FUSSBALL. Mittelrheinliga: ETSC verliert in der Nachspielzeit

Der Fußball-Mittelrheinligist Euskirchener TSC verliert in letzter Sekunde mit 4:5 gegen Borussia Freialdenhoven.

Bericht aus dem Kölner Stadt Anzeiger von Thorsten Jordan und Thomas Giesen
Euskirchener TSC – SC Borussia Freialdenhoven 4:5 (1:2). Die Partie der Fußball-Mittelrheinliga zwischen dem Euskirchener TSC und Borussia Freialdenhoven war nichts für schwache Nerven. Neun Tore bekamen die Zuschauer auf dem Kunstrasenplatz neben dem Erftstadion zu sehen und durchlebten dabei ein Wechselbad der Gefühle. Vor allem ETSC-Coach Kurt Maus war unmittelbar nach dem Abpfiff mit seinen Nerven am Ende. Verständlicherweise, denn kurz zuvor hatte Fabian Jopek in der Nachspielzeit den 5:4-Siegtreffer für die abstiegsbedrohten Gäste erzielt und damit bei allen Euskirchenern für blankes Entsetzen gesorgt.

Dabei hatte der ETSC einen Start nach Maß erwischt: Bereits in der ersten Minute gingen die Hausherren durch Marvin Iskra in Führung. Doch die Borussia antwortete prompt und lag dank zweier Tore von Alexander Back (12., 25.) plötzlich mit 2:1 vorne. „Nach der frühen Führung waren wir einfach zu passiv und haben dem zweikampfstarken Gegner das Feld überlassen“, haderte Maus.

Kurz nach der Pause musste er dann sogar mitansehen, wie die Gäste durch Philipp Dunkel auf 3:1 erhöhten (53.) und bis zur 77. Minute bereits wie der sichere Sieger aussahen. Doch dann überschlugen sich die Ereignisse: Erst kassierte der Euskirchener Sebastian Kaiser die Gelb-Rote Karte (75.), dann verkürzte ETSC-Akteur Robert Zimnol trotz Unterzahl auf 2:3 (77.). Fünf Minuten später durften wieder die Gäste jubeln: Gerard Sambou hatte das 4:2 erzielt (82.). Fortan setzte Euskirchen alles auf eine Karte und konnte wiederum durch Zimnol auf 3:4 verkürzen (89.). Als schließlich Ioannis Foukis per Freistoß in der Schlussminute zum Ausgleich traf, kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Doch die Freude währte nur kurz, weil der Freialdenhovener Jopek in der Nachspielzeit zum 5:4 traf und zum Euskirchener Spielverderber avancierte.

„Wir haben zwar Moral bewiesen, aber so etwas darf uns einfach nicht passieren. Insgesamt sind wir unter unseren Möglichkeiten geblieben“, ärgerte sich Maus. Vor allem auch deshalb, weil sein Team den Sprung auf den zweiten Tabellenplatz verpasste und sogar auf den vierten Rang abrutschte.

ETSC: Griesehop, Schroden, Foukis, Rose (65. Kirch), M. Kaiser, Iskra (46. Saar), Wiedenau (46. Drosdziok), S. Kaiser, Kunst, Zimnol, Beshah. 

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