KOMMERN. Grundschulkinder pflanzen Blumenschmuck für das Dorf

Zum zehnten Mal führte der Garten- und Verschönerungsverein Kommern gemeinsam mit den Schülern der katholischen Grundschule eine Pflanzaktion durch – Unwetter rasierte rund 100 Pflanzen.

Im vergangenen Jahr war es Vandalismus, in diesem Jahr ein Unwetter, das dem Blumenschmuck an Kommerns Brücken ein vorzeitiges Ende setzte. Gerade einmal drei Tage konnten sich die Bewohner an der bunten Blütenpracht, für die der Gartenbau- und Verschönerungsverein gemeinsam mit den Kindern der katholischen Grundschule Kommern gesorgt hatte, erfreuen, dann zerstörte ein Gewitter am Sonntagabend mit einem heftigen Hagenschauer das Ergebnis der Verschönerungsaktion.

Übrig blieben nur noch grüne Zweige, Knospen und Blüten wurden abgeschlagen. Im vergangenen Jahr mussten die Kästen erneut bepflanzt werden. Diesmal wird man wohl nur etwas Geduld haben müssen, bis sich die Pflanzen erholt und neue Blüten gebildet haben. Aber nicht nur die arg ramponierte Bepflanzung war die traurige Bilanz des schwül-warmen Wochenendes, sondern auch zahlreiche überschwemmte Keller. Die Feuerwehren in und um Mechernich waren im Dauereinsatz.

Mit zwei Anhängern voll Geranien, Blumenerde und Blumenkästen waren die Mannen vom Gartenbau- und Verschönerungsverein Kommern um den Vorsitzenden Johannes Ley vergangene Woche auf den Schulhof der Katholischen Grundschule Kommern gekommen, um in Zusammenarbeit mit Lehrerin Anne Heinrichs und den Kindern zum zehnten Mal die traditionelle Pflanzaktion zu starten.

An die 100 Pflanzen setzen die Schüler  unter der Anleitung der Vereinsmitglieder in die Kästen, die an den 13 Brücken des Ortes und dem Marktplatz im historischen Ortskern befestigt wurden.

„Bei der Aktion lernen die Kinder nicht nur das Pflanzen, sondern auch Verantwortungsbewusstsein für die Blumenkästen“, hebt Johannes Ley den doppelten Nutzen des Engagements hervor. Noch während des Pflanzens hatte Ley seiner Hoffnung Ausdruck verliehen, dass die mehr als einhundert Blumenkästen im Ort nicht schon wieder dem Blumenfrevel zum Opfer fallen würden. „Vergangenes Jahr hatte wir die letzten Kästen noch nicht hängen, da lagen bereits die ersten im Bach oder waren ganz verschwunden“, erinnert sich Mitglied Franz-Josef Hein.

pp/Agentur ProfiPress
 

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