HANDBALL. Landesliga. Vorzeitig Herbstmeister

Der TV Palmersheim hat den Gewinn des inoffiziellen Titels schon sicher

Artikel aus dem Kölner Stadt Anzeiger von Marc Bädorf

DJK Westwacht Weiden II – TV Palmersheim 28:36 (14:20). Der erste – wenn auch inoffizielle – Titel ist dem TV Palmerheim nicht mehr zu nehmen. Einen Spieltag vor Hinrundenende und Beginn der Winterpause hat sich das Team die Herbstmeisterschaft in der Handball-Landesliga gesichert. „Mein Ziel war es, oben mitzuspielen. Das ist uns bisher gelungen“, zeigte sich TVP-Coach Albert Peters nach dem Erfolg bei der Weidener Reserve zufrieden.

In der Partie beim Schlusslicht hatten seine Spieler nur in der Anfangsphase Probleme, nach einer Viertelstunde lief dann aber alles rund beim TVP. Zur Halbzeit lag der Favorit schon mit sechs Toren in Führung.

Nach dem Wechsel kamen die Weidener zwar noch einmal kurzzeitig auf vier Tore heran, doch der Palmersheimer Sieg geriet nie wirklich in Gefahr. „Ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass wir verlieren könnten“, sagte Peters. Grund für seine Lockerheit war dabei vor allem die starke Abwehrleistung seines Teams. Daniel Jonas und Yannic Grömping machten das Fehlen des verletzten Alexander Heidebrecht wenigstens kurzzeitig vergessen, zudem zeigte Keeper Niklas Esser eine bärenstarke Leistung. „Die drei haben eine wirklich überragende Partie abgeliefert“, erklärte Peters.

TV Palmersheim: Esser, Loben (7), Jankowski (7), Florian Müller (4), Bernads (2), Christian Müller (1), Michael Kloß (5/1), Jonas, Matthias Kloß (2), Grömping (8), Köster-Schmücke.

TV Kuchenheim – DJK BTB Aachen II 30:24 (13:11). Der TV Kuchenheim hat nach dem Derbysieg in Palmersheim am vergangenen Spieltag die Rückkehr in die Normalität der Liga schadlos überstanden und den nächsten Erfolg verbucht. „Es ist natürlich ein Unterschied, ob man – wie wir zuletzt gegen Palmersheim – vor 500 Zuschauern oder wie heute vor einer überschaubaren Kulisse spielt. Aber die Mannschaft hat dennoch eine super Einstellung an den Tag gelegt“, sagte KTV-Trainer Michael Kurth.

Von Beginn an entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, in dem die Kuchenheimer die Nase meist leicht vorne hatten. So ging es mit einem 13:11 in die Pause. Nach dem Wiederanpfiff setzten sich die Kuchenheimer, begünstigt von einer starken Leistung des Keepers Andre Jonas, dann aber ab. So stand am Ende ein verdienter Sieg des KTV und der Sprung des Teams auf Platz sieben zu Buche.

TV Kuchenheim: Jonas, Linnenkohl, Hackhausen (1), Kröger, Schnitzler (3), Howitz (7/2), Vogt (4), Niklas Müller (4), Zinken, Henzel (2), Lingscheidt (3), Odenkirchen (1), Rabhioui (5).

TV Euenheim – HSG Merkstein 31:37 (14:18). Nach acht Spielen ohne Niederlage musste der TV Euenheim nun erstmals wieder eine Pleite hinnehmen. „Es war klar, dass die Serie nicht ewig halten würde. Und man muss anerkennen, dass Merkstein heute einfach besser war“, trug es der Euenheimer Spielertrainer Peter Trimborn mit Fassung.

Eine Viertelstunde lang hatte seine Mannschaft zuvor mit dem Aufstiegsaspiranten mithalten können, dann kam es aber zum Knackpunkt der Partie: In doppelter Unterzahl – Stephan Schmitz und Tobias Engel hatten Zeitstrafen kassiert – agierten die Euenheimer zu hektisch und lagen anschließend mit vier Treffern zurück. „Diesen vier Toren sind wir eigentlich die ganze weitere Partie vergeblich hinterhergelaufen“, sagte Trimborn. Zwar kamen die Euenheimer in der 47. Minute noch einmal auf zwei Treffer heran, doch am Ende behielt Merkstein klar die Oberhand.

TV Euenheim: Meyer, Milka, Becker (7/2), Bünder (1), Graf, Schmitz (3), Trimborn (3), Schwarzbach, Marinjok (4), Breuer (4), Palmen, Engel (9), Zeyen.

TVE Bad Münstereifel – VfR Übach-Palenberg 30:29 (18:13). Lange Zeit sah es nach einem deutlichen Sieg des TVE gegen den Tabellensechsten Übach-Palenberg aus. Noch sieben Minuten vor Schluss lag Bad Münstereifel mit 29:23 in Führung. Dann stellte das Gästeteam jedoch auf eine offene Manndeckung um und blies zur Aufholjagd. „Damit sind wir nicht klargekommen“, sagte TVE-Coach Jürgen Schmitz.

Tatsächlich wurde es noch eine Zitterpartie für seine Mannschaft. Schließlich brachte der TVE die Führung aber über die Zeit. „Ich bin nicht vollends zufrieden, aber der Sieg war wichtig für uns“, gab sich Schmitz nach dem Abpfiff erleichtert.

TVE: Wimken, Fiedler (1), Kohn, Kuel (1), Holtmeier (7/4), Kolvenbach, Götze, Wilms (6/2), Catellaens (7), Theissen (1), Kruse, Smakolli (4), Reyer (3).

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