SATZVEY. Per Lift ins Wasser

Rewe-Betriebsrat spendete 17.000 Euro an die Hilfsgruppe Eifel – Lift erleichert die Sonartherapie im Hallenbad Satzvey

Auf die Sonartherapie, eine weitaus kostengünstigere, aber ebenso effektive Alternative zur extrem teuren Delfintherapie, vertraut auch die Hilfsgruppe Eifel für tumor- und leukämieerkankte Kinder. Nach dem Umzug aus Kall in das Schwimmbad der Hauptschule Satzvey nehmen nun 18 Kinder an den Therapien teil. Dank einer großzügigen Spende des Rewe-Betriebsrates in Gesamthöhe von mehr als 17.000 Euro konnte am Beckenrand ein Lifter installiert werden, der die Arbeit des Therapeutenteams erheblich vereinfacht. „Das ist schon eine wahnsinnige Erleichterung. Früher mussten wir den Hubboden des Schwimmbades hochfahren, um die Kinder mit zwei Therapeuten ins Wasser zu heben. Das ging schon auf die Bandscheiben“, freute sich Rebekka Keim.  Die Diplompädagogin und Psychologische Beraterin aus Köln entwickelte vor acht Jahren die Sonartherapie und gründete die Firma „Sonarium“.

Behandelt werden mit der Methode Kinder und Jugendliche, die an körperlichen, geistigen und psychischen Störungen leiden. Selbst Wachkomapatienten wurden bereits erfolgreich therapiert.  „Die Erfolge sind phantastisch. Kinder können wieder mit den Eltern am Tisch sitzen, und viele können sogar wieder laufen. Solche Ergebnisse spornen uns an, mit der Sache weiterzumachen“, spricht sich Hilfsgruppen-Chef Willi Greuel für die Behandlungsform aus.

Zuvor hatte die Hilfsgruppe Eifel für drei klassische Delfintherapien im Ausland die Kosten von jeweils rund 20.000 Euro übernommen. Als Willi Greuel  und sein Team von „Sonarium“ in Köln erfuhren, waren sie sofort begeistert. Schnell wurde eine Gruppe „Sonarium-Mobil-Eifel“ gegründet, und seitdem wird die Therapie mit großem Erfolg in der Eifel durchgeführt.

Jeden Dienstag kommen von 14 bis 19 Uhr 18 Kinder zur Therapie ins Satzveyer Schwimmbad. Da die Krankenkassen die Behandlungsform nicht fördert, übernimmt die Hilfsgruppe Eifel die Kosten vollständig. „Wir stellen für die Sonartherapie rund 75.000 Euro im Jahr zur Verfügung“, so Greuel. Überzeugt von der Methode zeigte sich beim Ortstermin im Hallenbad auch Peter Wassong, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Mechernich: „Solange ich hier im Rat tätig bin, werde ich diese Maßnahme mit unterstützten.“

Umgebaut wird auch in Kürze der Zugang zum Bad. „Ein ortsansässiges Unternehmen hat mir die Zusage geben, den Zugang zum Bad behindertengerecht umzugestalten. Der Umbau soll im Winterhalbjahr über die Bühne gehen“, freut sich Willi Greuel.

pp/Agentur ProfiPress
 

Dieser Beitrag wurde unter LOKAL, Mechernich abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.