VOLLEYBALL. Jubel in Gemünd

Artikel aus dem Kölner Stadt Anzeiger von Otmar Reetz

Mit dem 3:1-Erfolg gegen den VC Euskirchen verhindert der VfL Gemünd den Abstieg aus der Volleyball-Verbandsliga. Die SG Sportfreunde 69 Marmagen-Nettersheim verlieren in der Regionalliga mit 2:3 gegen Herne.

VfL Gemünd – VC Euskirchen 3:1 (22:25, 25:20, 25:23, 27:25). In Gemünd wird es auch in der kommenden Saison Verbandsliga-Volleyball zu sehen geben. Dank eines 3:1-Erfolgs im Nachbarschaftsduell mit dem VC Euskirchen hat der VfL im vorletzten Spiel der Saison den Klassenerhalt endgültig gesichert. Für die Euskirchener verschärfte sich mit der Niederlage hingegen die Situation im Abstiegskampf.

Dabei hatte das Spiel in der Schleidener Sporthalle für die Gäste mit dem Gewinn des ersten Satzes gut begonnen. Doch Gemünd konnte ausgleichen und behielt auch in den folgenden Durchgängen die Oberhand. „Unsere Feldabwehr hat viele kaum erreichbare Bälle noch im Spiel gehalten“, lobte VfL-Trainer Markus Klein sein Team.

„Das war heute ein reines Nervenspiel. Ich hoffe, wir haben den Abstieg mit diesem Sieg abgewendet“, sagte indes der Gemünder Vorsitzende Lothar Schneider unmittelbar nach Spielende, als er die Ergebnisse der Konkurrenz noch nicht kannte. Letztlich erwies sich seine Hoffnung als berechtigt und der VfL durfte den Klassenerhalt bejubeln.

Aufseiten des VC Euskirchen bot sich dagegen ein völlig anderes Bild: Die VCE-Spieler verschwanden frustriert in die Kabine. Der Euskirchener Coach Uli Threin blieb hingegen mit nachdenklichem Gesicht auf der Trainerbank sitzen. „Unsere Auftritte in Heim- und Auswärtsspielen sind wie Tag und Nacht. Es gelingt uns nicht, die guten Leistungen, die wir in den Spielen in eigener Halle zeigen, auswärts zu wiederholen. Woran das liegt, weiß ich auch nicht“, rätselte Threin.

Für die Euskirchener besteht allerdings noch ein Funke Hoffnung: Neben dem VCE befinden sich nämlich noch weitere vier Teams im Abstiegskampf. Mit einem Sieg im letzten Spiel gegen Alemannia Aachen II und den passenden Resultaten in den anderen Hallen kann der Klassenerhalt also noch gesichert werden.

SG Sportfreunde 69 Marmagen-Nettersheim – SG FdG Herne 2:3 (21:25, 27:25, 25:19, 24:26, 12:15). Nachdem sich die SG Sportfreunde 69 am vergangenen Wochenende mit dem 15. Sieg in Folge die Meisterschaft in der Regionalliga gesichert hatte, musste das Team von Trainerin Judith Pelzer nun am vorletzten Spieltag eine bedeutungslose 2:3-Niederlage bei der SG Herne einstecken. Allerdings hatte Pelzer im letzten Heimspiel der Saison mit den Angreiferinnen Alexandra Preiß und Cecile Casin sowie Libera Franzi Keul auch drei wichtige Spielerinnen ersetzen müssen.

Nach abwechslungsreichen vier Sätzen schien der Sieg für die 69er im Tiebreak bei einer 8:3-Führung nach dem Seitenwechsel greifbar nahe. Doch dann fand der Sportfreunde-Angriff kaum noch ein Durchkommen, was zum Satzverlust und damit zur Niederlage führte. „Herne hat stark gespielt und uns gezeigt, dass wir nicht unschlagbar sind. Die Gäste haben sich auf unsere Aufschläge gut eingestellt. Das ist uns wiederum nicht gelungen“, erklärte die SG-Trainerin. Doch die knappe Pleite wurde schnell zur Nebensache. Denn nach dem Spiel wurde das Team vom Verein, dem Bürgermeister und den Sponsoren geehrt.

Fotos von der Partie in Schleiden und dem Spiel der Damen in Mechernich:

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