FUSSBALL. Bezirksliga: Neuer Trainer, altes Leid

Der SSV Lommersum verliert auch unter Interimscoach Marc Brust

Artikel aus dem Kölner Stadt Anzeiger von Marc Bädorf

SSV Lommersum – SV SW Stotzheim 1:2 (0:2). Für den SSV Lommersum setzte sich nach der Trennung von Coach Jacek Bazydlo eine schwarze Serie fort. Auch unter Interimscoach Marc Brust kassierte der Fußball-Bezirksligist ein frühes Gegentor. Dieses Mal dauerte es vier Minuten, dann lenkte Sebastian Karstat einen Ball ins eigene Netz. Ein Umstand, der das Derby gegen SW Stotzheim zu einer noch schwierigeren Aufgabe machte. „Ich kann mir das nicht erklären. Damit machen wir uns das Leben immer wieder selber schwer“, sagte der Sportliche Leiter des SSV, Sven Hellmich. Zehn Minuten später wurde es noch bitterer für Lommersum. Der Stotzheimer Roger Hillius erzielte das 2:0. „Wir waren in der ersten Hälfte klar besser“, meinte der Stotzheimer Trainer Zibi Zurek.

Doch es wurde noch einmal spannend. Denn die Lommersumer kamen wie verwandelt aus der Kabine. „In der zweiten Halbzeit haben wir den Stotzheimern den Schneid abgekauft“, erklärte Hellmich. Dementsprechend groß war auch der Ärger bei Zurek. „Nach dem Wiederanpfiff habe ich gesehen, wie viele Baustellen es bei uns noch gibt.“ Doch es sollte bis zur 85. Minute dauern, ehe Daniel Wendel den Ball zum 1:2 über die Linie beförderte. Im Anschluss daran sah er aber die Rote Karte, weil er den Stotzheimer Torhüter Philipp Dorn umgestoßen hatte. In Unterzahl konnten sich die Gastgeber dann keine Möglichkeiten mehr erarbeiten und so blieb es beim 1:2. SSV Lommersum: Schöpfer, Demo, Toledo, Wendel, Rabhioui, Witali Rempel (81. Muckenhaupt), Kückelhaus, Stefan Rempel, Dreesbach (77. Muto), Karstat, Brausch.

SV SW Stotzheim: Dorn, Schnitzer, Yerlikaya, Raudzsus, Ruland, Körsgen, Hillius, Dederich (85. Kuzmanovic), Schwedaj (73. Eversheim), Leyendecker, Plützer.

SC Alemannia Straß – Kaller SC 0:1 (0:1). Der KSC startete gut in die Partie und ging folgerichtig durch einen Kopfballtreffer von Thilo Brauer in Führung (10.). „In den ersten zehn Minuten haben wir wirklich überzeugt“, meinte KSC-Trainer Fabian Ewertz. Nach dem1:0 schalteten die Kaller einen Gang zurück. Straß nutzte dies, steigerte sich und kam zu einigen guten Möglichkeiten.

Doch KSC-Torwart Timo Dümmer war stets auf dem Posten. Nach dem Seitenwechsel verwaltete der KSC die Führung dann souverän. „Da haben wir defensiv wirklich gut gestanden“, so Ewertz. Am wichtigsten war ihm aber das blanke Resultat: „So lange wir auch mit durchschnittlichen Leistungen siegen, bin ich zufrieden.“

Kaller SC: Dümmer, Bauer, Dederichs, Lebert, Lepartz (84. Golbach), Spies (53. Hintzen), Spilles, Engel, Braun, Spasov (67. Linden), Wergen.

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