VOLLEYBALL. Mit Bravour gemeistert

Die SG 69 feiert klaren 3:0-Sieg beim Heimdebüt gegen Bremen

Artikel aus dem Kölner Stadt Anzeiger von Thorsten Jordan und Otmar Reetz

Kreis Euskirchen. Die Volleyballerinnen der SG Sportfreunde 69 Marmagen-Nettersheim haben ihre Heimpremiere in der 3. Bundesliga (West) mit Bravour gemeistert. Der Aufsteiger gewann gegen den TV Eiche Horn Bremen klar mit 3:0 (25:20, 26:24, 25:19). Nach dem 3:1-Erfolg in der Auftaktpartie bei den SSF Fortuna Bonn vor zwei Wochen rangiert die SG 69 nur aufgrund der schlechteren Ballbilanz hinter dem punktgleichen Spitzenreiter Cloppenburg auf dem zweiten Platz.

„Wir freuen uns über den tollen Start in die Liga. Das ist eine schöne Momentaufnahme“, sagte SG-Trainerin Judith Pelzer, die sich vor allem von der Moral ihrer Spielerinnen angetan zeigte. Wohl wahr, denn die ersten beiden Sätze waren hart umkämpft. Die Gäste lagen in beiden Durchgängen gegen Ende jeweils vorne, aber die 69er behielten die Nerven und schlugen zurück. „Wir waren immer geduldig und haben stets die Ruhe bewahrt. Das hat mir imponiert. Wir haben zudem konstant gut gespielt“, lobte Pelzer, die sich stets auf ein starkes Kollektiv verlassen konnte. Ein Sonderlob verteilte sie dennoch an Zuspielerin Judith Reddelien, die durchspielen musste, weil Diana Berkemeyer aus privaten Gründen gefehlt hatte: „Sie hat einen super Job gemacht.“

SG 69: Reddelien, Casin, Crea, Welzel, Laetsch, Evertz, Flemig, Schröder, Kleinpeter, Keul, Pönsgen.

Die Verbandsliga-Volleyballer des VC Euskirchen hatten bei ihrer Heimspielpremiere gegen den ESV Würselen hingegen keine Chance und verloren deutlich mit 0:3 (17:25, 16:25, 21:25). Nach einem ordentlichen Start und einer 8:5-Führung gab der VCE anschließend fünf Punkte in Folge ab. „Wir sind regelrecht eingebrochen und haben nichts mehr auf die Reihe gekriegt“, klagte der Euskirchener Teamsprecher Helbert Dühr. Ohne Christian Heieis, Michael Schneider und Sven Schelmann fehlten zudem die personellen Alternativen. Neuzugang David Kribbeler erhielt hingegen noch rechtzeitig die Freigabe seines alten Vereins TV Stotzheim und konnte sein Debüt feiern.

Auch der Ligarivale VfL Gemünd kassierte eine deutliche Pleite. Das Team von Trainer Markus Klein unterlag beim Dürener TV III mit 0:3 (22:25, 16:25, 19:25). Aufgrund des Ausfalls der Brüder Holger und Michal Drach war Klein zu Umstellungen gezwungen: „Das hat nicht funktioniert. Die Abstimmung hat einfach gefehlt“, meinte der VfL-Coach.

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