MOTORSPORT. Tobias Müller startet im Eifelblitz

Der Euskirchener Rennfahrer Tobias Müller ist mehr als erfolgreich in die Saison 2017 gestartet. Bei den ersten beiden VLN-Läufen landet der 19 Jährige in der hart umkämpften BMW M235i Racing Cup Klasse auf den Plätzen sieben und drei. Auch beim 500 Kilometerrennen in Spa zeigte er sein Können, landete in der Klasse auf dem 3. Rang und fuhr dabei die schnellste Rennrunde. Jetzt wird sein Können durch einen Einsatz beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring im BMW M235i Racing Cup von Scheid-Honert Motorsport dem „Eifelblitz“ gekrönt.

Tobias Müller startet beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring im „Eifelblitz“ von Scheid-Honert Motorsport. Foto: RingMoments

Euskirchen/Nürburgring. (PD) Die Suche nach einen Cockpit für das legändere 24h-Rennen auf dem Nürburgring ist für den Euskirchener Nachwuchsfahrer endlich zu Ende. „Ich habe eine freudige Nachricht. Ich werde beim 24h-Rennen am Nürburgring dabei sein. Zusammen mit Thomas Jäger und Rudi Adams werde ich den Eifelblitz von Scheid-Honert Motorsport pilotieren“, freut sich Müller über die Zusage von einem Topteam in der M235i Cup Klasse. Das Scheid-Honert Motorsport mit dem „Eifelblitz“ – angelehnt an Rennerfolg aus den 70er und 80er Jahre – ein absolutes Topauto ist, braucht man den Motorsportkennern rund um die Nordschleife nicht zu erklären. Mit den Stammfahrern Thomas Jäger (Österreich) und Rudi Adams (Nohn) holte sich das Team die Siege in der BMW M235i Racing Cup Klasse in den ersten beiden VLN-Läufen des Jahres.
Normalerweise geht Tobias Müller gemeinsam mit dem Berliner Glib Kutepov für das Team von MKR-Engineering aus dem bayrischen Insingen-Lohr an den Start zu den VLN-Läufen. Aber das Team hatte frühzeitig entscheiden nicht am 24h-Rennen teilzunehmen. Seitdem war Tobias Müller auf der Suche nach einem Fahrerplatz für den Langstreckenmarathon durch die grüne Hölle.

Gemeinsam mit Thomas Jäger und Rudi Adams wird Tobias Müller den Eifelblitz von Scheid-Honert Motorsport pilotieren.

Natürlich ist der finanzielle Aufwand für so einen jungen Fahrer nur schwer zu stemmen, daher such der Youngster noch nach weiteren privaten Sponsoren die seinen Traum in Erfüllung gehen lassen können: „Ich würde mich über jeden Sponsor freuen der mich beim 24h Rennen unterstützen könnte“, so der Euskirchener.

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MOTOCROSS. Motorsport vom Feinsten

Bei der 55. Auflage des vom MSC Euskirchen-Euenheim veranstalteten Motorcross am 1. Mai auf der Rennstrecke am Billiger Wald gingen am vergangenen Montag Motorsportler in fünf verschiedenen Klassen an den Start und boten dabei hervorragenden Sport. Vor allem die Starter des Veranstalters glänzten mit ihren Leistungen.

Euenheim. Zwar hatte es am Morgen bei den Trainingssitzungen noch leicht geregnet aber bei die Rennläufe in den verschieden Klassen schloss der Himmel dann seine Pforten und von Lauf zu Lauf wurde die Rennstrecke am Billiger Wald trockener und die Crosser konnte auf bestem Geläuf ihre Wettkämpfe austragen.

In der Klasse Seitenwagen gab es ein Duell zwischen dem Team Frank und Leon Kehlenbach vom Veranstalter und dem Team  Jochen Matzak und Johann Klumpers. Nachdem Matzak/Klumpers d im Training die Bestzeit gesetzt hatten, verpatzte der Vorsitzende des Ausrichters, Frank Kehlenbach, den start zum ersten Lauf völlig und musste sich anschließend durch das Feld kämpfen. Dabei schafften Frank Kehlenbach und Sohn Leon den Sprung auf Rang zwei hinter dem Du0 Matzak/Klumpers. Im zweiten Lauf lief es dann für die Lokal-Matadoren deutlich besser. Sie landeten einen Start-Ziel-Sieg und holten damit die Tageswertungssieg für den MSC Euskirchen-Euenheim.

In der Clubsportklasse landeten die Fahrer des MSC Euskirchen-Euenheim einen Doppelsieg. Und das auch noch durch ein Geschwisterpaar. Kim Irmgartz gewann die Tageswertung vor ihrem Bruder Dane. Auf den Plätzen drei und vier landeten mit Marco Steiner und Daniel Holst zwei Piloten aus Mechernich.

In der Klasse Mini war es Leon Patrick Niga der mit einem Doppelsieg glänzte. Die Klasse Jugend 85 ccm gewann Tim Schulte und bei den Quads war es  Robin Grieven der sich mit zwei Laufsiegen den größten Pokal in der Klasse abholte.

Im Rahmen den Rennen wurde Hermann-Josef Deutschbein, Streckensprecher des MSC und Organisator im Hintergrund, mit dem Wanderpokal für große Verdienste im Verein ausgezeichnet.

Fotostrecke von den verschiedenen Rennen

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Qualifikationsrennen für das 24h-Rennen 2017

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MOTORSPORT. Fotostrecke VLN1

Vorläufiges Ergebnis Rennen 63. ADAC Westfalenfahrt
Klasse SP9 ausgesetzt

1. #911 Manthey Racing
Dumas Romain (Schweiz), Makowiecki Fred, Pilet Patrick (beide Frankreich)
Porsche 911 GT3 R

2. #38 Bentley Team ABT
Jöns Christer (Ingelheim), Brück Chris (Köln), Pepper Jordan (Südafrika)
Bentley Continental GT3

3. #28 Audi Sport Team Land
Mies Christopher (Heiligenhaus), De Phillippi Connor (USA), Winkelhock Markus (Schorndorf)
Audi R8 LMS

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MOTORSPORT. Vorschau VLN 1

Eifelon 5 Phonix Racing PD 3

Der Münstereifeler Frank Stippler ist neben dem Platz im Phoenix Racing Audi R8 im gleichen Fahrzeugtyp auch für das belegische WRT Team genannt. [Archivfoto: pd]

Am kommenden Samstag ist es endlich soweit. Es geht wieder rund in der „Grünen Hölle“. Nach fünf Monaten Winterpause startet die VLN Langstreckenmeisterschaft mit der 63. ADAC Westfalenfahrt in ihre 41. Saison. Mehr als 190 Fahrzeuge haben für das Auftaktrennen genannt. Alleine in der GT3 Klasse (SP9) haben 34 Teilnehmer gemeldet. Vom Bentley Continental GT3, BMW M6 GT3, Lamborghini Huracan, über Mercedes-AMG GT3, Nissan GT-R Nismo und Porsche 911 GT3, bis zum Audi R8 LMS und Ferrari 488 GT3 sind alle Hochkaräter dabei. Dabei natürlich auch wieder Piloten aus der Region. Auf gleich zwei Audi R8 LMS ist der Vorjahressieger Frank Stippler aus Bad Münstereifel gemeldet. Zum einem für Phoenix Racing aus Meuspath gemeinsam mit dem Dänen Nicolay Møller Madsen und Dennis Busch und zum anderen für das belgische Audi Sport Team WRT gemeinsam mit dem Österreicher Rene Rast und dem Belgier Frederic Vervisch.

 

Eifelon 1803 WTM Ferrari PD 1

WTM mit der flachen italienischen Flunder Ferrari 488 GT3. [Fotos: pd]

Das Team „WTM“ steht in diesem Jahr für „Wochenspiegel Team Monschau“. Teameigner Georg Weiß (Monschau) hat in der Winterpause Marke und Auto getauscht: Ferrari 488 GT3 statt Porsche 911 GT3 R. Dafür startet der Unternehmer weiterhin zusammen mit seinen langjährigen Weggefährten Oliver Kainz (Mayen), Jochen Krumbach (Eschweiler) und Mike Stursberg (Wermelskrichen) in die neue VLN-Saison.

Eifelon 1803 mcchip-dkr Renault PD 2

Neu in der VLN der Renault R. S, 01 GT3 von mcchip-dkr.

Von zwei Exoten in der Klasse SP-X wird das Spitzenfeld garniert. Zum einen vom Glickenhaus SCG003C von der Scuderia Cameron Glickenhaus aus den USA und dem Renault R.S. 01 GT3 vom Rennstall mcchip-dkr von Danny Kubasik. Das Auto drehte bei den Test- und Einstellfahrten am vergangenen Wochenende die ersten Runden auf der Nordschleife, nachdem es nach den Regeln für diese Klasse umgebaut wurde und das waren wahrlich keine einfachen Umbauten. Zum einen wurde das Gewicht des Renaults um 180 kg erhöht. Das Zusatzgewicht liegt im Augenblick auf der Beifahrerseite und soll mit und mit im gesamten Auto verteilt werden. Zum andern musste die Keramikbremsanlage auf eine normale Bremsanlage umgebaut werden und das gesamte Auto eine Bodenfreiheit von 70 Millimeter bekommen. Auch die Leistung wurde durch einen Air-Restriktion und eine reduzierten Ladedruck von 550 auf 475 PS reduziert. „Wir haben seit Mitte Januar jeden Tag, inklusive der Wochenenden gearbeitet, damit das Auto den Regeln entspricht, das waren schon sehr harte Wochen“, meinte Teameigner Danny Kubasik vor dem Saisonstart morgen.

Eifelon 170 Manthey Racing PD 4

Christoph Breuer geht für Manthey Racing wieder in einem Porsche Cayman GT4 auf Entwicklungsfahrt. [Archivfoto: pd]

Ebenfalls in der Klasse SP-X geht der Nettersheimer Christoph Breuer ins Rennen. Gemeinsam mit Moritz Oberheim und Lars Kern pilotiert er einen von Manthey Racing eingesetzten Porsche Cayman GT4 CS MR als Entwicklungsfahrzeug. „In dieser Saison werde ich auf verschiedenen Entwicklungsfahrzeugen von Manthey Racing fahren. Es werden immer Porsche sein, die in der Klasse SP-X eingesetzt werden, um diverse Sachen zu testen und zu probieren, die dann später unseren Kunden zum Kauf angeboten werden. Das ist sportlich zwar nicht so der Wettbewerb, den ich mir vorstelle, aber es ist eine Ehre für mich, bei dieser Aufgabe zu helfen und ich freue mich, dass meine Einschätzung und Abstimmungsarbeit dazu gefragt ist. Ich stand auch mit Danny Kubasik in Kontakt für eine gemeinsame Saison. Ich finde sein Projekt sehr interessant mit einem guten Auto. Leider hat das aber unsere interne Planung nicht zugelassen, sportlich sicherlich sehr schade. Ich drücke ihm als ehemaligem Fahrerpartner natürlich die Daumen“, meint Christoph Breuer vor dem Saisonstart in die Langstreckenmeisterschaft.

Neben dem Ferrari 488 GT3 bringt das Wochenspiegel Team Monschau einen Porsche Cayman GT4 CS MR in der neuen Klasse SRO GT4 (SP10) an den Start. Dabei wird neben dem Andernacher Dirk Riebensahm der Vossenacker Rene Offermann am Lenkrad drehen.

Eifelon 202 Rent 2 Drive Racing PD 2

Der Euskirchener Jörg Wiskirchen wird wieder im Cup-Porsche von rent-2-drive die Nordschleife unter die Räder nehmen. [Archivfoto: pd]

Der Euskirchener Jörg Wiskirchen wird genau wie im Vorjahr für das rent2drive-FAMILIA-racing Team gemeinsam mit Teameigner David Ackermann und Marcel Belka (Lehrte) in einem Porsche 911 GT3 Cup in der Klasse SP6 an den Start gehen.

In der, mit 18 Fahrern stark besetzten seriennahen Klasse V4 gehen gleich drei Fahrer aus dem Kreis Düren auf den langen Weg durch die „Grünen Hölle“. Neben Bernd und Kevin Küpper, die genau wie im vergangenen Jahr für Hofor-Racing den BMW 325i pilotieren, ist auch der Obermaubacher Neuzugang Benedikt Gentgen mit dabei. Auch er startet in einem BMW 325i, allerdings für das Pixum Team Adrenalin Motorsport.

Nach längerer Abstinenz in der VLN geht die SFG Schönau wieder an den Start. Mit der Besetzung Michael Milz (Nettersheim), Oliver Greven (Eschborn) und Roman Schiemenz (Bonn) bringt der Verein aus dem Bad Münstereifeler Höhengebiet einen von PROsport Performance vorbereiteten Renault Clio Cup III in der Klasse H2 an den Start.

Neben der GT3 Klasse ist die Klasse der VLN-Cup-Fahrzeuge 5 mit 22 Nennungen die zweitgrößte Wertungsklasse. Dabei wird auch erstmal ein Nachwuchstalent aus Euskirchen ins Rennen gehen. Der schnelle, aus dem Kartsport kommende Tobias Müller wird gemeinsam mit dem Berliner Glib Kutepov einen vom Team MKR-Engineering eingesetzten BMW M235i Racing Cup in der hart umkämpften Klasse einsetzen.

Das Zeittraining findet von 8.30 bis 10.00 Uhr statt. Das Rennen startet um 12.00 Uhr für die Distanz von vier Stunden.

Mehr Sport unter: http://eifelon.de/region/es-geht-rund-im-sport-109.html

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Impressionen vom Rosenmontagszug in Kommern

Auch wenn Aschermittwoch alles vorbei ist. Hier auf vielfachen Wunsch noch eine Fotostrecke vom Rosenmontagszug in Kommern.

 

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PROsport feiert Klassensieg in Australien

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Erfolgreicher Start in Australien. Klassensieg für den PROsport Performance Porsche Cayman GT4 PRO. [Fotos: Christian Schmidt, Melbourne]


Es war ein hartes Stück Arbeit für das PROsport Performance Team rund um den Nettersheimer Teamchef Christoph Esser beim 12h-Rennen im australischen Bathurst, doch am Ende überwog die Freude. Das Eifeler Team holte sich mit Jörg Viebahn, Max Braams, Nicolaj Møller-Madsen und Harrison Jones mit dem PROsport-Cayman in der der Klasse der GT4-Fahrzeuge den Sieg und belegte damit im Gesamtklassement einen hervorragenden 23. Platz. Mit zwei baugleichen Porsche war das Eifeler Team ins ferne Australien gereist, um das 12-h-Rennen von Bathurst zu bestreiten. Das Team zeigte am gesamten Wochenende eine mehr als gute Leistung. In den Trainingssessions gehörten die PROsport Porsche in der Klasse immer zu den Schnellsten, aber dann kamen die Rückschläge. Der Porsche mit der Startnummer 18, der von den US-Amerikanern Charles Putman, Charles Espenlaub, Joe Foster und Andy Pilgrim pilotiert wurde, wurde im Qualifying bei einem Unfall irreparabel beschädigt und war damit „out of race“.

Das zweite Fahrzeug aus der Zuffenhausener Rennschmiede zeigte zwar eine starke Leistung im Qualifying und belegte Rang zwei in der Klasse, aber diese Zeit wurde dem Team nach der Session aberkannt. Grund: Das Fahrzeug wurde wegen eines Problems an der Tankanlage während des Qualifyings zu spät betankt und das war laut Reglement ein Verstoß. Viebahn, Braams, Møller-Madsen und Jones mussten vom letzten Startplatz aus ins Rennen gehen. Dort kämpfte sich das Team aber kontinuierlich in seiner Klasse nach vorn. Es war ein Zweikampf um die Klassenführung mit einem KTM X-Bow GT4 von M Motorsport, der erst rund zwei Stunden vor Rennschluss endete als der KTM ausschied. Nach 263 Runden überquerte der PROsport Porsche als Klassensieger mit einem Vorsprung von drei Runden die Ziellinie.

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Für den Münstereifeler Frank Stippler kam das Aus in Bathurst bereits nach einer Viertelstunde.

Das Rennen war gezeichnet von vielen Safety-Car-Phasen. Für die erste Phase hinter dem Führungsfahrzeug sorgte leider der Bad Münstereifeler Frank Stippler. Er wurde von einem Mitbewerber in seinem Audi R8 LMS vom Team „Jamec Pem Racing“ abgeschossen und damit war das Rennen für den Münstereifeler bereits nach einer Viertelstunde zu Ende.

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Der Ferrari 488 GT3 von Maranello Motosport holte sich den Gesamtsieg beim 12h-Rennen „Down under“.

Gesamtsieger des 12h-Rennen von Bathurst wurde der Ferrari 488 GT3 vom Team „Maranello Motorsport“. In der Fahrbesetzung: Toni Vilander (Schweden), Craig Lowndes und Jamie Whincup (beide Australien) überquerte der Italo-Racer die Ziellinie nach 290 gefahrenen Runden und lag damit eine Runde vor dem Zweitplatzierten, einem Porsche 911 GT3 R von „Competition Motorsports“.

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