BASKETBALL. ProB: Schwelmer Baskets alleine an der Spitze

Durch den deutlichen 100:63-Erfolg der RheinLand Versicherungen Hertener Löwen gegen den Zweiten SC Rist Wedel und den gleichzeitigen 77:63-Auswärtserfolg der Schwelmer Baskets in Oldenburg ist Schwelm nun alleiniger Spitzenreiter der ProB Gruppe Nord. In der Gruppe Süd bezwangen die Dragons Rhöndorf im WBV-Derby die Bayer Giants Leverkusen mit 75:71.

Die Hertener Löwen zeigten eine eindrucksvolle Vorstellung und bezwangen das Spitzenteam SC Rist Wedel auch in dieser Höhe verdient mit 100:63. Bereits vor dem Schlussviertel (71:50) war eine Vorentscheidung zu Gunsten der Hausherren gefallen. In den letzten zehn Minuten konnte sich Löwen-Trainer Dirk Altenbeck somit auch den Luxus erlauben, seine jungen Spieler einzusetzen. Youngster Mark Depta war dann sogar per Freiwurf der hundertste Punkt vorbehalten. „Ein toller Sieg meiner Mannschaft. Das war vorher so sicher nicht zu erwarten“, freute sich Altenbeck. Mit Adrian Bowie (27 Punkte) und Brandon Larrieu (25) punkteten gleich zwei Löwen jenseits der 20 Punktemarke.

Die Schwelmer Baskets gewannen die hart umkämpfte Partie beim Oldenburger TB mit 77:63 und stehen jetzt alleine an der Tabellenspitze. Mit einer 54:47-Führung gingen die Baskets in den letzten Spielabschnitt. Erst jetzt wussten die Schwelmer in der Offensive zu überzeugen, und nach zwei sehenswerten Dreiern von Center Andreas Kronhardt führten die Gäste mit 69:54. Neben Kronhardt zeigten auch Julius Coles und Aubrey Conerly in dieser Phase eine starke Vorstellung. Damit war das Spiel dann aber auch entschieden. Die Oldenburger foulten nun, um die Uhr anzuhalten, doch die zugesprochenen Freiwürfe der Baskets saßen allesamt sicher. „Bis auf einige Minuten in der Offensive haben wir keinen Rhythmus gefunden. Aber auch solche Siege bringen zwei Punkte. Jetzt stehen wir durch die Wedeler Niederlage alleine an der Tabellenspitze“, freute sich Baskets-Coach Raphael Wilder. Top-Scorer der Baskets wurde wieder einmal Julius Coles mit 20 Punkten.

Den ersten Auswärtssieg der Saison feierte Aufsteiger Citybasket Recklinghausen mit 102:89 bei den UBC Tigers Hannover. Ausschlaggebend für den Erfolg waren die guten Wurfquoten und eine unglaublich ausgeglichene Team-Offensive. Mit Patrik Carney (27 Punkte), Daniel Leithner (20), Robert Franklin (14), Austin Steed (11) und Mirko Bregulla (19) punkteten gleich fünf Spieler zweistellig.

Einen knappen 82:78-Sieg feierte die BG Dorsten gegen MTV Herzöge Wolfenbüttel. Über 500 Zuschauer waren hellauf begeistert vom kampfbetonten Spiel ihrer Mannschaft. In der letzten Spielminute beim Stand vom 78:75 mussten die Gäste versuchen, mit taktischen Fouls die Wende zu erzwingen. Vergeblich, denn die BG konnte alle sechs Freiwürfe sicher verwandeln. Topscorer bei Dorsten war Christopher Jones mit 21 Punkten.

Ebenso eng verlief die Partie zwischen dem RSV Stahnsdorf und den BSV Münsterland Baskets Wulfen. Am Ende mussten sich die Wulfener aber mit einer 69:71-Niederlage im Gepäck auf die Heimreise begeben. „Wir hatten heute die große Chance auf den ersten Auswärtssieg. Ich bin maßlos enttäuscht darüber, was wir zum Ende des dritten Viertels gespielt haben“, resümierte BSV-Coach Heimo Förster. Antony Young war mit 18 Punkten bester Werfer seines Teams.

Bis zu Beginn des letzten Viertels lagen die Bayer Giants Leverkusen beim Klassenprimus Dragons Rhöndorf mit 59:48 in Führung und hatten die Dragons im WBV-Derby der Gruppe Süd am Rande der ersten Saisonniederlage. Doch es kam anders. Das Team von Rhöndorfs Headcoach Boris Kaminski präsentierte sich vor 1100 Zuschauern in der Menzenberger Sporthalle nervenstark und siegte schließlich doch noch knapp mit 75:71. Es war bereits der zehnte Sieg im zehnten Spiel. Eine Minute vor Schluss war die Partie beim Stand von 71:71 völlig offen. Dann zog Giants Adonte Parker zum Korb, kassierte ein Offensiv-Foul und nach anschließender Beschwerde auch noch ein Technisches Foul. Nick Larsen verwandelte einen Freiwurf und konnte im folgenden Angriff einen weiteren Schuss von der Linie verwandeln (73:71). Schließlich war es dem alles überragenden Nick Larsen (Topscorer mit 27 Punkten) vorbehalten, die endgültige Entscheidung herbeizuführen. Für Leverkusen erzielte Marc Raß mit 18 Punkten die meisten Zähler. (maGro/pd)

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