MOTORSPORT. Kalender 2019 VLN-Highlights

Kalender mit 13 Seiten DIN A3 gedruckt auf 300 Gramm Fotopapier. Preis 19,90 Euro. Zahlbar per Vorrauskasse nach Rechnungserhalt. Kalender kommt natürlich ohne mein Logo.
Bestellungen per Mail an: paulduester.com@gmail.com

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MOTORSPORT. Kalender 2019: GTronix 360° Team mcchip-dkr

Renault R.S. 01 GT3 und Porsche Cayman vom Team GTronix 360° mcchip-dkr Jahreskalender 2019

Kalender mit 13 Seiten DIN A3 gedruckt auf 300 Gramm Fotopapier. Preis 19,90 Euro. Zahlbar per Vorrauskasse nach Rechnungserhalt. Kalender kommt natürlich ohne mein Logo.
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Fotostrecke von der Standquartiereröffnung der KC Bleifööss

Prinz Peter IV beim Mottolied mit seinen Adjutanten Michael Sander (l.) und Dirk Gemünd. [Foto: pd]

Mit dabei die Band „De Vänte“ aus Eiserfey, Mechernichs Prinz Peter IV (Schweikert-Wehner) mit seinen Adjutanten Michael Sander und Dirk Gemünd. Für eine gute Stimmung sorgte auch das Rednerduo „Botz un Bötzje“ (Hans-Dieter Hahn-Möseler und Rainer Krewinkel). Auch eine Abordnung des Karneval Regionalverbandes Rhein-Sieg-Eifel war ins Vereinslokal Puztahütte am Stiftsweg gekommen um verdiente Mitglieder der Bleifööss zu ehren.

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Die Eifeler Kirmes im Wandel der Zeit

Ein Arikel aus dem Sonderheft 50 Jahre Schleidener Wochenspiegel

Immer sehr gut besucht ist die Kommerner Kirmes mit Handwerkermarkt.

Am Beispiel der Kirmes in Kommern wird der Wandel deutlich, den einige Dorffeste in den letzten 50 Jahren genommen haben – von vier Schaustellern 1968 bis zu 40 im Jahr 2018.
Wer an Kirmes denkt, hat den Geruch von Popcorn, gebrannten Mandeln und Backfisch in der Nase. Alles ist bunt, überall blinken Lichter und Schausteller machen lautstark auf sich aufmerksam. Die Kirmes in der Eifel hat eine lange Tradition. Aus dem ehemaligen Kirchweihfest, auch Kirchmess genannt, entwickelte sich ab dem Mittelalter die Veranstaltung, wie wir sie heute kennen mit Warenhändlern, Buden und Karussells.
Ende der 70er Jahre war die Kirmes in Kommern auf einen Tiefpunkt abgesackt: »Wir hatten noch eine Schiffsschaukel, ein Karussell und vier oder fünf Bunden. Es war nicht mehr viel los auf der Kirmes«, erinnert sich der ehemalige Ortsvorsteher Johannes Ley an das Volksfest vor 50 Jahren.

Plakat für den historischen Jahrmarkt in Kommern aus früheren Jahren.

Dieser Zustand sollte fast ein Jahrzehnt andauern. »Ich erinnere mich, dass viele kleinere Orte die gleichen Probleme hatten. Dazu gehörte auch die Kirmes in Gemünd«, so Ley. In Kommern sollte sich dies im Jahr 1979 ändern. Der kleine Ort feierte seine 750 Jahrfeier und auch die Kirmes wurde in das Fest eingebunden. Schausteller Rudolf Barth kam mit historischen Fahrgeschäften und die ersten Grundlagen, die Kirmes wieder nach vorne zu bringen, wurden gelegt.
Der endgültige Erfolg stellt sich dann ab 1987 ein. Helga Weiermann hatte die Idee, der Kirmes einen »alten Handwerks- und Kunsthandwerkermarkt « anzuschließen. Die Premiere fand am 18. Oktober 1987 statt. Die Organisatorin erinnert sich noch genau: »Durch den Handwerkermarkt wurde die Kirmes wieder nach oben gebracht.«
Kommerns-Konzept zahlte sich aus Helga Weiermann, die jahrelang bei der Organisation der Satzveyer Ritterspiele beteiligt war und gute Kontakte zu den Handwerkern hatte, setzte die Planung in die Tat um. Das Ambiente des historischen Ortskern war bestens für einen solchen Markt geeignet. Das Konzept sollte sich auszahlen. Stetig wuchsen die Besucherzahlen. In diesem Jahr konnte der Historische Jahrmarkt mit Kirmes bereits zum 33. Mal stattfinden. Schon im ersten Jahr war der Zulauf enorm. Rund 100 Aussteller säumten die Kölner Straße und den Bereich rund um die Bürgerhalle.
Heute ist die Kirmes in Kommern ein Besuchermagnet. Aus ganz Deutschland nehmen etwa 80 Handwerker an dem historischen Markt teil. Zu ihnen zählen unter anderem eine Mausefallenkrämerin, Drechsler, Schmied, Seilmacher, Buttermacher aus Holland, Spinnerinnen und viele mehr. Auf Genießer warten unter anderem kulinarische Köstlichkeiten wie Käseherstellung aus Holland, Ziegenkäse, Senf, diverse Schnäpse, Tees, Weine, Flammkuchen, Spezialitäten
vom Wild und selbst gemachte süße Leckereien. Dazu gesellen sich rund 40 Kirmesschausteller. Darunter auch eine historische Schiffsschaukel und die üblichen Kirmesfahrgeschäfte, wie Kinderkarussell, Raupe und Autoselbstfahrer.
Ein Dauerbrenner unter den Ausstellern ist ein Stand mit allen Arten von Socken. »Seit 40 Jahren ist uns dieser Aussteller treu. Viele Besucher kommen extra wegen ihm auf die Kirmes«, freut sich Vereinskartells-Vorsitzender und Ortsvorsteher Rolf Jaeck. Auch der »Bürgermeister« von Kommern Jaeck ist sich sicher, dass sich die Kirmes nur in der Kombination mit dem historischen Handwerkermarkt durchgesetzt hat.
»Wir haben eine ständig steigende Zahl von Schaustellern. Ohne den Handwerkermarkt hätten wir heute sicherlich keine Kirmes mehr.« Auch der Termin für die Kirmes ist für die nächsten sieben Jahre fest: »Wir haben mit den Schaustellern ausgemacht, dass wir immer am dritten Sonntag im Oktober dran sind«. Ebenfalls zur Tradition gehört, dass die Karnevalsgesellschaft Greesberger ihre Tollitäten für die Session im Rahmen der Kirmes im Festzelt vorstellt. »Wir können uns glücklich schätzen, dass wir mit den Söhnen Kommerns und der Maijungen zwei Vereine haben, die tatkräftig mitarbeiten und dieses schöne Volksfest möglich machen«, freut sich Rolf Jaeck schon auf »seine« Kirmes 2019.

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Opel GT, ein Flitzer aus dem Jahr 1968

Artikel aus der Sonderauflage 50 Jahre Wochenspiegel Schleiden

Esther Hack aus Kommern liebt den Opel GT aus dem  Jahr 1968 und beschreibt das Fahrgefühl mit dem Werbeslogan aus der Zeit: »Nur fliegen ist schöner«. Vor 50 Jahren war das Straßenbild in der Bundesrepublik Deutschland geprägt von VW Käfer, Opel Kadett und Ford Taunus. Wer sich zu dieser Zeit ein neues Auto kaufen wollte, entschied sich immer öfter auch für ein sportliches und schnittiges Fahrzeug.
Insgesamt wurden vor 50 Jahren in der BRD über 2,8 Millionen Fahrzeuge verkauft. Erfolgreichster Hersteller war Volkswagen, der knapp die Hälfte der insgesamt verkauften Fahrzeuge produzierte. Um die Vormachtstellung zu behalten, stellte der Konzern 1968 den VW 411 vor. Dabei handelte es sich um eine Limousine der Mittelklasse mit Schrägheck. Durch den luftgekühlten Heckboxermotor wurden die hinteren Räder angetrieben. Die Motorenstärke reichte von 68 bis 85 PS. Da der Motor im Heck untergebracht wurde, musste der VW 411 seinen Kofferraum nach vorn verlagern. Hier bot sich eine Menge Platz. Der Preis lag damals bei knapp 7.800 DMark. Vor allem Opel reagierte auf die neue Sportlichkeit der Käufer und präsentierte den Opel GT. Eines der ersten Modell dieses Sportwagen nennt Esther Hack aus Kommern ihr Eigen. »Nur Fliegen ist schöner«, beschreibt sie das Fahrgefühl des Rüsselheimer Sportlitzers, so war auch der Werbeslogan für den Opel GT, der 1968 mit etwas über 11.800 Mark auch für den Normalbürger interessant war. Bereits Anfang der 1980er Jahre hatte Esther Hack einen Opel GT als fahrbaren Untersatz. Aber wie es im Leben so läuft wurde das Fahrzeug irgendwann wieder verkauft. Vor etwas mehr als drei Jahren fand sie dann wieder ein gut geplegtes Exemplar und die Überlegung, es zu erwerben, dauerte nicht lange: »Ich liebe dieses Fahrzeug, ich bin immer wieder begeistert, wenn ich einsteige und den Opel das erste Mal nach der Winterpause bewegen darf«, meint Esther Hack über das Fahrgefühl im Opel GT, der in der Silhouette stark an die Chevrolet Corvette erinnert und damals auch »Corvette des kleinen Mannes« genannt wurde.
Esther Hack jedenfalls wird ihren »Freddy II« nicht mehr verkaufen: »Ich liebe das Fahrgefühl, auch wenn gegenüber modernen Autos die Servolenkung fehlt und das Kupplungspedal schon ein starkes linkes Bein braucht.« Der Opel GT beschleunigt von 0 auf 100 km/h in gerade einmal 11,5 Sekunden, ein toller Wert für ein 50 Jahre altes Auto. Er beeindruckte mit seinen versenkbaren Scheinwerfern, die so in den 1970er Jahren nur bei teuren Sportwagen zu sehen waren. Dazu gab es Schalensitze, ein Dreispeichen Lenkrad und eine Höchstgeschwindigkeit von 185 km/h.
In den USA eroberte zur gleichen Zeit der Ford Mustang die Gunst der Käufer. Deutsche Kunden der Marke Ford mussten sich mit dem Ford Capri begnügen. Die 75 PS Maschine war nicht wirklich kräftig, dafür sah der Capri aber extrem sportlich aus. Zudem überzeugte der Capri mit seinem Preis. Er kostete im Autojahr 1968 knapp 8.000 Mark.
Ein starkes Auto kam auch aus der Werkstattschmiede von Daimler Benz. Der Stuttgarter Autobauer präsentierte den 300 SEL 6,3. Der Mercedes kam in nur 6,5 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Damals war der SEL damit sogar schneller als der Ferrari GTC oder auch der Porsche 911 S. Aus der Münchner Autoschmiede BMW kamen im Herbst des Autojahres 1968 die Modelle 2500 und 2800 auf den Markt, mit 150 und 170 PS starken Motoren. Beide Autovarianten überzeugten als Viertürer mit Scheibenbremsen, zu dem gab es hier auch eine Getriebeautomatik. Die Preise lagen zwischen 15.500
und 17.500 Mark. Konkurrent Audi schickte erstmalig seinen flotten Audi 100 ins Rennen. Er stand als Zwei und Viertürer zur Wahl. Und die LS-Version konnte es mit Konkurrenten wie dem Opel GT aufnehmen. Der Preis für den Audi 100 LS betrug rund 9.300 Mark.
Die Interessengemeinschaft Oldtimerfreunde Kommern veranstaltet alle zwei Jahre ein Treffen, wo alle diese Fahrzeuge zu sehen sind.

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SEGELN: Tümpel Trophy

Start bei einer Wettfahrt zur Landesmeisterschaft in der Klasse HobieCat 14. [Foto: RSCZ]

Am vergangenen Wochenende wurde die Landesmeisterschaft der HobieCat
14 und 16 auf dem Wassersportsee in Zülpich ausgesegelt. Der austragende Verein der Ruder- und Segel-Club Zülpich begrüßte dabei die angereisten Teilnehmer. Bürgermeister Ulf Hürtgen und Thomas Fischer, 1. Vorsitzender des RSCZ, waren erfreut und angetan von 31 startenden Booten in beiden Klassen.
Der Wettfahrtleiter Heinz Robens konnte aufgrund von wechselnden und drehenden Winden die Serie nur etwas verspätet starten. Nachdem der Kurs dann ausgerichtet war, ging es los. Während den Wettfahrten gab es spannende und wechselnde Positionskämpfe, bis sich nach drei Wettfahrten die Sieger und Platzierten etablierten. Die Landesmeisterschaft der HC sicherte sich Klaus Zuchel vom Ausrichter RSC Zülpich vor Andre Hauschke und Norbert Andre Urban, ebenfalls vom RSC Zülpich. Sieger in der Gesamtwertung wurde zum wiederholten Mal Friedhelm Weller vom Segel Verein Dümmer-Lembruch.
Bei den HC 16 siegten die Newcomer Maurice Schwarz und Dieter Winter vom BHS 2000. Die beiden segelten erst ihre zweite Regatta, vor Alexander Haack mit Tochter Jette vom RSCZ und den letztjährigen Siegern der Landesmeisterschaft Sabine Delius-Wenig und Ingo Delius.
Gleichzeitig wurde damit die Clubmeisterschaft des RSCZ in den gleichen Klassen ausgesegelt (Ergebnisse siehe unten).
Erfreulicher Nebeneffekt waren die vielen jugendlichen Teilnehmer bei den HC 16, die alle mit Sachpreisen geehrt wurden. Dass die Landesmeisterschaft ein voller Erfolg wurde, war auch dem Rahmenprogramm geschuldet. Hier hatte ein kleines Team um Clubmitglied Edith Henk für ein „Wohlfühlprogramm“ gesorgt. Es drehte sich bei der Kölner Nacht alles um „Ruut & Wiess“. Höhepunkte waren dabei der Kulturbeitrag und die Einführung in die Kölsche Sprache und das Kölsche Büffet.

Die Ergebnisse:
Landesmeister HC 14

1. Klaus Zuchel (RSCZ)
2. André Hauschke (RSCZ)
3. Nobert André Urban (RSCZ)

Landesmeister HC 16
1. Maurice Schwarz/Dieter Winter (BHS 2000)
2. Alexander Haack/Jette Haack (RSCZ)
3. Sabine Delius-Wenig/Ingo Delius (BHS 2000)

RSCZ Clubmeister HC 14
1. André Hauschke
2. Klaus Zuchel
3. Norbert André Urban

RSCZ Clubmeister HC 16
1. Alexander Haak/Jette Haak
2. Lasse Pröpper/Knut Pröpper
3.Markus Holbach/Claudia Holbach

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MOTORSPORT. Frank Stippler holten den Sieg im zweiten Rennen der ADAC-GT-Masters auf dem Nürburgring

Filip Salaquarda (CZ) und Frank Stippler (Bad Münstereifel) gewannen im Audi R8 LMS für das Team ISR-Racing aus Tschechien. Foto: ISR-Racing

Premierenerfolg für das Team ISR beim ADAC GT Masters: Filip Salaquarda (34/CZ) und Frank Stippler (43/Bad Münstereifel) gewannen im Audi R8 LMS für das Team aus Tschechien das Sonntagsrennen auf dem Nürburgring. Im Kampf um Platz zwei setzten sich die Mercedes-AMG-Fahrer Markus Pommer (27/Neckarsulm) und Maximilian Götz (32/Uffenheim, beide Mann-Filter Team HTP Motorsport) in der vorletzten Runde gegen die Audi-Piloten Mike David Ortmann (18/Ahrensfelde) und Markus Winkelhock (38/Schorndorf, beide BWT Mücke Motorsport) durch.
Auf dem Weg zum ersten ADAC GT Masters-Sieg ihres Rennstalls zeigten die beiden ISR-Piloten eine souveräne Vorstellung. Nachdem Frank Stippler bereits im Qualifying die erste Pole-Position für die tschechische Mannschaft eingefahren hatte, ließ er auch beim Start nichts anbrennen und verteidigte seine Spitzenposition. Bis zum Pflichtfahrerwechsel zur Rennmitte fuhr der Lokalmatador aus Bad Münstereifel einen Vorsprung von knapp zwei Sekunden heraus. Partner Salaquarda baute diesen anschließend bis zum Ziel auf 11,4 Sekunden aus. Für das Team ISR war es im achten Rennen der erste Sieg in der Liga der Supersportwagen.
Im ersten Lauf am Samstag hatte das Duo noch viel Pech und war bereits in der ersten Runde nach einer Startkollision ausgeschieden.
Der Bad Münstereifeler Frank Stippler meinte nach dem Erfolg: „Wir haben den Grundstein für den Sieg bereits in der Anfangsphase des Rennens gelegt. Wir sind mit einem frischen Reifensatz gestartet und das hat sich ausgezahlt. Wir konnten früh einen Vorsprung herausfahren, während dahinter die Fahrer in Zweikämpfe verwickelt waren. Ein toller Erfolg für unser Team, das neu im ADAC GT Masters ist. Wir haben uns sukzessive verbessert, aber auch viel Pech gehabt, denn wir haben mehrere Male die erste Runde nicht beendet. Daher ist der Sieg eine angenehme Abwechslung.“

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