LEICHTATHLETIK. Eifelcup „Ich bin top motiviert“

Nora Schmitz will ihren Vorjahres-Sieg beim Eifelcup 2014 verteidigen. Die Zeichen stehen gut: Der milde Winter ohne Schnee und Glätte hat ihr optimale Trainingsbedingungen beschert. Eine Zahn-Operation sorgte indes für eine Zwangspause.

Ein Interview aus dem Kölner Stadtanzeiger von Paul Düster

Frau Schmitz, im vergangenen Jahr haben Sie zum zweiten Mal in Folge den VR-Bank-Nordeifelcup gewonnen. Am Sonntag startet die neue Auflage der Laufserie mit dem 21. Peters-Scherpenberglauf in Schleiden. Sind sie dafür gerüstet?

Nora Schmitz: Bis jetzt bin ich mit der Vorbereitung ganz zufrieden. Aufgrund einer Zahn-Operation musste ich im Februar zwar pausieren, aber nach Karneval konnte ich wieder durchstarten. Der milde Winter ohne Schnee und Glätte hat zudem für optimale Trainingsbedingungen gesorgt.

Ihr Erfolg im Eifelcup liegt fast fünf Monate zurück. Haben Sie Ihre Form seitdem unter Wettkampfbedingungen prüfen können?

Schmitz: Ja, beim Adventslauf in Zell bin ich über die Fünf-Kilometer-Distanz Zweite geworden und an Silvester Eifelcup-Siegerin Nora Schmitz (l.) zeigt ihrer Mutter Astrid stolz ihre Siegerzeit.konnte ich den Lauf „Rund um die Steinbachtalsperre“ gewinnen. Außerdem habe ich im Januar bei den Rheinland-Pfalz-Hallen-Meisterschaften in Ludwigshafen über 3000 Meter die Bronze-Medaille geholt.

Bei Ihren Eifelcup-Gesamtsiegen haben Sie Ihre ärgste Rivalin Tanja Pesch jeweils hinter sich gelassen. Dabei hat Pesch jahrelang dominiert und die Laufserie insgesamt 15 Mal gewinnen können. War dies schon die Wachablösung?

Schmitz: Tanja hat Unglaubliches geleistet, 15 Gesamtsiege sind eine echte Hausnummer. Ich bin top motiviert und möchte so lange wie möglich laufen, aber ich will jetzt nicht mit aller Macht diese Marke knacken. Auch, weil kaum vorhersehbar ist, was in meinem Leben noch so passiert.

Im vergangenen Jahr haben Sie alle Eifelcup-Läufe, an denen Sie teilgenommen haben, am Ende auch gewonnen. Erwarten Sie in diesem Jahr mehr Gegenwehr?

Schmitz: Ich kann noch nicht einschätzen, welchen Verlauf die Saison nehmen wird. Grundsätzlich habe ich meine Konkurrentinnen aber immer auf dem Schirm.

Am Sonntag könnten Sie mit einem Tagessieg in Schleiden bereits das erste Ausrufezeichen setzen. Wie sehr liegt Ihnen die Strecke beim Scherpenberglauf?

Schmitz: Landschaftlich gefällt mir die Strecke sehr gut, das Profil darf man aber nicht unterschätzen.

Abgesehen vom Eifelcup, welche weiteren Wettbewerbe wollen sie in diesem Jahr noch bestreiten?

Schmitz: Im April plane ich einen Start bei den Deutschen Halbmarathon-Meisterschaften in Freiburg. Ferner möchte ich mich für die Deutsche U-23-Meisterschaft über 5000 Meter qualifizieren.

Zur Person

Nora Schmitz konnte den Eifel-Cup zuletzt zweimal gewinnen. Die 21-Jährige, die für den PSI Trier läuft, machteNora Schmitz. ihr Abitur am Städtischen Gymnasium in Schleiden und studiert mittlerweile in Trier Deutsch und Erdkunde.

Ihre Bestzeit über 5000 Meter liegt bei 17:55 Minuten, über 10 000 Meter bei 37:49 Minuten und im Halbmarathon bei 1:26 Stunden.

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