MOTORSPORT. Volles Motorsportwochenende auf dem Nürburgring: GLP, RCN und 6h-Qualirace

6h-Qualifikationsrennen 24h-Rennen

Das Team Manthey-Racing mit der Fahrerpaarung: Richard Lietz, Nick Tandy, Frederic Makowiecki und Patrick Pilet werden mit der Startnummer 1 auf dem Porsche 911 GT3 R als Vorjahressieger an den Start gehen. [Foto: pd]

Am Samstag und Sonntag dreht sich beim 24h-Qualirennen auf der Nürburgring-Nordschleife alles um die Vorbereitung auf das ADAC TOTAL 24h-Rennen. Über 100 Teams haben sich zum 6h-Rennen angemeldet, um diese letzte Gelegenheit zu nutzen, die Fahrzeuge auf den Saisonhöhepunkt abzustimmen – davon alleine 30 Fahrzeuge in den siegfähigen Klassen. Vertreten sind die Top-Teams und -Piloten auf Audi, BMW, Mercedes-AMG und Porsche ebenso wie die „Exoten“ der GT3-Szene mit ihren Ferraris und Lamborghinis, den Nissan- und Lexus-Modellen. Die Mannschaft, die es zu schlagen gilt, wird mit der Startnummer 1 ins Rennen gehen: Manthey Racing setzt für die Vorjahressieger des 24h-Rennens, Richard Lietz (Österreich), Nick Tandy (Großbritannien), Frederic Makowiecki und Patrick Pilet (beide Frankreich), einen Porsche 911 GT3 R ein. Das Quartett zeigte sich auch in diesem Jahr bereits in Bestform und präsentierte sich mit einem Sieg in der VLN Langstreckenmeisterschaft auch in der Nordschleifensaison 2019 bestens aufgestellt. Eintrittskarten für den Prolog des ADAC TOTAL 24h-Rennens kosten zwischen 15 Euro (Tagesticket) und 25 Euro (Wochenende) und sind über den Ticketshop des Nürburgrings erhältlich. News und Infos rund um das 24h-Rennen und das 24h-Qualirennen gibt es unter http://www.24h-rennen.de.
Kampflos werden die Vorjahressieger aber bestimmt nicht gewinnen – beim 24h-Qualifikationsrennen nicht und erst recht nicht beim Saisonhöhepunkt einen Monat später. Dafür sorgen die starken Konkurrenten, wie etwa die Teams auf Mercedes-AMG. Unter ihnen tat sich vor allem Black Falcon in der Vorbereitung hervor. Die Vorjahressieger des 24h-Qualirennens setzten diesmal gleich mehrere Top-Autos ein. Die Mannschaft um Adam Christodoulou (Großbritannien), Maro Engel (Monaco), Manuel Metzger und Dirk Müller (beide Schweiz) sind für ein Top-Ergebnisse aus Meuspath am Nürburgring ein für alle Male gut. Aber auch aus dem BMW-Lager treten beim 24h-Qualirennen konkurrenzfähige Fahrzeuge an: Die beiden M6 GT3 von Rowe Racing etwa. Das Team holte beim ersten VLN-Rennen der Saison die Pole, den Rennsieg, sowie Platz drei.
Dass beim 24h-Qualirennen praktisch die geschlossene Phalanx der Topteams des 24h-Rennens antritt, hat gute Gründe. Denn das Rennwochenende bietet ihnen die perfekten Voraussetzungen für die Vorbereitung. Am Samstag gibt es dreistündige Test- und Einstellfahrten auf der Grand-Prix-Strecke, bevor es am Mittag ins Freie Training auf der Nordschleife geht. Abends gibt es dann ab 18.45 Uhr ein zweieinhalbstündiges Qualifying, das in die Abendstunden hineinführt und damit die gleichen Bedingungen bietet, die auch beim 24h-Rennen zu bewältigen sind. Das sechsstündige Rennen wird am Sonntag um 12.00 Uhr gestartet.

Das Mechernicher GTronix 360° Team mcchip-dkr unterstützt den Einsatz des japanischen Teams Kondo-Racing. [Foto: pd]

Aus der EIFELON-Region gehen einige Fahrer und Teams an den Start. Mit dabei auch das GTronix360 Team mcchip-dkr. Der in Zusammenarbeit mit dem japanischen Team Kondo Racing betreute Nissan GT-R Nismo GT3 wird das 24h-Qualifikationsrennen mit der Fahrerbesetzung Matsuda Tsugio, Takaboshi Mitsunori und Tomonobu Fujii (alle Japan) in Angriff nehmen. Die letzte Möglichkeit, sich für das ADAC 24h-Rennen vorzubereiten. In den vergangenen Tagen wurde der Nissan GT-R Nismo GT3 durch die Kondo Racing Mechaniker akribisch vorbereitet.

Das Team von C&R Motorsport aus Hellenthal übernimmt die Betreuung des Porsche 911 GT3 Cup des amerikanischen Teams CP Racing in der Klasse SP7. [Foto: pd]

Das Team von C&R Motorsport von Christoph Stoll und Ralf Skrotzk aus Hellenthal-Reifferscheid hat die Betreuung des Porsche 911 GT3 Cup des amerikanischen Teams CP Racing in der Klasse SP7 übernommen. Als Fahrer zum Einsatz kommen Charles Putman, Charles Espenlaub, Joe Foster und Shane Lewis (alle USA).
Auch der Euskirchener Tobias Müller freut sich auf seinen Einsatz im Black Falcon Team Identica Mercedes AMG GT4 in der Klasse SP10. Gemeinsam mit Christoph Hoffmann (Bad Honnef), Mustafa Mehmet Kaya (Türkei) und Tristan Viidas (Estland) will Müller um den Klassensieg mitfahren und seine neuen Teamkollegen kennen lernen. „Genau in dieser Fahrerbesetzung werden wir auch beim 24h-Rennen an den Start gehen“, so der Euskirchener Youngster.

Im Black Falcon Team Identica Mercedes AMG GT4 wird der Euskirchener Tobias Müller das 6h-Qualirace bestreiten. [Foto: pd]

In der Klasse SP6 greift der Euskirchener Jörg Wiskirchen in den Kampf um den Klassensieg an. Dabei teilt er sich das Cockpit des rent2Drive-FAMILIA-racing Porsche 997 GT3 Cup mit Teameigener David Ackermann (Döttingen), „Der Bommel“ (Königstein) und Dirk Vleugels (Düsseldorf). In der Produktionswagenklasse SP4 wird der Kreuzauer Jonas Spölgen einen BMW
325i E90 an den Start bringen. Spölgen teilt sich dabei das Cockpit mit Heinz Dolfen (Jülich) und Steven Maris (Belgien). In der vergangenen Saison war Spölgen bei allen Läufen der RCN im Einsatz.

Zeitplan ADAC Qualirennen

Samstag 18. Mai
8.15 bis 11.45 Uhr: GLP Schloss Augustusburg Brühl auf der Nordschleife
8.30 bis 11.30 Uhr: Test-und Einstellfahrten Qualirennen auf der GP-Strecke
12.15 bis 13.45 Uhr: ADAC 24h-Qualirennen Freies Training Gesamtstrecke
14.30 bis 18.00 Uhr: RCN Preis der Schloßstadt Brühl Gesamtstrecke
18.45 bis 21.15 Uhr:ADAC 24h-Qualirennen 1. Qualifying Gesamtstrecke

Sonntag, 19. Mai
8.30 bis 9.30 Uhr: ADAC 24h-Qualirennen 2. Qualifying Gesamtstrecke
10.15 bis 10.50 Uhr: ADAC 24h-QualirennenTop-30-Qualifying Gesamtstrecke 10.50 bis 11.30Uhr ADAC 24h-Qualirennen Startaufstellung
10.50 Uhr: ADAC 24h-Qualirennen Boxenampel grün
11.20 Uhr: ADAC 24h-Qualirennen Boxenampel rot
11.40 bis 12.00 Uhr: ADAC 24h-Qualirennen Einführungsrunde
12.00 bis 18.00 Uhr: ADAC 24h-Qualirennen (6h)

RCN3

Der Porsche Cayman von mcchip-dkr geht nach dem Unfall bei VLN3 aus Testzwecken bei der RCN an den Start. [Foto: pd]

Auch in der Saison 2019 startet die Rundstrecken-Challenge Nürburgring im Rahmen des 24h-Qualifikationsrennens – die dritte RCN-Veranstaltung, der „Preis der Schlossstadt Brühl“, ausgerichtet von der Scuderia Augustusburg Brühl. Die Leistungsprüfung wird auf der Streckenvariante des 24h-Rennens ausgetragen. Die Streckenlänge beträgt 25,378 Kilometer in der Kombination Nordschleife und GP-Kurs. Deshalb umfasst die Renndistanz nur 13 Runden, davon sieben Sprintrunden. Der Start erfolgt um 14.30 Uhr auf der Start- und Zielgeraden. 171 Nennungen sind für die Veranstaltung eingegangen. Nach einer Unterbrechung gab es bei der ersten RCN-Veranstaltung keinen Gesamtsieger. Der zweite RCN-Lauf wurde durch Schneefall in der Eifel erst gar nicht gestartet. Deshalb wird bei der dritten RCN-Leistungsprüfung der erste Gesamtsieger der Saison gesucht. Zum Favoritenkreis gehören: Winfried Assmann (Golssen, Porsche Cayman GT4), Rolf Buchstaller/Stefan Schmickler (Nörvenich/Bad Neuenahr, BMW Z4 GT), Michael Luther/Markus Schmickler (Barsbüttel/Bad Neuenahr, BMW M3), Rolf Droste (Schalksmühle, Opel Astra TCR) Luigi Stanco/Armando Stanco (beide Italien, Seat Leon TCR), Jim Rautiainen (Finnland, Porsche 911 GT3 Cup) und Ralf Kraus/Volker Strycek (Köln/Dehrn, Opel Astra TCR). Wieder sind die Klassen H3 (19 Starter) und V4 (21 Starter) die größten im Feld.
Erstmals geht der beim GTronix360 Team mcchip-dkr in Mechernich vorbereitete BMW 325i E90 mit den Fahrern Jörg Rohde und Sebastian Cremer in der RCN-SP-Klasse RS4 an den Start. Sowohl für das Fahrzeug, den Fahrzeugeigner Jörg Rohde und auch Sebastian Cremer ist es das erste Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife. Auf dem V5-Porsche Cayman werden die Bonner Ben Bünnagel und Markus Diederich in der Produktionswagenklasse starten. Das bei VLN3 stark verunfallte Fahrzeug wurde trotz des knappen Zeitplans dank fleißiger Mechaniker rechtzeitig fertig. Dabei steht die Vorbereitung auf das 24h-Rennen 2019 im Vordergrund. Weitere Starter aus der Region sind Stephan Ernst (Euskirchen, Renault Clio 3 RS, Klasse H3), Alexander Kroker (Zülpich, Suzuki Swift, Klasse RS2) und das Vater- und Sohn-Team Bernd & Kevin Küpper (Hürtgenwald, BMW E46 325i, Klasse RS4).

GLP3

Dietmar Schäfer hofft auf ein gutes Ergebnis beim 3. GLP-Lauf. [Foto: pd]

Bereits um 8.15 Uhr starten die Fahrer der Gleichmäßigkeitsprüfung zu ihrem Wettbewerb im Rahmenprogramm des 24-h Qualifikationsrennens. Mit dabei auch der Kommerner Dietmar Schäfer, der auf seinen ersten Einsatz in 2019 brennt. Beim ersten Lauf war er verhindert und der zweite ist bekanntlich wegen des starken Schneefalls ausgefallen. Gemeinsam mit seinem neuen Beifahrer, Philip Kündgen (Mechernich), startet er in seinem Seat Ibiza Cupra 1.8T. Für Schäfer ist der Lauf das absolute Saisonhighlight: „Dieser Lauf ist etwas Besonderes für uns. Speziell die letzte Runde wird wieder Gänsehaut pur bei uns erzeugen, denn es werden deutlich mehr Zuschauer an der Strecke sein als bei einem normalen GLP-Lauf.“ Für Beifahrer Philip Kündgen wird nicht nur das etwas Besonderes sein, sondern es ist für ihn auch die Premiere auf der Nordschleife. Nach dem Lauf geht es für die beiden schnellstmöglich in den Bereich des Caracciola-Karussells, denn dort unterstützen sie Sportwarte der Streckensicherung als Marshals an der Nordschleife. Und das nicht nur am Samstag, sondern auch am Sonntag beim 24h-Rennen.

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MOTORSPORT. RCN: Vizemeister Reuter/Neumann steigen aus

RCN2

Der BMW 325i vom Vizemeister Stephan Reuter/Herbert Neumann wird nicht mehr zu sehen sein. Das Team steigt aus der RCN aus. [Foto: pd]

Die zweite Veranstaltung der Rundstrecken-Challenge Nürburgring 2019, „Um die Westfalen-Trophy“, findet am morgigen Samstag statt. Der Lauf der GT- und Tourenwagen-Breitensportserie, ausgerichtet vom MSC Bork, startet um 12.30 Uhr auf der Nürburgring-Nordschleife vor der Tribüne T13.
152 Teilnehmer haben für die Veranstaltung genannt. Die Wettervorhersage für den Samstag hört sich dagegen nicht so großartig an. Temperaturen um den Nullpunkt und Schneeschauer sind gemeldet. Bleibt also abzuwarten, ob der Lauf überhaupt durchgeführt werden kann.
Auf keinen Fall an den Start gehen die Vorjahres-Vizemeister Stephan Reuter und Herbert Neumann. Das Team aus Erftstadt und Euskirchen zieht seine Konsequenzen wegen vieler Ungereimtheiten in den letzten Jahren: „Die Entwicklung der Serie in der jüngeren Vergangenheit empfinden wir als zunehmend negativ, sowohl auf der Strecke als auch im Hinblick auf die Kommunikation mit der Rennleitung. Daher haben wir uns entschlossen, nicht weiter in der RCN-Serie zu fahren. Der Entschluss fällt uns nicht leicht, ist aber letztendlich konsequent. Die Fahrerei soll letztendlich Spaß machen und das macht es einfach nicht mehr. Es gibt ja Alternativen und danach werden wir uns jetzt umschauen“, so Stephan Reuter und Herbert Neumann zu ihrem Ausstieg aus der Rennserie.
Erneut sind die Klassen H3 (19 Starter) und V4 (22 Starter) die größten im Feld. Zum Favoritenkreis auf den Gesamtsieg gehören: Rolf Buchstaller/Stefan Schmickler (Nörvenich/Bad Neuenahr, BMW Z4 GT), Michael Luther/Markus Schmickler (Barsbüttel/Bad Neuenahr, BMW M3), Rolf Droste (Schalksmühle, Opel Astra TCR) Luigi Stanco/Armando Stanco (Beide Italien, Seat Leon TCR) und Ralf Kraus/Volker Strycek (Köln/Dehrn, Opel Astra TCR).

GLP2

Der Kommerner Dietmar Schäfer startet mit neuem Beifahrer in der GLP auf der Nordschleife. [Foto: pd]

Vor der RCN starten die Fahrer der zweiten Gleichmäßigkeitsprüfung (GLP) in ihren Lauf. Zum ersten Mal in der Saison dabei der Kommerner Dietmar Schäfer in seinem Seat. Nach einigem Hin und Her in Sachen Beifahrer, startet Schäfer am Samstag gemeinsam mit dem Mechernicher Philipp Kündgen. „Bei den Wetteraussichten ist die Reifenauswahl sicherlich sehr schwer. Ob wir mit Regenreifen oder vielleicht sogar Winterreifen starten, müssen wir abwarten“, so Schäfer. Unterstützt wird das Team, das in der Mannschaftwertung für das Team „Ringtards“ startet, von Ditmar Schäfers Ehefrau Susanne.

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Rosenmontagszug in Kommere Über 500 Jecke zogen durch den Ort

 

Die KG „Greesberger“ Kommern muss einen besonderen Draht zum Wettergott haben. Pünktlich um 14.11 Uhr schloss der Himmel am Rosenmontag seine Schleusen und die Sonne strahlte mit den Jecken um die Wette.

Mechernich-Kommern –Ganz Kommere war wieder in Ausnahmezustand. Der Rosenmontagszug hatte mehrere tausend Zuschauer in den historischen Ortskern gelockt. Auch die Teilnehmerzahlen war rekordverdächtig. Mehr als 500 Jecke in 39 Gruppen und Wagen starten um 14.11 Uhr am Becherhofer Weg zum karnevalistischen Lindwurm durch den Ort.

Dabei waren tolle Kostüme und Gruppen zu bewundern. Einen Wagen setzte auch die Kommerner Facebook-Gruppe „dat jode ale Kommern“ ein. Administrator Heinrich Bühl und seine Mitstreiter hatten das Gefährt mit alten Fotos von Kommern dekoriert. Auf dem Wagen stand auch Wolfgang Abel in einer uralten Feuerwehruniform. Wieder einen Wagen mit Ex-Tollitäten und Freuden hatte Norbert Veltmann an den Start gebrach. Die Stimmung auf dem riesigen Gefährt war hervorragend.

Greesberger-Sitzungspräsident Willy Gemünd begrüßte auf der Ehrentribüne, auf der sich auch Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und sein Stellvertreter Günter Kornell eingefunden hatten, alle Gruppen und Wagen und stellte sie mit viel Hintergrundwissen vor. Auch im Zoch mit dabei: Prinzessin Claudia I. (Hahn) aus Schwerfen, Prinz Peter IV. (Schweikert-Wehner) aus Mechernich und natürlich der Wagen der Kommerner Ehrensenatoren, der alleine 4000 Tafeln edelster Schokolade unter das närrische Volk verteilte.

Am Ende des Zuges war natürlich das Beste was der Kommerner Karneval zu bieten hatte zu bestaunen: Das Drei-Genrationen-Damendreigestirn mit Prinz Mary I. (Bürger), Bauer Mini (Stefanie Klapper) und Jungfrau Nicole (Reipen) verteilte massenhaft Süßigkeiten unter ihr närrisches Volk.

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1000 Pänz im Kommerner Kinderzug

Das Wetter passte und die Stimmung im historischen Ortskern von Kommern hätte nicht besser sein können. Unter dem Motto „Wenn Wieverdaach de Kinderzoch kütt, öss och de Frühling net mieh witt“ waren wieder einmal mehr als tausend Pänz unterwegs im Jahr eins nach Willy Gemünd.
Die Zugleitung hatte Lehrer Frank Drehsen übernommen. Den Zugbesuchern wurde ein wunderbares buntes Bild mit vielen tollen Kostümen geboten. Steinzeitmenschen, fantasievolle farbige Bleistifte, Emojis, blaue Krümelmonster, Tigerenten und auch Hippies zogen durch den Ort.
Wieder einmal ein Highlight war die Gruppe die eine Achterbahn nachmachte. Die wilde Fahrt wurde immer wieder bejubelt. Lehrerin Tanja Feuser machte dabei die übliche Jahrmarktsansage: „Anschnallen und festhalten. Die wilde Fahrt geht jetzt los.“
Für den ehemaligen Schulleiter Willy Gemünd war es der erste Kinderumzug nach seinem Abschied im Sommer des vorigen Jahres. Dabei hatte ihn die Pänz seiner Schule zu seinem Abschied mit einem Karnevalsumzug mitten im Sommer überrascht. „Am Anfang war es schon komisch, aber später ging es dann doch sehr gut“, gab der Ex-Schulleiter einen kleinen Einblick in seine Gefühlslage.
Bis zur Bürgerhalle führte der Zugweg der kleinen Karnevalsnarren. Dort warteten dann nicht nur die neue Schulleiterin Maria Cloot-Schmich, sondern auch der stellvertretende Mechernicher Bürgermeister Günter Kornell. Die Schulleiterin verteilte noch fleißig Orden an die teilnehmenden Schulen und die Musikzüge, die am Kinderzug teilgenommen hatten. Günter Kornell kapitulierte derweil schnell und übergab den Schlüssel für Rathaus und Stadtkasse an das Kommerner Damendreigestirn.

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Beamtenbunker wird zum Narren-„Traumschiff“

Kreis Euskirchen. Landrat Günter Rosenke hatte zum 25. Prinzenempfang ins Kreishaus eingeladen, mehr als 40 Karnevalsvereine waren der Einladung gefolgt und mit ihren Tollitäten aus dem gesamten Kreis angereist. Von Weilerswist bis Dreiborn und von Bad Münstereifel bis Zülpich.
Der Jubiläumsempfang stand unter dem Motto „Traumschiff“ und „Kapitän“ Rosenke hatte sich neben seinem Stellvertreter Manfred Poth, der als Prinzenführer des Marmagener Prinzen Andreas (Winkler) in einer schicken Gardeuniform steckte, auch noch ein Double der Traumschiff Stewardess Beatrice engagiert. Verwaltungsmitarbeiter Florian Ramolla übernahm gekonnt die Moderation des Abends.
Wegen des Mottos wurde die Narrenrufe noch um ein Traumschiff-„Ahoi“ erweitert. Den ersten Landgang macht die Tollitäten aus dem Stadtgebiet von Euskirchen. In zwölf Blöcken kamen dann die anderen Tollitäten der Reihe nach auf die Bühne. Rund 300 Orden, die von den Nordeifelwerkstätten hergestellt wurden, verliehen Rosenke und Poth den Narren aus dem gesamten Kreisgebiet.
Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes Euskirchen waren für das leibliche Wohl der Gäste zuständig und verarbeiteten dabei 500 Brötchen, 500 Würstchen, 300 Frikadellen, 200 Brezeln und jede Menge Donuts. Für die musikalische Untermalung sorgte wie immer Werner Krebs am Keyboard. Rund 30 Mitarbeiter des Euskirchener Kreishaus waren mit der Vorbereitung beschäftigt. Der Erlös aus dem Verkauf von Essen und Getränken in Höhe von 6.758 Euro kommt in voller Höhe sozialen Belangen im Kreis zugute.

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MOTORSPORT. Kalender 2019 VLN-Highlights

Kalender mit 13 Seiten DIN A3 gedruckt auf 300 Gramm Fotopapier. Preis 19,90 Euro. Zahlbar per Vorrauskasse nach Rechnungserhalt. Kalender kommt natürlich ohne mein Logo.
Bestellungen per Mail an: paulduester.com@gmail.com

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MOTORSPORT. Kalender 2019: GTronix 360° Team mcchip-dkr

Renault R.S. 01 GT3 und Porsche Cayman vom Team GTronix 360° mcchip-dkr Jahreskalender 2019

Kalender mit 13 Seiten DIN A3 gedruckt auf 300 Gramm Fotopapier. Preis 19,90 Euro. Zahlbar per Vorrauskasse nach Rechnungserhalt. Kalender kommt natürlich ohne mein Logo.
Bestellungen per Mail an: paulduester.com@gmail.com

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