VOLLEYBALL. 3. Liga Damen: Harte Zeiten für Skeptiker

69er-Damen schlagen Cloppenburg und sind nur noch einen Schritt vom Titel entfernt

Artikel aus dem Kölner Stadtanzeiger von Thorsten Jordan

Marmagen/Nettersheim. Selbst den größten Skeptikern dürfte es allmählich die Sprache verschlagen. Denn es fehlt nicht mehr viel zum großen Ziel. Die Volleyballerinnen der SG Sportfreunde 69 Marmagen-Nettersheim stehen kurz vor dem Aufstieg in die 2. Bundesliga. Der Drittliga-Spitzenreiter um Trainerin Judith Pelzer konnte gegen den Tabellendritten TV Cloppenburg souverän mit 3:0 (25:19, 25:20, 25:17) gewinnen und kann am kommenden Wochenende aus eigener Kraft Meister werden. Vor dem letzten Spieltag beträgt der Vorsprung auf Bad Laer weiterhin einen Punkt. Der Verfolger konnte seine Partie gegen das Schlusslicht Wietmarschen nämlich ebenfalls mit 3:0 gewinnen.

Am kommenden Sonntag können die Marmagenerinnen nun also mit einem Erfolg im abschließenden Match in Wietmarschen eine fantastische Saison krönen. Doch Pelzer warnt davor, den Tabellenletzten zu unterschätzen: „Natürlich spricht jetzt alles für uns. Aber wir dürfen nicht glauben, dass die Begegnung in Wietmarschen ein Spaziergang werden wird.“

Im letzten Heimspiel gegen Cloppenburg zeigte sich ihr Team vor voll besetzten Rängen unterdessen schon gut gerüstet. Eigentlich geriet der Titelfavorit gegen den Liga-Dritten nie ernsthaft in Bedrängnis. Dennoch hatte Pelzer hier und da ein paar nervöse Phasen bei ihrer Mannschaft ausmachen können: “ Der Druck, der auf uns lastete, war schon groß. Aber insgesamt war es trotzdem eine souveräne Vorstellung. Kompliment an mein Team.“

Die SG-Trainerin hatte erneut ohne die beiden Zuspielerinnen Diana Berkemeyer und Anna Romberg auskommen müssen. Doch deren Ersatz Judith Reddelien zeigte kaum Schwächen und machte wie schon in den vergangenen Wochen einen guten Job. Auch auf die anderen Spielerinnen konnte sich Pelzer verlassen. Vor allem Mittelangreiferin Alexandra Preiß ließ nach ihrer Einwechslung gleich mehrmals ihr Können aufblitzen. Und auch Daniela Evertz konnte auf sich aufmerksam machen. Die Außenangreiferin, die erst im dritten Satz ins Spiel gekommen war, konnte anschließend zwei wichtige Punkte zum Sieg beisteuern.

SG 69: Reddelien, Crea, Welzel, Laetsch, Evertz, Flemig, Schröder, Preiß, Keul, Pönsgen.

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