bis 2005 war er Mitglied des Prüfungsausschusses. Auch dem Motorsport war er angetan. Rund 10 Jahre war er Mitglied des Rallye-Club Nordeifel und startet für den Verein mit einem Opel A Kadett Kombi bei Slalomrennen. Auch zwei Opel Oldtimer nennt Schiesberg sein Eigen. Sowohl den Opel A Kadett als auch den Opel Rekord aus dem Jahr 1957 hat er selber restauriert. Bis zum heutigen Tag engagiert sich der rüstige Pensionär auch noch bei einer karitativen Arbeit: »Alle 14 Tage bin ich als Fahrer für die Kaller Tafel unterwegs«, erklärt Schiesberg seinen Einsatz.

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