BASKETBALL. ProB: Recklinghausen gewinnt Krimi gegen Hannover – Leverkusen schlägt Rhöndorf im WBV-Derby der Südgruppe

Citybasket Recklinghausen zwingt kurz vor Schluss den UBC Hannover mit 95:94 in die Knie. BSV Münsterland Baskets Wulfen schlägt den RSV Stahnsdorf mit 85:71. Im WBV-Derby der Südgruppe setzt sich Bayer Leverkusen mit 81:74 gegen Klassenprimus Dragons Rhöndorf durch.

Beim 95:94-Heimsieg der Recklinghausener gegen Hannover war es am Ende einer turbulenten Partie Citybaskets-Routinier Robert Franklin, der 0,7 Sekunden vor dem Ende den viel umjubelten Siegtreffer zum 95:94 erzielte und damit gleichzeitig den Playoff-Einzug unter Dach und Fach brachte. Topscorer der Citybaskets war Patrick Carney mit 23 Punkten.

Auch der BSV Wulfen hielt sich nach dem 85:71-Erfolg gegen Stahnsdorf die Chance auf das Erreichen der Playoffs offen. Nach der knappen 42:35-Halbzeitführung machte das hoch motivierte Team von BSV-Trainer Heimo Förster den Sack zu. Angetrieben von den begeisterten Wulfener Zuschauern zogen die Baskets vorentscheidend auf 64:43 (28.) davon. Wulfens Topscorer war Anthony Young mit 28 Punkten.

Eine knappe 74:76-Niederlage mussten die Hertener Löwen beim SC Rist Wedel hinnehmen. Trotz der Niederlage ist der Mannschaft von Löwen-Trainer Dirk Altenbeck der vierte Tabellenplatz und das damit verbundene Heimrecht in der ersten Playoff-Runde nicht mehr zu nehmen. „Wir haben heute unser bestes Spiel der Rückrunde gezeigt. Umso ärgerlicher, dass es am Ende für uns dennoch nicht für einen Sieg gereicht hat“, sagte Altenbeck. 75 Sekunden vor dem Ende schaffte es die Löwen-Defense nicht, die Führung der Hausherren zu verhindern. Bester Hertener Werfer war Adrian Bowie mit 16 Punkten.

Die BG Dorsten musste sich ebenfalls geschlagen geben und kassierte beim MTV Herzöge Wolfenbüttel eine 67:83-Niederlage. „Wir hatten eine sehr unkonzentrierte Phase am Ende des ersten und zu Beginn des zweiten Viertels. Insgesamt haben wir aber sehr gut gekämpft“, sagte Dorstens Coach Torsten Schierenbeck, für dessen Team Nderim Pelaj mit 23 Punkten der beste Scorer war.

Beim letzten Heimspiel der Hauptrunde kassierten die Schwelmer Baskets gegen den Oldenburger TB mit 83:94 die höchste Saisonpleite. „Die Niederlage ist bitter. Aber ich bin froh, dass sie uns jetzt und nicht während der Playoffs ereilt hat“, meinte Coach Raphael Wilder mit Blick auf die bevorstehende Meisterschaftsrunde. Topscorer der Schwelmer Baskets war Sebastian Schröter mit 15 Punkten.

Eine Überraschung gelang den Bayer Giants Leverkusen im WBV-Derby der Südgruppe gegen den Klassenprimus Dragons Rhöndorf. Was lange Zeit nach einem souveränen Sieg der Giants aussah, gestaltete sich am Ende dann doch noch zu einem Krimi, den die Farbenstädter mit 81:74 für sich entscheiden konnten. Bis zur 35. Minute lagen die Hausherren deutlich in Führung, doch nach einem Korb des starken Rhöndorfers Florian Koch zum 59:67 waren die Gäste wieder am Drücker. Und es wurde noch enger. Rhöndorfs Nick Larsen traf in der 38. Minute zum 65:69-Anschluss. Doch die Giants mobilisierten noch einmal alle Kräfte, bewiesen starke Nerven von der Freiwurflinie und retteten sich ins Ziel. Die Topscorer waren Adonte Parker (Leverkusen) mit 26 und Florian Koch (Rhöndorf) mit 20 Punkten. (maGro/pd)

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