FUSSBALL.Landesliga. Klare Angelegenheit beim Schlusslicht

Artikel aus dem Kölner Stadt Anzeiger von Marc Grospitz

Jugendsport Wenau – SV Nierfeld 1:6 (0:1). Am Ende war es eine deutliche Angelegenheit. Mit 6:1 hatte der Aufstiegsaspirant SV Nierfeld das Tabellenschlusslicht der Fußball-Landesliga, Jugendsport Wenau, bezwungen. Allerdings hatten sich die Nierfelder eine Halbzeit lang sehr schwer getan. Und das, obwohl Oliver Manteuffel bereits nach fünf Minuten das 1:0 für den SVN gelungenwar.
Doch trotzdemwollte nicht die nötige Ruhe und Konsequenz in den Spielaufbau der Gäste kommen: Chancen blieben Mangelware und
ab und an musste der Nierfelder Coach Achim Züll sogar Unachtsamkeiten im Abwehrverhalten seiner Elf beobachten. „Mit der ersten Halbzeit konnten wir absolut nicht einverstanden sein. Das habe ich meinen Jungs in der Pause auch zu verstehen gegeben.“ Doch  seine Worte blieben vorerst unerhört. Nur drei Minuten nach Wiederanpfiff nutzten die Wenauer eine weitere Fehlerkette in der Defensive zum Ausgleich. „Vielleicht war dieses Gegentor notwendig, um endlich wach zu werden“, urteilte Züll. Auf jeden Fall übernahm seine Elf mit dem erneuten Anstoß das Zepter und sorgte innerhalb einer knappen Viertelstunde für klare Verhältnisse. Drei Minuten nach dem 1:1 brachte Martin Kerkau nachVorarbeit von Manteuffel die Nierfelder wieder in Front. Ulas Önal, der zur zweiten Halbzeit für den angeschlagenen Michael Jansen ins Spiel gekommen war, erhöhte auf 3:1 (53.). SVN-Akteur Sebastian  Scheidtweiler sorgte dann mit dem 4:1 für die Vorentscheidung (60.). Bei Wenau war die Moral nun gebrochen. Önal (73.) und Kerkau (82.) schraubten das Resultat noch in die Höhe. „Wir hätten noch höher gewinnen können, aber das wäre zu viel des Guten gewesen“, resümierte Züll.

SVN: Fromm, Peiffer, B. Jansen, Rawicki, Winkler, Manteuffel, Scheidtweiler, Georgi (64. Schleicher), M. Jansen (46. Önal),  Kerkau,Wergen (69. Hackenbroich).

SV SW Stotzheim – FC GermaniaTeveren 0:1 (0:0). Beim Ligarivalen SV Stotzheim war die Enttäuschung nach Schlusspfiff der
Partie gegen den FC GermaniaTeveren riesengroß. Denn die 0:1-Niederlage gehörte wohl zu der unnötigen Sorte. Die Gäste hatten im Prinzip nur eine wirkliche Chance und nutzten diese sogleich zum entscheidenden Tor. SVS-Spieler Peter Marek hatte den Ball im Mittelfeld verloren, Teveren konterte und traf zum 1:0 (68.). Die Elf von SVS-CoachWerner Regh, die zuvor schon Chancen durch Thiemo Kurth und Sven Leyendecker ungenutzt gelassen hatte, warf nach dem Rückstand alles nach vorne und erarbeitete sichweitere Möglichkeiten – unter anderem verpassten Aziz Nesziri und der eingewechselte Christoph Ruland das gegnerische Tor nur knapp. In der Nachspielzeit verpasste auch der nach vorne gestürmte SVS-Keeper Philipp Dorn mit einem Kopfball nach einer Ecke  en Ausgleich. „Schade. Es war mehr drin für uns“, urteilte Regh, der seinTeam angesichts der vielen Ausfälle dennoch lobte: „Wir haben nie aufgegeben und hätten ein Remis verdient gehabt.“

SV Stotzheim: Dorn, Plützer, Schnitzer, Yerlikaya, Neils, Leyendecker (78. Ruland), Kurth, Ekici, Marek, Neziri, Eversheim.

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