MOTOCROSS. Perfekte Rennen und ein Schreck

In Satzvey sehen die Zuschauer spannende Duelle. Fabian Scory muss nach Sturz ins Krankenhaus

Artikel aus dem Kölner Stadtanzeiger von Paul Düster

Satzvey. Ein Unfall überschattete die traditionelle Pfingst-Rennveranstaltung des MSC Wißkirchen in Mechernich-Satzvey. Im ersten Lauf des zweiten Renntages der Klasse MX 2 Junioren stürzte MSC-Fahrer Fabian Scory so unglücklich, dass er ins Krankenhaus gebracht werden musste. Der Lauf wurde abgebrochen. „Er hat sich wohl eine Schulterblessur und eine Verletzung am Bein zugezogen, aber Genaues wissen wir noch nicht“, erklärte der Vater des Verunglückten, Gerd Scory, der auch Vorsitzender des MSC ist.
Verständlich, dass er sich nicht mehr so sehr über den reibungslosen Verlauf der Traditionsveranstaltung freuen konnte. Abgesehen von diesem Schrecken hätte der MSC-Vorsitzende allen Grund gehabt, die Renntage zu genießen. Denn neben der gewohnt perfekten Organisation und der guten Zuschauerresonanz – über 3 000 Besucher kamen insgesamt – lief es auch sportlich rund für Starter des Veranstalters. Unter anderem wusste der andere Sohn des Klubchefs, Florian, zu überzeugen. Er startete in der gleichen Klasse wie sein Bruder Fabian und war mit einem dritten Platz im ersten Lauf und dem Sieg im zweiten Durchgang am Ende der beste Fahrer des Ausrichters. Ebenfalls stark präsentierte sich in dieser Klasse Nils Bädorf (Wißkirchen), der im zweiten Lauf auf den dritten Platz fuhr.
Die Organisatoren kamen derweil bei den hochsommerlichen Temperaturen ordentlich ins Schwitzen. Die Rennstrecke musste immer wieder gewässert werden. Die Hitze brachte aber auch die Fahrer an die Grenze ihrer Belastbarkeit. So entschied die Rennleitung dann auch, viele Läufe zu verkürzen. Das brachte zwar den Zeitplan ein wenig durcheinander, doch das Wohl der Aktiven ging natürlich vor.
Packender Motorsport wurde den zahlreichen Zuschauern entlang der Rennstrecke „Am Rosenbusch“ ohnehin geboten. „Motocross-Fans dürften mal wieder auf ihre Kosten gekommen sein“, freute sich MSC-Chef Gerd Scory. Das erste sportliche Highlight der Veranstaltung hatte Hendrik Naßheuer (MSC Roggendorf) in der Klasse MX 2 Jugend gesetzt: Gleich beide Läufe konnte der KTM-Fahrer für sich entscheiden. Für den Veranstalter hielt Julian Schäfer die Fahne in dieser Klasse hoch. In beiden Läufen landete er auf dem dritten Platz. Ebenfalls eine starke Vorstellung bot der Mechernicher Lokalmadador Jannik Schmitz (MCC Weilerswist) in der Klasse 85 ccm Senioren. In beiden Läufen sicherte er sich Rang drei. Mit zwei blitzsauberen Laufsiegen sorgte zudem Maren Ruiters in der Damenklasse für Jubel beim MSC Wißkirchen. Sie unterstrich damit erneut ihre Ausnahmestellung in der Motocross-Szene, denn durch die beiden Erfolge baute Ruiters zugleich ihre Führung in der Damen-Gesamtwertung aus.
Wie stark das Teilnehmerfeld in Satzvey war, musste auch der siebenfache Europameister Frank Jansen-Teitz erkennen. In der stärksten Klasse, der Inter DAM Open bis 250 ccm, konnte er Lukas Platt (MSC Rheindahlen) nicht bezwingen. Stark zeigte sich in dieser Klasse der Zülpicher Marco Cremer mit den Plätzen fünf, vier und fünf. In der Klasse Twinshock/Youngtimer war es der Honda-Pilot Ludwig Reuter, der für den MSC Wißkirchen an den Start ging. Er beendete die Läufe als Dritter und Sechster. Zweimal auf den vierten Platz fuhr der jüngste Starter des MSC Wißkirchen, Morris Molitor, in der Klasse Mini.

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