HANDBALL. Landesliga. Das Ende einer Serie

Palmersheim steckt erste Saisonniederlage ein – Euenheim schlägt Bad Münstereifel

Artikel aus dem Kölner Stadt Anzeiger von Marc Bädorf und Thorsten Jordan

TV Palmersheim – HSG Siebengebirge/Thomasberg III 27:34 (12:18). Nun ist es passiert. Ausgerechnet im Spiel gegen den bisherigen Vorletzten der Handball-Landesliga steckte der Spitzenreiter TV Palmersheim die erste Saisonniederlage ein. TVP-Coach Albert Peters nahm es gelassen: „Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Die HSG hatte einfach ein sehr starkes Team auf der Platte.“

In der Tat war die HSG mit einigen Spielern aus der Verbands- und Oberligamannschaft des Vereins verstärkt worden. Auch einige andere HSG-Spieler haben in ihrer Handballkarriere schon hochklassig gespielt und verfügen somit über viel Routine. Dies machte sich dann auch bemerkbar. Gastgeber Palmersheim geriet von Beginn an ins Hintertreffen. Zumal die eigene Defensive angesichts des Ausfalls von Roland Wiese und Dominik Jankowski geschwächt war. „Außerdem waren wir nach den anstrengenden vergangenen Wochen einfach nicht mehr frisch“, sagte Peters, der sich nun auf die Herbstpause freut.

TV Palmersheim: Esser, Wershoven, Loben (12/7), Heidebrecht (4), Florian Müller (6), Bernads, Christian Müller, Michael Kloß (2), Matthias Kloß, Jonas, Yannic Grömping (3).

TSV Bonn rrh. II – TV Kuchenheim 30:23 (12:10). Bis zur 15. Minute lief es rund für den KTV. Das Team von Michael Kurth führte mit 8:4 und hatte das Geschehen vollkommen im Griff. Doch dann verloren die Gäste den Faden. „Wir haben einfach alles über Bord geworfen, was wir im Vorfeld abgesprochen hatten. Vor allem in der Defensive haben wir schlecht agiert“, ärgerte sich Kurth. So stand am Ende eine verdiente Niederlage gegen den Tabellenelften zu Buche.

TV Kuchenheim: Linnenkohl, Jonas, Kröger, Schnitzler (1), Howitz (6), Vogt (2), Müller (5), Zinken (2), Schmitz, Henzel (4), Lingscheidt (1), Odenkirchen (1), Rabhioui (1).

TV Euenheim – TVE Bad Münstereifel 32:28 (17:18). Während sich der Euenheimer Spielertrainer Peter Trimborn nach dem Derby über den vierten Sieg in Folge freuen dürfte, hatte Bad Münstereifels Coach Jürgen Schmitz bei seinem Debüt auf der Bank des TVE ausgerechnet gegen seinen Ex-Verein nur wenig Grund zum Lachen. Zwar hatte sein Team bis zur Pause noch leichte Vorteile, doch dann ließ es sich den Schneid abkaufen und unterlag letztlich verdient. „Wir haben nach der Pause wesentlich aggressiver gespielt und auch unsere Chancen besser genutzt. Das war der Schlüssel zum Erfolg“, analysierte Trimborn, der vor allem den defensivstarken Dennis Marinjok, den treffsicheren Tobias Engel und den sicheren Torhüter Tim Lierenfeld lobte. „Außerdem hatten wir in der zweiten Hälfte Münstereifels Torjäger Simon Wilms wesentlich besser im Griff“, frohlockte Trimborn. TVE-Coach Schmitz hatte den Grund für die Niederlage schnell gefunden: „Nach der Pause haben wir einfach zu viele Möglichkeiten vergeben.“

TV Euenheim: Lierenfeld, Witte, Merten (3), Becker (5/1), Bünder (1), Korn (9/1), Schmitz (3), Trimborn (1), Schwarzbach, Marinjok (1), Breuer, Engel (9), Zeyen.

TVE Bad Münstereifel: Fiedler (4), Holtmeier (8/3), Wilms (8), Cattelaens (1), Kruse (2), Smakolli (1), Reyer (4).

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