BASKETBALL. ProB: Schwelmer Baskets bleiben Tabellenführer

Die Schwelmer Baskets schlagen den RSV Stahnsdorf mit 93:80 und bleiben in der ProB, Gruppe Nord, Spitzenreiter. Auch die Rheinland Versicherungen Hertener Löwen (90:80 in Hannover), Citybasket Recklinghausen (87:82 gegen BSW Sixers) und der BSV Münsterland Baskets Wulfen (81:79 gegen Wolfenbüttel) gewinnen ihre Spiele. In der Süd-Gruppe kassieren die Dragons aus Rhöndorf dagegen ihre erste Niederlage (77:81 in Nördlingen).

Die Schwelmer Baskets dominierten die Partie gegen den RSV Stahnsdorf von Beginn an und ließen zu keinem Zeitpunkt Zweifel daran aufkommen, wer als Sieger vom Parkett gehen würde. Bereits zur Pause führten die Baskets mit 53:33. Nach dem Wechsel schaltete Schwelm dann zwar einen Gang zurück, ernsthaft in Bedrängnis geriet der Favorit aber nicht mehr. Der Acht-Punkte-Lauf der Gäste war am Ende nicht mehr als Ergebniskosmetik. Bester Scorer bei Schwelm war Julius Coles mit 34 Punkten.

Ebenfalls einen optimalen Start in die Rückrunde erwischten die Rheinland Versicherungen Hertener Löwen, die beim UBC Tigers Hannover einen 90:80-Sieg feierten. „Wir haben das Spiel eigentlich immer kontrolliert. Nur am Ende wurde es etwas hektisch. Außerdem hatten wir an der Freiwurflinie nicht immer unseren besten Tag“, analysierte Löwen-Trainer Dirk Altenbeck. Topscorer der Löwen war Brandon Larrieu mit 22 Punkten.

„Die letzte Minute war vielleicht gut für die Zuschauer, für mich aber nicht“, gestand Citybaskets-Coach Bill Paterno nach dem 87:82-Sieg seines Teams gegen den BSW Sixers aus Bitterfeld-Sandersdorf. Grund: Trotz einer 84:77-Führung konnte sich der Trainer des Zweitliga-Aufsteigers nicht entspannt zurücklehnen. Plötzlich hatte das Gästeteam des ehemaligen Nationalspielers Stephen Arigbabu den Rückstand nämlich bis auf zwei Punkte verkürzt (82:84). Für die Erlösung sorgten schließlich Robert Franklin (mit 25 Punkten Topscorer) und Pat Carney bei erneuten Versuchen an der Freiwurflinie.

Jubeln durfte auch der BSV Münsterland Baskets Wulfen, der gegen die MTV Herzöge Wolfenbüttel mit 79:71 die Oberhand behielt. Allerdings war es für den BSV ein hartes Stück Arbeit, denn im Schlussviertel drohte die Partie noch einmal zu kippen. Doch die Münsterländer retteten sich ins Ziel und setzten mit diesem Erfolg ein deutliches Lebenszeichen im Kampf um den Klassenerhalt. Bester Scorer beim BSV war Anthony Young mit 18 Punkten.

Nichts zu holen gab es dagegen für die BG Dorsten bei der deutlichen 88:103-Niederlage bei den Spot up Medien Baskets in Braunschweig. Nicht zuletzt die Ausfälle der beiden Starter Gene Hagner und Blake Poole machten sich bei der BG deutlich bemerkbar. Mit einem 68:76-Rückstand ging es für Dorsten in das Schlussviertel, in dem die Braunschweiger dann mit einem 15:3-Lauf den Sack endgültig zumachten. „Meine Mannschaft hat hervorragend gekämpft und eine tolle erste Halbzeit gespielt. Blake hat beim Rebound gefehlt und Gene hätte uns defensiv helfen können. Die Jungs brauchen jetzt die kurze Pause, und dann gehen wir mit voller Kraft ins neue Jahr“, meinte Coach Torsten Schierenbeck. Bester BG-Werfer war John Cadmus mit 28 Punkten.

Jetzt ist es doch noch passiert. Der bis dato ungeschlagene Spitzenreiter Dragons Rhöndorf musste sich bei den Giants Nördlingen mit 77:81 geschlagen geben und kassierte damit die erste Niederlage in der laufenden Saison. In der 35. Minute lagen die Schützlinge von Headcoach Boris Kaminski noch mit sieben Zählern in Front. Dann kippte die Partie und vier Sekunden vor Ende verloren die Dragons beim Stand von 77:79 und eigenem Einwurf den Ball und mussten in der Folge tatenlos zusehen, wie der überragende Nördlinger Brandon Hogg (33 Punkte) mit zwei Freiwürfen für den 81:77-Endstand sorgte. Dragons-Topscorer war Geddes Robinson mit 18 Punkten.

Spannend bis zum Schluss verlief auch die Partie der Bayer Giants Leverkusen gegen die Licher BasketBären. Am Ende hatte das Team aus der Farbenstadt mit 79:78 denkbar knapp die Nase vorne. Mann des Tages auf Leverkusener Seite war Josh Parker, der mit dem letzten seiner 44 Punkte den Sieg für die Giants sicherte. „Einen besseren Jahresabschluss hätte es für uns nicht geben können. Ich bin sehr stolz auf unser Team. Fantastisch“, freute sich Abteilungsleiter Frank Rothweiler. (maGro/pd)

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