BASKETBALL. ProB: Siege für Herten, Schwelm und Rhöndorf beim Saisonstart

Eine Saisonauftakt nach Maß in die ProB-Liga Gruppe Nord feierten die Rheinland-Versicherung Hertener Löwen beim 106:90-Heimspielssieg gegen UBC Tigers Hannover. Genauso stark starteten auch die Schwelmer Baskets mit ihrem 84:55-Kandersieg gegen den RSV Stahnsdorf.Dagegen kassierten die Teams aus Dorsten (65:72 gegen Braunschweig) und von BSV Münsterland Baskets Wulfen (68:80 in Wolfenbüttel) ihre erste Saison-Niederlage. Auch der Aufsteiger Citybasket Recklinghausen musste Lehrgeld zahlen und unterlag beim BSW Sixers mit 69:98. In der Gruppe Süd starteten die Dragons Rhöndorf mit einem klaren 91:54-Sieg in die Saison. Bayer Giants Leverkusen musste sich den Licher BasketBären mit 88:96 beugen.
Das nennt man wohl ein Auftakt nach Maß. Die RheinLand Versicherungen Hertener Löwen gewinnen im ersten Saisonspiel gegen die UBC Tigers Hannover mit 106:90. Bereits zur Halbzeit (48:31) war eine Vorentscheidung in Richtung der Löwen gefallen. „Das war ein wichtiger Sieg. Wir haben für das Derby in Wulfen Selbstvertrauen getankt. Die Unterstützung von den Tribünen war heute sensationell“, sagte Löwen-Trainer Dirk Altenbeck nach der Partie. Bester Werfer der Hertener war der US-Amerikaner Adrian Bowie mit 28 Punkten.Den Löwen aus Herten gleich machten es die Schwelmer Baskets. Dabei spazierte die Baskets beim RSV Eintracht Stahnsdorf zu einem 84:55-Auswärtssieg. Der herausragende Schwelmer Akteur auf dem Platz war Julius Coles mit 34 Punkten.Keinen optimalen Saisonstart legte dagegen die BG Dorsten hin. Die Enttäuschung war der Mannschaft nach der 65:72-Auftaktniederlage gegen Spot up Medien Baskets Braunschweig anzusehen. In einer von beiden Seiten nervös geführten Partie hofften die Dorstener jedoch noch beim 50:50 vor dem Schlussviertel auf ein gutes Ende. Aber letztendlich gewannen die Braunschweiger verdient. „Es war ein Rückschlag, wir haben deutlich unter unseren Möglichkeiten gespielt. Wir werden uns schnell finden und anders auftreten“, so BG-Coach Torsten Schierenbeck. Die meisten Punkte erzielte Rickie Crews mit 20 Zählern.Ebenfalls eine ernüchternde 68:80-Niederlage kassierte der BSV Wulfen bei den MTV Herzögen Wolfenbüttel. Den Grund für die Niederlage hatte BSV Coach Heimo Förster schnelle gefunden. Nicht weniger als 24 Ballverluste erlaubten sich die Münsterland Baskets vor gut 300 Zuschauern in der Lindenhalle. Aus einer schwachen Münsterländer Truppe ragte nur US-Powerforward Anthony Young heraus, der nicht nur 28 Punkte erzielte, sondern auch 20 Rebounds pflückte.

Für den Aufsteiger Citybasket Recklinghausen hieß es nach dem ersten ProB-Spiel: Lehrgeld gezahlt. Beim BSW Sixers in Sandersdorf/Bitterfeld unterlagen die Recklinghäuser deutlich mit 69:98. Bereits zur Pause hatten sich die Hausherren vorentscheidend mit 21 Zähler abgesetzt. Beim Aufsteiger waren es nur die drei US-Boys, die gefielen und auch zweistellig punkteten: Patrick Carney als effektivster Recklinghäuser brachte es auf 16, Robert Franklin und Neuzugang Austin Steed auf jeweils 12 Zähler.

Mit einer Galavorstellung sind die Dragons Rhöndorf in die neue ProB-Saison, Gruppe Süd, gestartet. Beim 91:54-Erfolg gegen die Giants TSV Nördlingen begeisterten die Drachen die rund 900 Zuschauer in der Menzenberger Sporthalle mit spektakulärem Basketball. Dabei zeigte Power Forward Geddes Robinson mit 23 Punkten erneut seine Extra-Klasse. Nick Larsen mit ebenfalls 23 Zählern und Florian Koch (18) scorten auch zweistellig. „Ich kann meiner Mannschaft nur ein Riesen-Kompliment machen. Besonders gefallen hat mir, dass wir im letzten Viertel nicht nachgelassen und trotz des hohen Vorsprungs und einigen Wechseln weiter Gas gegeben haben“, freute sich Drachen-Coach Boris Kaminski.

Dagegen hat die Saison in der Südgruppe für die Bayer Giants Leverkusen mit einer Niederlage begonnen. Bei den LicherBasket Bären unterlagen das Team aus der Farbenstadt mit 88:96. Dabei sah es zur Pause für die Truppe von Achim Kuczmann noch sehr gut aus. Die Giants gingen mit einer 49:35-Fürhung in die Kabine. Doch Mitte des dritten Viertels verloren die Bayer-Boys den Rhythmus und mussten auch das Schlussviertel mit 25:33 hergeben. Bester Bayer-Werfer war Josh Parker mit 36 Zählern. (maGro/pd)

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