HANDBALL. Wudniak neuer Trainer in Kuchenheim

Der ehemalige polnische Erstliga-Handballprofi Adam Wudniak wird neuer Trainer des Handball-Landesligisten TV Kuchenheim. Er löst damit Jürgen Schmitz ab, der seinen Vertrag aus privaten und beruflichen Gründen nicht mehr verlängern wollte.

Artikel aus dem Kölner Stadt Anzeiger von Paul Düster

Die Saison in der Handball-Landesliga ist zwar noch nicht zu Ende, doch die Verantwortlichen des TV Kuchenheim stellen schon jetzt die Weichen für die kommende Spielzeit. Mit der Verpflichtung des 42-jährigen Adam Wudniak schloss der KTV nun die Suche nach einem neuen Trainer ab.

Der derzeitige Coach Jürgen Schmitz hatte dem Verein frühzeitig signalisiert, seinen Vertrag aus privaten und beruflichen Gründen nicht mehr verlängern zu wollen. Abteilungsleiter Alexander Müller fand mit Wudniak einen durchaus hochkarätigen Nachfolger. Zwar ist der Pole im Handballkreis Euskirchen ein unbeschriebenes Blatt, doch seine sportliche Vita kann sich sehen lassen.

Noch bis Mitte 2012 war Wudniak bei Korona Koronowo in der Zweiten Liga Polens als Spieler und Co-Trainer aktiv. In der Torjägerliste schloss er die Saison auf dem zweiten Platz ab. Nun verfolgt er ehrgeizige Ziele mit dem TV Kuchenheim: „Ich will mit dem Team aufsteigen. Dafür werde ich mit dem jungen Kader hart arbeiten.“

KTV-Handballchef Müller ist zufrieden mit der Verpflichtung: „Ich bin davon überzeugt, mit Adam Wudniak den richtigen Nachfolger für Jürgen Schmitz gefunden zu haben. Jetzt haben wir frühzeitig Planungssicherheit und können uns auf die Verpflichtung neuer Spieler konzentrieren.“

Einigung erfolgt: Der Kuchenheimer Abteilungsleiter Alexander Müller (l.) und der künftige Coach Adam Wudniak.

VITA

Adam Wudniak (42) wurde 1971 in Bydgoszcz (Bromberg, Polen) geboren. Der Diplom-Sportlehrer ist verheiratet und hat drei Kinder. Wudniak ist Schwimmlehrer, ausgebildeter Rettungsschwimmer, Taucher und Fallschirmspringer. Handball spielte er von 1987 bis 1996 in der Zweiten Liga Polens beim AZS Bydgoszcz, ehe er bis 1997 für den polnischen Erstligisten Gwardia Koszalin auflief. Von 1997 bis 1998 spielte er beim deutschen Regionalligisten HSG Konstanz. Während seines Engagements beim Oberligisten TSV Ladbergen coachte er auch die dortigen C-Juniorinnen. Es folgten weitere Stationen als Spieler und Co-Trainer in Deutschland und Polen. Ein Highlight war der Erstliga-Aufstieg mit Cuiavia Inowroclaw.

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