RALLYE-WM. Rallye-Wagen rasten über Eifelkurs

Artikel Wochenspiegellive.de von Paul Düster

Monatelang hatte die SFG Schönau um ihren Vorsitzenden André Weber an der Ausrichtung der ersten Wertungsprüfung der ADAC Deutschlandrallye einem Lauf zur Rallyeweltmeisterschaft gearbeitet. Gestern konnten sich Fahren und Zuschauer davon überzeugen das Weber und seine Truppe ganze Arbeit geleistet haben.

Mehrere tausend Zuschauer waren an die erste Wertungsprüfung der Deutschlandrallye zwischen Rohr und Blankenheim gekommen und hatten sich an den fünf Zuschauerpunkten entlang der 23,6 Kilometer langen Strecke häuslich eingerichtet. Mit Klappstuhl, Bierzeltbank oder Picknickdecke bewaffnet waren rund 1500 Rallyefans an den ersten Zuschauerpunkt im Bereich der ehemaligen Nike-Station in der Nähe von Reetz geeilt um die schnellen Fahrer der Rallye-WM zu beobachten.

Um 17.53 Uhr hatte das Warten der Fans ein Ende. Der in der Weltmeisterschaft führende Franzose Sébastien Ogier und sein Beifahrer Julien Ingrassia flogen mit ihre VW Polo WRC förmlich über die Strecke und setzten mit einer Zeit von 12:09.8 Minuten die Bestzeit, die dann auch von keinem der anderen Teilnehmer geknackt werden sollte.

Derweil ließen sich die Zuschauer in Reetz die Würstchen und gekühlten Getränke, die von der Dorfgemeinschaft Reetz verkauft wurden, schmecken. Der Rallye-Leader war nach der ersten Wertungsprüfung trotz Führung nicht zufrieden. „Das Auto untersteuert, ich bin nicht zufrieden“, meinte er nach dem ersten 23,6 Kilometer langen Teilstück.

Dass es die Sonderprüfung, die von der SFG Schönau organsiert wurde, in sich hatte bestätige der Schwedische Ford-Pilot Mads Östberg (WM-Sechster): „Eine sehr schwierige, erste Prüfung, Ich habe noch kein richtiges Vertrauen.“ Am Rande der Strecke nahe der ehemaligen Nike-Station stellten sich auch die Nordeifel Tourismus mit einem Werbestand vor. Christina Schliebach und ihr Kollege Sebastian Wiesen freuten sich über das große Interesse der Zuschauer: „Viel haben unsere Flyer mitgenommen, und werden sicherlich einmal zum Fahrradfahren in die Eifel kommen.“

Rund 550 Helfer hatte die SFG Schönau an der Strecke im Einsatz. Neben den Sportwarten, die 132 Postenpunkte besetzen mussten. Waren 14 Polizeiautos, fünf Polizeimotorräder und zwei Hundestaffeln der Polizei im Einsatz. Aus der Luft gab es Unterstützung durch einen Polizeihubschrauber. Um kurz nach acht war dann das letzte Auto über die Strecke gegangen und ein anstrengender Tag für die Helfer der SFG Schönau ging zu Ende. „Vielen, vielen Dank an alle Helfer. Auch ein großes Dankeschön an unsere Zuschauer. Und natürlich an alle die das möglich gemacht haben“, freut sich André Weber nach der gelungen Veranstaltung.

Nach dem ersten Tag führt Sébastien Ogier (Frankreich, VW), vor Jari-Matti Latvala (Finnland, VW) und Thierry Neuville (Belgien, Ford). Die Rallye läuft noch bis Sonntagabend. Dann wird auf den Platz vor der Porta Nigra in Trier der Sieger geehrt.

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