SATZVEY. Sechs Jahre „ZirkusMobil – dorgenfrei“

Gelungene Vorstellung des seit sechs Jahren existierenden Caritas-Projektes „Zirkus drogenfrei“ in der städtischen Mechernicher Förderschule „Schule am Veybach“ in Satzvey – Bürgerstiftung gab 2006 35 000 Euro Anschubfinanzierung, jetzt bezahlt die Kreisparkasse Euskirchen selbst das Projekt für 2012 und 2013 weiter – Interviews und eine tolle Zirkusvorstellung zur Projektübergabe an der Förderschule Satzvey.

Die 23. Projektwoche des nun seit sechs Jahren durch die Stadt Mechernich und den Kreis Euskirchen tingelnden Jugendzirkus-Mobils „Zirkus drogenfrei“ wurde am Freitag in der städtischen Mechernicher Förderschule „Schule am Veybach“ in Satzvey mit einer großartigen Abschlussvorstellung gefeiert. In die Manege begaben sich die Schüler der Mittelstufe und ihre Klassenlehrerin Inge Fuchs. Ihre Galavorstellung für Mitschüler, Eltern, Lehrerkollegium und jede Menge Promis von Caritasverband, Kreis, Stadt Mechernich und Kreissparkasse Euskirchen sowie deren Bürgerstiftung wurde zum großen Erfolg.

Zuvor interviewte der Mechernicher Journalist Manfred Lang, Medienpartner der Stadt Mechernich, die Projektverantwortlichen des Zirkusmobils „Zirkus drogenfrei“, die der städtischen Mechernicher Förderschule am Veybach nunmehr bereits zum dritten Mal eine solche Zirkus-Projektwoche ermöglicht hatten.

Zu Wort kamen dabei die stellvertretende Schulleiterin Astrid Müsch, Uwe Schmitz, der Vorsitzende der KSK-Bürgerstiftung, KSK-Vorstandsvorsitzender Udo Becker, Caritas-Geschäftsführer Franz-Josef Funken und in Vertretung des Landrats Kreisgesundheitsamtsleiter Dr. Bernhard Ziemer. Die Stadtverwaltung Mechernich wurde beim Festakt wie bei der Zirkusvorstellung von Willi Goebbel, dem Teamleiter Schulen im Mechernicher Rathaus, vertreten.

„Wir werden das Projekt weiter finanziell unterstützen“, erklärte Udo Becker. Dr. Bernhard Ziemer sagte: „Wir brauchen in unserer Gesellschaft starke Kinder und daher ist es wichtig, sie an der richtigen Stelle zu fördern.“ Caritas-Geschäftsführer Franz-Josef Funken erklärte, wie der „Zirkus drogenfrei“ unter Anleitung professioneller Zirkuspädagogen wie Ulli Türk den „Pänz“ motorische Sicherheit und Selbstbewusstsein vermittelt.

Nicht umsonst sei das Zirkusprojekt der Caritas eines der ersten gewesen, so Uwe Schmitz, dass die Bürgerstiftung nach ihrer Gründung zu fördern beschlossen habe.

Nach der Interviewrunde ging dann der Vorhang auf, und was die Kinder in zwei Projektwochen unter der Leitung von Zirkuspädagogin Ulli Türck und Caritas-Mitarbeiter Thomas Stihl einstudiert hatten, sorgte bei den zahlreichen Zuschauern für Begeisterung, Staunen und donnernden Applaus. Es gab Clownerie und Akrobatik, die jungen Artisten hantierten mit Feuer und liefen über Glasscherben, selbst aufs Hochseil wagten sich die Kinder der Mittelstufe von Klassenlehrerin Inge Fuchs. Die Begeisterung der jugendlichen Zuschauer und der genannten „Promis“ teilten auch andere interessierte Zuschauer wie der bei der Caritas für Drogenprävention insgesamt zuständige Fachbereichsleiter Bernhard Becker, Schulleiterin Michaela Pursian, Kreisjugendpfleger Guido Lorbach und Jörg Zerche, der Koordinator für Psychiatrie und Prävention des Kreises.

Mit Standing Ovations wurde die rund 45 Minuten dauernde Vorstellung beendet. Offiziell nennt sich die 2006 begonnene Caritas-Maßnahme „Projekt zur Lebenskompetenzerweiterung für Kinder und Jugendliche“. Ziel ist es, Schülern einfache artistische Fähigkeiten und Spaß an der Zirkuskultur zu vermitteln, ihnen Mut und Selbstbewusstsein zu geben, eigene Kräfte zu erproben und sich am Ende im Applaus als vollwertig akzeptierte Teammitglieder wiederzufinden, die eine geschlossene  Mannschaftsleistung abgegeben haben. Bislang war der „Zirkus drogenfrei“ an neun Förderschulen und zwei Hauptschulen bei 23 Projektwochen mit insgesamt 329 Kindern im Einsatz.

pp/Agentur ProfiPress
 

 
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