MOTORSPORT. Frank Stippler holten den Sieg im zweiten Rennen der ADAC-GT-Masters auf dem Nürburgring

Filip Salaquarda (CZ) und Frank Stippler (Bad Münstereifel) gewannen im Audi R8 LMS für das Team ISR-Racing aus Tschechien. Foto: ISR-Racing

Premierenerfolg für das Team ISR beim ADAC GT Masters: Filip Salaquarda (34/CZ) und Frank Stippler (43/Bad Münstereifel) gewannen im Audi R8 LMS für das Team aus Tschechien das Sonntagsrennen auf dem Nürburgring. Im Kampf um Platz zwei setzten sich die Mercedes-AMG-Fahrer Markus Pommer (27/Neckarsulm) und Maximilian Götz (32/Uffenheim, beide Mann-Filter Team HTP Motorsport) in der vorletzten Runde gegen die Audi-Piloten Mike David Ortmann (18/Ahrensfelde) und Markus Winkelhock (38/Schorndorf, beide BWT Mücke Motorsport) durch.
Auf dem Weg zum ersten ADAC GT Masters-Sieg ihres Rennstalls zeigten die beiden ISR-Piloten eine souveräne Vorstellung. Nachdem Frank Stippler bereits im Qualifying die erste Pole-Position für die tschechische Mannschaft eingefahren hatte, ließ er auch beim Start nichts anbrennen und verteidigte seine Spitzenposition. Bis zum Pflichtfahrerwechsel zur Rennmitte fuhr der Lokalmatador aus Bad Münstereifel einen Vorsprung von knapp zwei Sekunden heraus. Partner Salaquarda baute diesen anschließend bis zum Ziel auf 11,4 Sekunden aus. Für das Team ISR war es im achten Rennen der erste Sieg in der Liga der Supersportwagen.
Im ersten Lauf am Samstag hatte das Duo noch viel Pech und war bereits in der ersten Runde nach einer Startkollision ausgeschieden.
Der Bad Münstereifeler Frank Stippler meinte nach dem Erfolg: „Wir haben den Grundstein für den Sieg bereits in der Anfangsphase des Rennens gelegt. Wir sind mit einem frischen Reifensatz gestartet und das hat sich ausgezahlt. Wir konnten früh einen Vorsprung herausfahren, während dahinter die Fahrer in Zweikämpfe verwickelt waren. Ein toller Erfolg für unser Team, das neu im ADAC GT Masters ist. Wir haben uns sukzessive verbessert, aber auch viel Pech gehabt, denn wir haben mehrere Male die erste Runde nicht beendet. Daher ist der Sieg eine angenehme Abwechslung.“

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Fotostrecke: 6. Oldtimer Treffen rund um den Stollen

Tolles Wetter, tolle Autos und viele Besucher rund um das Hotel-Restaurant Stollen in Kommern. Eine rund herum gelunge Veranstaltung.

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MOTOCROSS. Fotostrecke von den Rennen beim MSC Euskirchen-Euenheim

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MOTORSPORT. Qualirace 24H-Rennen

Der Mercedes-AMG GT3 vom Team Black Falcon holte sich den Sieg im Qualirace. [Foto: pd]

Das ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen war ein gelungener Prolog für den Saisonhöhepunkt auf der Nordschleife, das ADAC Zurich 24h-Rennen (10. bis 13. Mai).
Nach 41 Runden über die 25,378 km lange Kombination aus Nordschleife und Grand-Prix-Kurs jubelte das Mercedes-AMG Team Black Falcon über den Sieg der #5. Yelmer Buurman, Thomas Jäger und Jan Seyffarth setzten sich im Mercedes-AMG GT3 der Lokalmatadore aus Meuspath durch. Mit einem Rückstand von 2,158 Sekunden wurde der Rowe-BMW M6 GT3 mit dem Fahrerduo Martin Tomczyk und Nicky Catsburg als Zweiter abgewinkt. Erst in der letzten Runde fiel die Entscheidung um den dritten Platz. Edoardo Mortara, Christian Hohenadel, Dominik Baumann und Daniel Juncadella schafften den Sprung auf das Siegerpodest. Der HTP-Mercedes-AMG GT3 mit der #47 presste sich nach einem sehenswerten Schlussspurt am WRT-Audi R8 LMS mit der #8 vorbei, der von der Pole Position ins Rennen ging.

Jörg Wiskirchen war im von rent2Drive-FAMILIA-racing eingesetzten Porsche 991 GT3 Cup bester Starter aus der EIFELON-Region. [Foto: pd]

In Abwesenheit von Frank Stippler, der am Wochenende bei dem ADAC-Masters-Rennen in Ochersleben an den Start ging, war der Euskirchener Jörg Wiskirchen der bestplatzierte Fahrer aus der EIFELON-Region. Wiskirchen belegte gemeinsam mit David Ackermann (Döttingen), Dmitriy Lukovnikov (Monaco) und Csaba Walter (Ungarn) im von rent2Drive-FAMILIA-racing eingesetzten Porsche 991 GT3 Cup in der Klasse SP8 den hervorragenden 19. Platz in der Gesamtwertung und waren damit in ihrer Klasse Zweiter.

Klassensieg im Mühlner Porsche für Tobias Müller. [Foto: pd]

Einen Bomben-Auftakt bei seinem Debüt im Mühlner-Porsche Cayman GT4 CS in der Klasse Cup 3 feierte der Euskirchener Tobias Müller. Nach sechs Stunden sah er die Zielflagge als 21. in der Gesamtwertung und freute sich damit gemeinsam mit Moritz Kranz (Linz am Rhein) und Timo Mölig (Waldalgesheim) über den Klassensieg. „Ich bin ja gerne im BMW M235i Racing Cup unterwegs, muss aber sagen, dass der Cayman schon mehr Rennwagen ist. Vor allem ist die Sitzposition deutlich besser und ich komme nicht bei jeder Bodenwelle mit dem Helm ans Dach“, meinte Müller nach seinem erfolgreich Rennen im Porsche.

Nach 16 Runden kam das Aus für den Renault R.S. 01 GT3 vom GTronix 360° mcchip-dkr Team. [Foto: pd]

Nicht ganz so zufrieden war GTronix 360° mcchip-dkr Teamchef nach dem 24h-Test mit dem Abschneiden seiner beiden Autos. Den V5-Porsche Cayman erwischte es schon beim Nachtraining am Samstag. Das Auto fing wegen einer kaputten Ölleitung Feuer und konnte daher nicht ins Rennen gehen. Beim Renault R.S. 01 GT3 sah die Sache deutlich besser aus. Im Zeittraining verpasste man knapp die Top-Ten und im Top 30-Qualifing hatte das Team mit Regenreifen auf die falschen Reifen gesetzt. „Ich hatte auf der Döttinger Höhe Angst über 200 km/h zu fahren, weil ich dachte, mir einen Reifenplatzer einzuhandeln“, meinte Fahrer Heiko Hammel. Das Resultat war Startplatz 24.

Vor dem Brand am Porsche Cayman – hier mit Fahrer Kohei Fukuda – war die Welt noch in Ordnung. [Foto: pd]

Im Rennen war dann für die Kubasik-Truppe nach 16 Runden Schluss. Wegen eines gebrochenen Steckers der Getriebesteuerung musste Danny Kubasik alias „Dieter Schmidtmann“ kurz nach dem zweiten Stopp in die Box fahren. Trotzdem war der Teamchef nicht unzufrieden: „Wir konnten alle wichtigen Informationen für das 24h-Rennen sammeln. Um Material zu sparen und die Fahrer zu schonen, haben wir uns entschieden, das Rennen zu beenden. Unser dritter Fahrer Kuno Wittmer hat einen extrem starken Job von der ersten Runde an gemacht“, so das Resümee von Danny Kubasik.
Noch unglücklicher verlief das Rennwochenende Sven Oepen. Der Kommerner brauchte Rennoverall und Helm gar nicht überzustreifen. Der V6-Porsche Cayman vom Pixum Team Adrenalin Motorsport ging nach Kühlwasserproblemen nicht an den Start.

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MOTORSPORT. VLN2

ROWE RACING feiert ersten BMW-Sieg in der VLN 2018


Die Nordschleife zeigte sich beim zweiten VLN-Lauf mit strahlendem Sonnenschein von ihrer besten Seite und die Fans erlebten ein wahres Motorsportfest. Vier unterschiedliche Marken auf dem Podium, am Ende des 43. DMV 4-Stunden-Rennens lediglich getrennt von 19,404 Sekunden. Ihren ersten Saisonsieg bejubelten Jesse Krohn und Connor De Phillippi im BMW M6 GT3 von ROWE RACING. Mit einem Vorsprung von 8,789 Sekunden überquerte das Duo den Zielstrich vor Maro Engel, Adam Christodoulou, Manuel Metzger und Dirk Müller im Mercedes-AMG GT3 von Black Falcon. Mit Platz drei errangen Klaus Bachler und Martin Ragginger im Porsche 911 GT3 R von Falken Motorsport ihren zweiten Podestrang in Folge. Sheldon van der Linde und Marcel Fässler verpassten im Audi R8 LMS von Land Motorsport das Treppchen nur knapp und wurden Vierte.

ROWE RACING feiert ersten BMW-Sieg in der VLN 2018

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