REITEN. Verhaltene Vizemeisterin

Julia Rösgen vom RV Erftstadt-Bliesheim warnt vor dem Springen in Kerpen vor der starken Konkurrenz

Artikel aus dem Kölner Stadtanzeiger von Paul Düster

Kerpen. Am Freitag startet auf der Reitanlage der Familie Christoph Lenders in Kerpen das Sommerturnier des RV Quintushof Kerpen. Schon im vergangenen Jahr hatte der Verein die Kreismeisterschaften des Pferdesportverbandes Rhein-Erft ausgerichtet. Für das Turnier auf der kleinen, aber schmucken Anlage in Weiler Brüggen sind beim Veranstalter rund 700 Nennungen eingegangen. Ausgetragen werden die Kreismeisterschaften in der Dressur und im Springen – und zwar in den Leistungsklassen 3 bis 5.
Neben der Titelverteidigerin im Springen, Maren Boehlke vom RC Erftstadt, geht auch Vizemeisterin Julia Rösgen vom RV Erftstadt-Bliesheim in der Leistungsklasse 4 mit ihren Pferden „Cassandra“ und „Prada“ als Favoritin in die beiden Prüfungen. „Ich werde mit meinen beiden großen Mädchen in Kerpen starten. Auf Cassandra werde ich die titelrelevanten Prüfungen bestreiten. Ihr liegt der Boden besser als Prada“, begründet die Reiterin ihre Entscheidung. Ihre Erfolgschancen kann die Bliesheimerin nur schwer einschätzen: „Gewinnen will natürlich jeder. Dabei hängt vieles von der Tagesform von Pferd und Reiter ab – und ein bisschen Glück muss man natürlich auch haben. Alle Kontrahenten sind im Kampf um die Meisterschaft jedenfalls ernst zu nehmen, da jeder mit großem Ehrgeiz an den Start geht.“
Beim jüngsten Turnier des RSZ Euskirchen-Dom-Esch im benachbarten Kreis Euskirchen bewies Rösgens Rivalin Boehlke derweil ihre gute Form – auch mit ihr wird zu rechnen sein. Bleibt also abzuwarten, wem der Kreisvorsitzende Christoph Meyer am Sonntag die Schärpe für die Kreismeisterschaft umhängen wird. In der Dressur wird hingegen Susanne Müller vom RC Erftstadt auf „Leviathan“ versuchen, ihren Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen.
Eröffnet wird das Turnier des RV Quintushof Kerpen bereits am Freitag (9 Uhr) mit den Jungpferdeprüfungen. Am Samstag (8 Uhr) geht es dann in der Leistungsklasse 5 mit einem A**-Springen und einem L-Springen bereits um Meisterehren. Die zweite Prüfung ist gleichzeitig die erste Wertungsprüfung der Kreismeisterschaft für die Leistungsklasse 4. Auf dem Dressurviereck geht es von 10.30 Uhr an um die Kreismeisterschärpen der Leistungsklasse 5. Eine A**-Dressur und eine L-Dressur müssen dabei absolviert werden.
Die Höhepunkte des Finaltages stellen die beiden Prüfungen der Leistungsklassen 3 und 4 (So., 16.30 Uhr) dar. Beim letzten Event des dreitägigen Sommerturniers müssen die Reiter in einer Springprüfung der Klasse L mit Stechen und in einem M-Springen ihr ganzes Können unter Beweis stellen. Früh ran müssen derweil am Sonntag die Dressurreiter der Leistungsklasse 4. Bereits von 7.30 Uhr an ist eine Dressurprüfung der Klasse L Kandare angesetzt. Um 11 Uhr fällt dann auf dem Dressurplatz bei der Prüfung der Klasse M* die Entscheidung in der Leistungsklasse 3.

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