FUSSBALL. Landesliga. Kantersieg dank Martin Kerkau

Der Nierfelder Stürmer trifft beim 7:1-Erfolg über Mariadorf viermal

Artikel aus dem Kölner Stadt Anzeiger von Marc Grospitz

Schwarz-Weiß Stotzheim – SC Borussia Lindenthal-Hohenlind 1:0 (1:0). Der Stotzheimer Trainer Werner Regh wollte nicht klagen. Zu wichtig war dieser Sieg seiner Elf im Abstiegskampf der Fußball-Landesliga. Doch das Spiel hatte auch mal wieder Nerven gekostet. Rund 70 Minuten hatten die Schwarz-Weißen die Partie souverän im Griff, führten hoch verdient mit 1:0, doch der erlösende zweite
Treffer wollte trotz zahlreicher guter Chancen nicht gelingen. Und so wurde es in der Schlussphase noch einmal hektisch. „Diesen
Stress hätten wir uns bei einer besseren Chancenauswertung sicherlich ersparen können“, sagte Regh. Am Ende sollten sich die Gäste aber keine wirklich zwingenden Möglichkeiten mehr erarbeiten und so rettete Stotzheim das 1:0 ins Ziel. „Die Zeit wollte in der Schlussphase einfach nicht vergehen, zumal wir am Ende nur noch für wenig Entlastung gesorgt haben“, gab Regh noch einmal einen
Einblick in sein Seelenleben. „Der Schlusspfiff war eine Erlösung und jetzt können die Jungs ein Bier auf den Sieg trinken, denn das haben sie sich redlich verdient.“
In der Tat hatten die Stotzheimer eine gute Partie gezeigt und von Beginn an dominiert. So schien das 1:0 nur eine Frage der Zeit zu sein. Nachdem aber sowohl Daniel Eversheim als auch Christian Körsgen und Aziz Neziri schön herausgespielte Chancen ungenutzt gelassen hatten, musste der Zufall helfen: Nach einer Ecke konnten die Gäste die Situation nicht klären und Peter Marek brachte den Ball erneut vor das Tor der Kölner. Noch abgefälscht von einem Gegner landete das Spielgerät bei Eversheim, der sich diese Chance nicht entgehen ließ und in der 25. Spielminute zum 1:0 traf. Dass dies der einzige Treffer bleiben sollte, war zunächst nicht absehbar, denn die Stotzheimer drängten auf die Vorentscheidung, die dann aber zum Leidwessen des Trainergespanns Regh/Norman Perschen trotz zahlreicher weiterer Chancen ausblieb. So beendete die besagte Zitterpartie erst der Unparteiische mit dem Abpfiff.

Stotzheim: Dorn, Plützer, Schnitzer, Yerlikaya, Neils, Ruland, Marek, Neziri (75. Löhr), Kuzmanovic (83. Leyendecker), Körsgen,  Eversheim.

 

SV Nierfeld –Alemannia Mariadorf 7:1 (3:0). Eine ganz andere Durchschlagskraft beweist dagegen derzeit der Spitzenreiter SV Nierfeld. Das Team des Nierfelder Trainers Achim Züll sorgte bereits zur Halbzeit für klare Verhältnisse. Zweimal Martin Kerkau und  einmal Sebastian Scheidtweiler hießen die Torschützen. Damit waren die Gäste aus Mariadorf sogar noch gut bedient, denn es spielten nur die Nierfelder.

Nach dem Seitenwechsel ging es munter weiter. Erneut Kerkau und Dominik Pfeiffer sorgten bis zur 55. Minute für eine souveräne 5:0-Führung. Dann verflachte die Partie ein wenig, und erst als die Gäste zehn Minuten vor dem Abpfiff zum Anschlusstreffer kamen, legten die Nierfelder zur Freude der über 300 Zuschauer noch einmal einen Gang zu. Im Schlussspurt schraubten der SVN das  Ergebnis durch den vierten Treffer von Kerkau und den eingewechselten Ulas Önal auf 7:1 in die Höhe. „Das war schon eine tolle Vorstellung von meiner Elf“, war Züll begeistert.

Nierfeld: Fromm, Kirch (46. Peiffer), Knauff, Scheidtweiler, Winkler, Bernd Jansen, Georgi, Manteuffel, Michael Jansen (75. Önal),  Kerkau, Wergen (60. Rawicki).

 

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