Rosenmontagszug in Kommere Über 500 Jecke zogen durch den Ort

 

Die KG „Greesberger“ Kommern muss einen besonderen Draht zum Wettergott haben. Pünktlich um 14.11 Uhr schloss der Himmel am Rosenmontag seine Schleusen und die Sonne strahlte mit den Jecken um die Wette.

Mechernich-Kommern –Ganz Kommere war wieder in Ausnahmezustand. Der Rosenmontagszug hatte mehrere tausend Zuschauer in den historischen Ortskern gelockt. Auch die Teilnehmerzahlen war rekordverdächtig. Mehr als 500 Jecke in 39 Gruppen und Wagen starten um 14.11 Uhr am Becherhofer Weg zum karnevalistischen Lindwurm durch den Ort.

Dabei waren tolle Kostüme und Gruppen zu bewundern. Einen Wagen setzte auch die Kommerner Facebook-Gruppe „dat jode ale Kommern“ ein. Administrator Heinrich Bühl und seine Mitstreiter hatten das Gefährt mit alten Fotos von Kommern dekoriert. Auf dem Wagen stand auch Wolfgang Abel in einer uralten Feuerwehruniform. Wieder einen Wagen mit Ex-Tollitäten und Freuden hatte Norbert Veltmann an den Start gebrach. Die Stimmung auf dem riesigen Gefährt war hervorragend.

Greesberger-Sitzungspräsident Willy Gemünd begrüßte auf der Ehrentribüne, auf der sich auch Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und sein Stellvertreter Günter Kornell eingefunden hatten, alle Gruppen und Wagen und stellte sie mit viel Hintergrundwissen vor. Auch im Zoch mit dabei: Prinzessin Claudia I. (Hahn) aus Schwerfen, Prinz Peter IV. (Schweikert-Wehner) aus Mechernich und natürlich der Wagen der Kommerner Ehrensenatoren, der alleine 4000 Tafeln edelster Schokolade unter das närrische Volk verteilte.

Am Ende des Zuges war natürlich das Beste was der Kommerner Karneval zu bieten hatte zu bestaunen: Das Drei-Genrationen-Damendreigestirn mit Prinz Mary I. (Bürger), Bauer Mini (Stefanie Klapper) und Jungfrau Nicole (Reipen) verteilte massenhaft Süßigkeiten unter ihr närrisches Volk.

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1000 Pänz im Kommerner Kinderzug

Das Wetter passte und die Stimmung im historischen Ortskern von Kommern hätte nicht besser sein können. Unter dem Motto „Wenn Wieverdaach de Kinderzoch kütt, öss och de Frühling net mieh witt“ waren wieder einmal mehr als tausend Pänz unterwegs im Jahr eins nach Willy Gemünd.
Die Zugleitung hatte Lehrer Frank Drehsen übernommen. Den Zugbesuchern wurde ein wunderbares buntes Bild mit vielen tollen Kostümen geboten. Steinzeitmenschen, fantasievolle farbige Bleistifte, Emojis, blaue Krümelmonster, Tigerenten und auch Hippies zogen durch den Ort.
Wieder einmal ein Highlight war die Gruppe die eine Achterbahn nachmachte. Die wilde Fahrt wurde immer wieder bejubelt. Lehrerin Tanja Feuser machte dabei die übliche Jahrmarktsansage: „Anschnallen und festhalten. Die wilde Fahrt geht jetzt los.“
Für den ehemaligen Schulleiter Willy Gemünd war es der erste Kinderumzug nach seinem Abschied im Sommer des vorigen Jahres. Dabei hatte ihn die Pänz seiner Schule zu seinem Abschied mit einem Karnevalsumzug mitten im Sommer überrascht. „Am Anfang war es schon komisch, aber später ging es dann doch sehr gut“, gab der Ex-Schulleiter einen kleinen Einblick in seine Gefühlslage.
Bis zur Bürgerhalle führte der Zugweg der kleinen Karnevalsnarren. Dort warteten dann nicht nur die neue Schulleiterin Maria Cloot-Schmich, sondern auch der stellvertretende Mechernicher Bürgermeister Günter Kornell. Die Schulleiterin verteilte noch fleißig Orden an die teilnehmenden Schulen und die Musikzüge, die am Kinderzug teilgenommen hatten. Günter Kornell kapitulierte derweil schnell und übergab den Schlüssel für Rathaus und Stadtkasse an das Kommerner Damendreigestirn.

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Beamtenbunker wird zum Narren-„Traumschiff“

Kreis Euskirchen. Landrat Günter Rosenke hatte zum 25. Prinzenempfang ins Kreishaus eingeladen, mehr als 40 Karnevalsvereine waren der Einladung gefolgt und mit ihren Tollitäten aus dem gesamten Kreis angereist. Von Weilerswist bis Dreiborn und von Bad Münstereifel bis Zülpich.
Der Jubiläumsempfang stand unter dem Motto „Traumschiff“ und „Kapitän“ Rosenke hatte sich neben seinem Stellvertreter Manfred Poth, der als Prinzenführer des Marmagener Prinzen Andreas (Winkler) in einer schicken Gardeuniform steckte, auch noch ein Double der Traumschiff Stewardess Beatrice engagiert. Verwaltungsmitarbeiter Florian Ramolla übernahm gekonnt die Moderation des Abends.
Wegen des Mottos wurde die Narrenrufe noch um ein Traumschiff-„Ahoi“ erweitert. Den ersten Landgang macht die Tollitäten aus dem Stadtgebiet von Euskirchen. In zwölf Blöcken kamen dann die anderen Tollitäten der Reihe nach auf die Bühne. Rund 300 Orden, die von den Nordeifelwerkstätten hergestellt wurden, verliehen Rosenke und Poth den Narren aus dem gesamten Kreisgebiet.
Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes Euskirchen waren für das leibliche Wohl der Gäste zuständig und verarbeiteten dabei 500 Brötchen, 500 Würstchen, 300 Frikadellen, 200 Brezeln und jede Menge Donuts. Für die musikalische Untermalung sorgte wie immer Werner Krebs am Keyboard. Rund 30 Mitarbeiter des Euskirchener Kreishaus waren mit der Vorbereitung beschäftigt. Der Erlös aus dem Verkauf von Essen und Getränken in Höhe von 6.758 Euro kommt in voller Höhe sozialen Belangen im Kreis zugute.

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MOTORSPORT. Kalender 2019 VLN-Highlights

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Fotostrecke von der Standquartiereröffnung der KC Bleifööss

Prinz Peter IV beim Mottolied mit seinen Adjutanten Michael Sander (l.) und Dirk Gemünd. [Foto: pd]

Mit dabei die Band „De Vänte“ aus Eiserfey, Mechernichs Prinz Peter IV (Schweikert-Wehner) mit seinen Adjutanten Michael Sander und Dirk Gemünd. Für eine gute Stimmung sorgte auch das Rednerduo „Botz un Bötzje“ (Hans-Dieter Hahn-Möseler und Rainer Krewinkel). Auch eine Abordnung des Karneval Regionalverbandes Rhein-Sieg-Eifel war ins Vereinslokal Puztahütte am Stiftsweg gekommen um verdiente Mitglieder der Bleifööss zu ehren.

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Die Eifeler Kirmes im Wandel der Zeit

Ein Arikel aus dem Sonderheft 50 Jahre Schleidener Wochenspiegel

Immer sehr gut besucht ist die Kommerner Kirmes mit Handwerkermarkt.

Am Beispiel der Kirmes in Kommern wird der Wandel deutlich, den einige Dorffeste in den letzten 50 Jahren genommen haben – von vier Schaustellern 1968 bis zu 40 im Jahr 2018.
Wer an Kirmes denkt, hat den Geruch von Popcorn, gebrannten Mandeln und Backfisch in der Nase. Alles ist bunt, überall blinken Lichter und Schausteller machen lautstark auf sich aufmerksam. Die Kirmes in der Eifel hat eine lange Tradition. Aus dem ehemaligen Kirchweihfest, auch Kirchmess genannt, entwickelte sich ab dem Mittelalter die Veranstaltung, wie wir sie heute kennen mit Warenhändlern, Buden und Karussells.
Ende der 70er Jahre war die Kirmes in Kommern auf einen Tiefpunkt abgesackt: »Wir hatten noch eine Schiffsschaukel, ein Karussell und vier oder fünf Bunden. Es war nicht mehr viel los auf der Kirmes«, erinnert sich der ehemalige Ortsvorsteher Johannes Ley an das Volksfest vor 50 Jahren.

Plakat für den historischen Jahrmarkt in Kommern aus früheren Jahren.

Dieser Zustand sollte fast ein Jahrzehnt andauern. »Ich erinnere mich, dass viele kleinere Orte die gleichen Probleme hatten. Dazu gehörte auch die Kirmes in Gemünd«, so Ley. In Kommern sollte sich dies im Jahr 1979 ändern. Der kleine Ort feierte seine 750 Jahrfeier und auch die Kirmes wurde in das Fest eingebunden. Schausteller Rudolf Barth kam mit historischen Fahrgeschäften und die ersten Grundlagen, die Kirmes wieder nach vorne zu bringen, wurden gelegt.
Der endgültige Erfolg stellt sich dann ab 1987 ein. Helga Weiermann hatte die Idee, der Kirmes einen »alten Handwerks- und Kunsthandwerkermarkt « anzuschließen. Die Premiere fand am 18. Oktober 1987 statt. Die Organisatorin erinnert sich noch genau: »Durch den Handwerkermarkt wurde die Kirmes wieder nach oben gebracht.«
Kommerns-Konzept zahlte sich aus Helga Weiermann, die jahrelang bei der Organisation der Satzveyer Ritterspiele beteiligt war und gute Kontakte zu den Handwerkern hatte, setzte die Planung in die Tat um. Das Ambiente des historischen Ortskern war bestens für einen solchen Markt geeignet. Das Konzept sollte sich auszahlen. Stetig wuchsen die Besucherzahlen. In diesem Jahr konnte der Historische Jahrmarkt mit Kirmes bereits zum 33. Mal stattfinden. Schon im ersten Jahr war der Zulauf enorm. Rund 100 Aussteller säumten die Kölner Straße und den Bereich rund um die Bürgerhalle.
Heute ist die Kirmes in Kommern ein Besuchermagnet. Aus ganz Deutschland nehmen etwa 80 Handwerker an dem historischen Markt teil. Zu ihnen zählen unter anderem eine Mausefallenkrämerin, Drechsler, Schmied, Seilmacher, Buttermacher aus Holland, Spinnerinnen und viele mehr. Auf Genießer warten unter anderem kulinarische Köstlichkeiten wie Käseherstellung aus Holland, Ziegenkäse, Senf, diverse Schnäpse, Tees, Weine, Flammkuchen, Spezialitäten
vom Wild und selbst gemachte süße Leckereien. Dazu gesellen sich rund 40 Kirmesschausteller. Darunter auch eine historische Schiffsschaukel und die üblichen Kirmesfahrgeschäfte, wie Kinderkarussell, Raupe und Autoselbstfahrer.
Ein Dauerbrenner unter den Ausstellern ist ein Stand mit allen Arten von Socken. »Seit 40 Jahren ist uns dieser Aussteller treu. Viele Besucher kommen extra wegen ihm auf die Kirmes«, freut sich Vereinskartells-Vorsitzender und Ortsvorsteher Rolf Jaeck. Auch der »Bürgermeister« von Kommern Jaeck ist sich sicher, dass sich die Kirmes nur in der Kombination mit dem historischen Handwerkermarkt durchgesetzt hat.
»Wir haben eine ständig steigende Zahl von Schaustellern. Ohne den Handwerkermarkt hätten wir heute sicherlich keine Kirmes mehr.« Auch der Termin für die Kirmes ist für die nächsten sieben Jahre fest: »Wir haben mit den Schaustellern ausgemacht, dass wir immer am dritten Sonntag im Oktober dran sind«. Ebenfalls zur Tradition gehört, dass die Karnevalsgesellschaft Greesberger ihre Tollitäten für die Session im Rahmen der Kirmes im Festzelt vorstellt. »Wir können uns glücklich schätzen, dass wir mit den Söhnen Kommerns und der Maijungen zwei Vereine haben, die tatkräftig mitarbeiten und dieses schöne Volksfest möglich machen«, freut sich Rolf Jaeck schon auf »seine« Kirmes 2019.

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