MOTOCROSS. Flutlichtrennen beim MSC Kleinhau

Rennwochenende beim MSC Kleinhau

Volle Starterfelder erwarten die Zuschauer bei den Rennen des MSC Kleinhau auf der Rennstrecke am Raffelsberg. [Foto: Guido Barth]

Das Wochenende hat echten Kult-Status und in diesem Jahr gibt es allen Grund zum Feiern. Das legendäre Flutlicht-Rennen des MSC Kleinhau findet in diesem Jahr zum 30. Mal statt, natürlich wieder rund um Christi Himmelfahrt. Der einzigartige Flutlicht-Freitag ist eingebettet in die Moto-Cross-Großveranstaltung vom 31. Mai bis 2. Juni auf der Strecke am Raffelsberg. Drei Tage lang stehen alte und neue Cross-Motorräder, sowie die Gespanne und die Fahrer vom Nachwuchs bis zu Weltmeisterschafts- und Europameisterschafts-Teilnehmern im Mittelpunkt.
Freitags geht es los mit den Rennen, die bis in die Nacht dauern und am Samstag und Sonntag sind dann spannende Duelle in rund 20 Klassen um die Meisterschaft des DAMCV (Deutscher Amateur Motocross Verband) zu sehen. Auch in diesem Jahr sind wieder viele Top-Stars am Start in Kleinhau, in den letzten Jahren waren die Rennläufe immer ein packendes Treffen von Weltmeistern, WM-Fahrern, Europameistern und Deutschen Meistern. In diesem Jahr geht als einer der absoluten Spitzen-Fahrer zum Beispiel der Weltmeister von 2016, Jan Hendrickx, im Gespann an den Start. Er fährt beim Flutlicht-Rennen gemeinsam mit Tobias Lange vom MSC Kleinhau.
Es ist diese ganz besondere und einzigartige Atmosphäre, die Besucher und Fahrer so lieben: Wenn die Sonne hinter dem Hürtgener Hang verschwindet, sich die Dämmerung über die Motocross-Strecke senkt und dann die Motoren der alten Gespanne und der historischen Motorräder dröhnen, dann schlagen die Herzen tausender Motorsportfreunde höher. Das ist es, was diese Veranstaltung zu einem echten Kult-Rennen gemacht hat. Die Großveranstaltung zieht jedes Jahr tausende Zuschauer an die Strecke bei Kleinhau und die Teilnehmer reisen aus ganz Europa zu diesem Rennen an. Zum krönenden Abschluss des ersten Renntages gibt es ein beeindruckendes Feuerwerk. Fast 400 Teilnehmer haben sich für diese europaweit einzigartige Veranstaltung genannt. Neu sind in diesem Jahr die Rennen der modernen Seitenwagen-Gespanne, da können sich die Fans auf rasante Rennen freuen.

Hochspannende Rennen werden natürlich bei der Klasse Seitenwagen erwartet. [Foto: Guido Barth]

Mit dabei sind in allen Klassen natürlich wieder zahlreiche Fahrer des MSC Kleinhau, die man an den blau-orangen Fahrerhemden erkennt. Die Strecke wird vom Technischen Hilfswerk mit viel Aufwand ausgeleuchtet. Es fahren am Freitag wieder Shuttle-Busse (16.00 bis 3.00 Uhr), die die Besucher vom Ort Kleinhau aus kostenlos zum Renngelände transportieren.
Am Samstag starten dann die „Weltmeister von morgen“. Bei den Rennen geht es ab 12.00 Uhr um wichtige Punkte für die Deutsche Amateur-Meisterschaft. Neu ist in diesem Jahr eine offene Tagesklasse, in der alle Fahrer starten können. Außerdem gehen samstags noch die Damen, die Senioren und die Veteranen an den Start. Das Training beginnt ab 9.30 Uhr.
Der Sonntag gehört dann den bereits etablierten Fahrern. In der Klasse Seitenwagen und den verschiedenen Soloklassen starten viele erfolgreiche Fahrer des MSC Kleinhau und aus der gesamten Moto Cross-Szene, wenn es an die Punkte und Podestplätze in der DAMCV-Meisterschaft geht. Auch am Sonntag werden die Shuttle-Busse von 10.00 bis 19.00 Uhr zwischen Kleinhau und Rennstrecke, für die Gäste kostenfrei, eingesetzt.
Und das Feiern kommt in Kleinhau natürlich auch nicht zu kurz: Die legendäre Mega-Rock-Fete steigt am Mittwoch vorher, im Festzelt auf dem Renngelände. Am Samstagabend gibt es dann wieder was für Ohren, mit Superstimmung für die Fans der „70er, 80er und 90er Jahre Party“ im Festzelt.

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MOTORSPORT. Qualirace – RCN – GLP

Mein Arikel von EIFELON

6h-Qualifikationsrennen 24h-Rennen

Rang zwei beim BMW-Dreifachsieg belegte der ROWE Racing M6 GT3. [Foto: pd]

Überzeugender Auftritt für den BMW M6 GT3 beim ADAC Qualifikationsrennen auf der Nürburgring-Nordschleife: Alle Podiumsplätze beim letzten Testrennen für das 24h-Rennen am Fronleichnamswochenende gingen an Teams des bayerischen Herstellers. Während Walkenhorst Motorsport mit Christian Krognes (NOR), David Pittard und Nicholas Yelloly (beide GBR) den Gesamtsieg holte, sicherte sich ROWE Racing mit Jesse Krohn (FIN) und John Edwards (USA) den zweiten und mit Connor de Philippi (USA), Tom Blomqvist (GBR) und Mikkel Jensen (DNK) den dritten Platz. Da der Porsche 911 GT3 R von Frikadelli Racing Platz vier holen konnte, landete der bestplatzierte Mercedes-AMG auf Rang fünf. Der beste Audi wurde Achter.
In der Startphase ging es mächtig zur Sache. Ein spannendes Duell an der Spitze der ersten Startgruppe war geprägt von den typischen Eigenschaften der Nordschleife. Auf der feuchten Strecke hatten sich viele Teams bei der Reifenwahl scheinbar verpokert und waren auf Slicks gestartet. Marcel Fässler im Audi R8 LMS #4 konnte sich auf seinen Regenreifen deshalb perfekt in Szene setzen und Pole-Sitter Yelmer Buurman im Black-Falcon-Mercedes-AMG #6 sowie die versammelte Konkurrenz deutlich hinter sich lassen. Doch sein Feuerwerk währte nur kurz: Bereits nach vier Runden steuerte er die Box an, weil er auf der zunehmend trockenen Strecke immer mehr in Schwierigkeiten geriet. An der Spitze konnten sich bis zur Rennmitte nach drei Stunden vor allem die BMW M6 GT3 von Rowe Racing, Schnitzer und Walkenhorst, sowie die beiden Porsche 911 GT3 R der Vorjahressieger von Manthey Racing in Szene setzen.
Die zweite Rennhälfte wurde dann immer mehr zur Galavorstellung der BMW-Mannschaften. Zeitweise fuhren die BMW M6 GT3 acht Sekunden schneller als die dahinter liegenden Porsche 911 GT3 R. Lediglich eine Zeitstrafe von 1:32 Minuten wegen Missachtung der Gelben Flaggen sorgte noch einmal für Stirnrunzeln der BMW-Strategen, doch am Ende gingen alle Podiumsplätze an die Münchner. Die 24h-Rekordsieger von Manthey Racing lagen bis wenige Minuten vor Rennende auf Podiumskurs, mussten dann allerdings wegen Problemen mit der Lenkung nochmals die Boxen ansteuern. Damit war der BMW-Dreifachsieg endgültig besiegelt.

Zufriedenheit mit Platz 17. in der Gesamtwertung für den Nissan bei den Teams von Kondo Racing und von mcchip-dkr. [Foto: pd]

Zufrieden waren auch das japanische Kondo Racing und das Mechernicher Team mcchip-dkr, die zusammen den Einsatz des Nissan GT-R Nismo GT3 erfolgreich absolvierten. Der japanische GT3 Sportwagen beendete das sechsstündige Rennen auf Gesamtrang 17. Der Fokus des Einsatzes lag nicht auf einer guten Platzierung, sondern darauf, so viele Testkilometer wie möglich abzuspulen. Vor allem hinsichtlich der freizufahrenden Reifenmischungen wurden wichtige Erkenntnisse gesammelt, da beim 24h-Rennen nur eine eingeschränkte Zahl an Reifenspezifikationen pro Achse erlaubt ist.
„Jetzt bleiben noch vier Wochen Zeit, um den Nissan GT-R Nismo GT3 auf die Hatz einmal rund um die Uhr vorzubereiten“, so Danny Kubasik. Die Fahrer Matsuda Tsugio, Takaboshi Mitsunori und Tomonobu Fujii werden beim 24h-Rennen wieder durch den schnellen Niederländer Tom Coronel unterstützt, der wegen des WTCR-Einsatzes auf dem Circuit Zandvoort verhindert war.

SP6-Klassensieg für den Euskirchener Jörg Wiskirchen im rent-2-drive Porsche. [Foto: pd]

Den SP6 Klassensieg feierte der Euskirchener Jörg Wiskirchen gemeinsam mit seinen Teamkollegen vom Team rent2Drive-FAMILIA-racing im Porsche 997 GT3 Cup. Rang drei in der Klasse SP10 hieß es am Ende der sechs Stunden für den Euskirchener Tobias Müller im AMG Mercedes GT4 von Black Falcon Team IDENTICA. Nach 30 Runden kam es für den Porsche 991 GT3 Cup von den Teams CP Racing/C&R Motorsport aus Hellenthal zum Aus. Noch kürzer war der Aufritt vom Kreuzauer Jonas Spölgen, der seinen BMW E90 325i nach zwei Runden mit Motorschaden abstellen musste. Damit ist der Traum vom 24h-Rennen ausgeträumt: „Durch den Ausfall fehlen uns Runden für die Permit A. Wir werden beim 24h-Rennen an dem dort ausgetragenen RCN-Lauf teilnehmen. Danach werden wir wohl am 4. VLN Lauf teilnehmen“, so ein enttäuschter Jonas Spölgen nach dem frühen Aus.

RCN3

Dr. Dr. Stein Tveten und sein Teamkollege Holger Kroth holten im Porsche 911 den Gesamtsieg beim dritten RCL-Lauf. [Foto: pd]

Die dritte RCN-Veranstaltung, „Preis der Schlossstadt Brühl“, war geprägt von den typischen Wetterkapriolen der Eifel. Pünktlich zum Start setzte heftiger Regen ein. Entgegen aller Vorhersagen blieb es dann bis zum Ende trocken. Der Lauf, der im Rahmen des 24h-Qualifikationsrennens ausgetragen wurde, fand auf der Streckenvariante Nordschleife und GP-Kurs statt.

Ludger Henrich und Jürgen Schulten haben nach ihrem Klassensieg die Führung der RCN-Gesamtwertung übernommen. [Foto: pd]

Der Start der 170 Teilnehmer verzögerte sich um eine gute Viertelstunde, da die Rennleitung den Teams auf der Start- und Zielgeraden die Möglichkeit gab, auf Regenreifen zu wechseln. Die erste Hälfte dominierte das Duo Alexander Schula/Marcel Krichel (Hattersheim/Geilenkirchen), das mit dem Allrad-Audi der Konkurrenz davonfuhr. In der zweiten Halbzeit hatte das Team – wie viele andere Teilnehmer – mit den Reifen zu kämpfen. Da die meisten in der Erwartung auf weiteren Regen auf einen Reifenwechsel verzichtet hatten, wurde das Fahren im Trockenen mit Regenpneus zum echten Problem.

Der Zülpicher Alexander Kroker holte im Suzuki Swift den Klassensieg. [Foto: pd]

So konnte das Duo Dr. Dr. Stein Tveten/Holger Kroth (Bad Honnef/Rockenberg, Porsche 991) aus der Klasse V6, das als eine der wenigen auf Slicks gewechselt war, noch aufschließen und den ersten Gesamtsieg herausfahren. Tveten: „Wahnsinn, damit hätte ich nicht gerechnet. Aber wir haben uns entschieden, auf Risiko zu setzen und haben damit gewonnen.“ Die Audi-Piloten belegten Platz zwei vor Winfried Assmann (Golssen, Porsche Cayman GT4). Dahinter sah der Nörvenicher Rolf Buchstaller und Stefan Schmickler im BMW Z4 den Zielstrich, was für die beiden auch den Klassensieg in der RS6 bedeutete.
Tabellenführer sind nach der dritten Veranstaltung Ludger Henrich/Jürgen Schulten (Schmitten/Hamminkeln, Opel Astra), die den zweiten Klassensieg in der Klasse H3 holten. Neben Rolf Buchstaller feierten auch noch weitere Fahrer aus der EIFELON-Region Klassensiege. Das Hürtgenwalder Vater- und Sohn-Duo Bernd und Kevin Küpper gewann im BMW E46 325i die Klasse RS4. Als Einzelstarter siegte der Zülpicher Alexander Kroker in einem Suzuki Swift in der Klasse RS2. Der Euskirchener Stephan Ernst belegte gemeinsam mit seinem Teamkollegen Timo Beuth (Königswinter) auf einem Renault Clio 3 RS den zweiten Klassenplatz in der H3. Auch die beim vom Team mcchip-dkr eingesetzten Fahrzeuge, der Porsche Cayman 981 und der BMW 325i E90, schafften die RCN Prüfung bei Eifel-typischen Wetterkapriolen problemlos.

Ben Bünnagel und Markus Diederich testeten den mcchip-dkr Porsche Cayman beim RCN Lauf für das 24h Rennen. [Foto: pd]

Ben Bünnagel und Markus Diederich pilotierten den Porsche Cayman sicher über die Renndistanz von 13 Runden. Das Fahrerduo wird zusammen mit Kohei Fukuda und Thomas D. Hetzer auch das 24h-Rennen auf dem Porsche Cayman absolvieren. Der RCN Lauf auf der 24h-Streckenvariante der Nürburgring-Nordschleife diente als perfekte Vorbereitung.

Die beiden Rookies Jörg Rohde und Sebastian Cremer absolvierten im vom mcchp-dkr vorbereiteten BMW 325i E90 ein erfolgreiches erstes Rennen. [Foto: pd]

Da der Porsche Cayman das Rennen mit Dunlop Reifen bestritt und nicht mit den RCN-Pflichtreifen von Hankook, erhielt man vier Strafminuten. Eine gute Platzierung war daher von vornherein ausgeschlossen. Gleiches galt auch für den die beiden Rookies Jörg Rohde und Sebastian Cremer die ebenfalls mit der falschen Reifenmarke unterwegs waren. Trotzdem konnten sie mit dem BMW 325i E90 einen erfolgreichen ersten Renneinsatz für sich verbuchen. Es wird sicherlich nicht das letzte Mal sein, dass die beiden mit dem GTronix360 Team mcchip-dkr auf der Nordschleife auftauchen.

GLP3

Dietmar Schäfer war mit dem Ergebnis zufrieden, mit den Platzierung nicht. [Foto: pd]

Nachdem der zweite GLP-Lauf der Saison noch witterungsbedingt abgesagt werden musste, spielte das Wetter diesmal mit. Obwohl der Eifelhimmel mit dichten Wolken bedeckt war, kam es während der Veranstaltung nicht zu Niederschlägen. Optimales Wetter für die insgesamt 137 Teilnehmer der ADAC Gleichmäßigkeitsprüfung „Schloß Augustusburg“ der Scuderia Augustusburg Brühl. Der Sieg ging wieder an Oliver und Udo von Fragstein. Mit 2,1 Punkten sicherten sich Vater und Sohn bereits den zweiten Saisonsieg.
Bestes Team aus der EIFELON-Region waren Mirko Reidenbach/Jochen Habeth (Weilerswist/Wißkirchen) mit einem BMW E 36 auf Gesamtrang 22. Auf dem 24. Platz kam der Mechernicher Markus Fahnenstich und Stephan Milz (Hennef) im Opel Astra G OPC. Bernd Schmitz (Euskirchen) und Egon Richter (Duisburg), die in einem Dacia Logan CSR für die SFG Schönau an den Start gingen, beendeten den GLP-Lauf mit 27,5 Punkten auf dem 45. Platz. Mit seiner Punktzahl von 36,5 war der Kommerner Dietmar Schäfer und Beifahrer Philip Kündgen (Mechernich) mit seinem Ergebnis zufrieden, mit der Platzierung auf dem 63. Rang nicht: „Das war punktemäßig das beste Ergebnis seitdem ich fahre, aber das Feld ist so dicht geworden, dass man damit nicht unter den Top 30 landen kann“, so ein enttäuschter Schäfer nach der Prüfung.

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MOTORSPORT. Volles Motorsportwochenende auf dem Nürburgring: GLP, RCN und 6h-Qualirace

6h-Qualifikationsrennen 24h-Rennen

Das Team Manthey-Racing mit der Fahrerpaarung: Richard Lietz, Nick Tandy, Frederic Makowiecki und Patrick Pilet werden mit der Startnummer 1 auf dem Porsche 911 GT3 R als Vorjahressieger an den Start gehen. [Foto: pd]

Am Samstag und Sonntag dreht sich beim 24h-Qualirennen auf der Nürburgring-Nordschleife alles um die Vorbereitung auf das ADAC TOTAL 24h-Rennen. Über 100 Teams haben sich zum 6h-Rennen angemeldet, um diese letzte Gelegenheit zu nutzen, die Fahrzeuge auf den Saisonhöhepunkt abzustimmen – davon alleine 30 Fahrzeuge in den siegfähigen Klassen. Vertreten sind die Top-Teams und -Piloten auf Audi, BMW, Mercedes-AMG und Porsche ebenso wie die „Exoten“ der GT3-Szene mit ihren Ferraris und Lamborghinis, den Nissan- und Lexus-Modellen. Die Mannschaft, die es zu schlagen gilt, wird mit der Startnummer 1 ins Rennen gehen: Manthey Racing setzt für die Vorjahressieger des 24h-Rennens, Richard Lietz (Österreich), Nick Tandy (Großbritannien), Frederic Makowiecki und Patrick Pilet (beide Frankreich), einen Porsche 911 GT3 R ein. Das Quartett zeigte sich auch in diesem Jahr bereits in Bestform und präsentierte sich mit einem Sieg in der VLN Langstreckenmeisterschaft auch in der Nordschleifensaison 2019 bestens aufgestellt. Eintrittskarten für den Prolog des ADAC TOTAL 24h-Rennens kosten zwischen 15 Euro (Tagesticket) und 25 Euro (Wochenende) und sind über den Ticketshop des Nürburgrings erhältlich. News und Infos rund um das 24h-Rennen und das 24h-Qualirennen gibt es unter http://www.24h-rennen.de.
Kampflos werden die Vorjahressieger aber bestimmt nicht gewinnen – beim 24h-Qualifikationsrennen nicht und erst recht nicht beim Saisonhöhepunkt einen Monat später. Dafür sorgen die starken Konkurrenten, wie etwa die Teams auf Mercedes-AMG. Unter ihnen tat sich vor allem Black Falcon in der Vorbereitung hervor. Die Vorjahressieger des 24h-Qualirennens setzten diesmal gleich mehrere Top-Autos ein. Die Mannschaft um Adam Christodoulou (Großbritannien), Maro Engel (Monaco), Manuel Metzger und Dirk Müller (beide Schweiz) sind für ein Top-Ergebnisse aus Meuspath am Nürburgring ein für alle Male gut. Aber auch aus dem BMW-Lager treten beim 24h-Qualirennen konkurrenzfähige Fahrzeuge an: Die beiden M6 GT3 von Rowe Racing etwa. Das Team holte beim ersten VLN-Rennen der Saison die Pole, den Rennsieg, sowie Platz drei.
Dass beim 24h-Qualirennen praktisch die geschlossene Phalanx der Topteams des 24h-Rennens antritt, hat gute Gründe. Denn das Rennwochenende bietet ihnen die perfekten Voraussetzungen für die Vorbereitung. Am Samstag gibt es dreistündige Test- und Einstellfahrten auf der Grand-Prix-Strecke, bevor es am Mittag ins Freie Training auf der Nordschleife geht. Abends gibt es dann ab 18.45 Uhr ein zweieinhalbstündiges Qualifying, das in die Abendstunden hineinführt und damit die gleichen Bedingungen bietet, die auch beim 24h-Rennen zu bewältigen sind. Das sechsstündige Rennen wird am Sonntag um 12.00 Uhr gestartet.

Das Mechernicher GTronix 360° Team mcchip-dkr unterstützt den Einsatz des japanischen Teams Kondo-Racing. [Foto: pd]

Aus der EIFELON-Region gehen einige Fahrer und Teams an den Start. Mit dabei auch das GTronix360 Team mcchip-dkr. Der in Zusammenarbeit mit dem japanischen Team Kondo Racing betreute Nissan GT-R Nismo GT3 wird das 24h-Qualifikationsrennen mit der Fahrerbesetzung Matsuda Tsugio, Takaboshi Mitsunori und Tomonobu Fujii (alle Japan) in Angriff nehmen. Die letzte Möglichkeit, sich für das ADAC 24h-Rennen vorzubereiten. In den vergangenen Tagen wurde der Nissan GT-R Nismo GT3 durch die Kondo Racing Mechaniker akribisch vorbereitet.

Das Team von C&R Motorsport aus Hellenthal übernimmt die Betreuung des Porsche 911 GT3 Cup des amerikanischen Teams CP Racing in der Klasse SP7. [Foto: pd]

Das Team von C&R Motorsport von Christoph Stoll und Ralf Skrotzk aus Hellenthal-Reifferscheid hat die Betreuung des Porsche 911 GT3 Cup des amerikanischen Teams CP Racing in der Klasse SP7 übernommen. Als Fahrer zum Einsatz kommen Charles Putman, Charles Espenlaub, Joe Foster und Shane Lewis (alle USA).
Auch der Euskirchener Tobias Müller freut sich auf seinen Einsatz im Black Falcon Team Identica Mercedes AMG GT4 in der Klasse SP10. Gemeinsam mit Christoph Hoffmann (Bad Honnef), Mustafa Mehmet Kaya (Türkei) und Tristan Viidas (Estland) will Müller um den Klassensieg mitfahren und seine neuen Teamkollegen kennen lernen. „Genau in dieser Fahrerbesetzung werden wir auch beim 24h-Rennen an den Start gehen“, so der Euskirchener Youngster.

Im Black Falcon Team Identica Mercedes AMG GT4 wird der Euskirchener Tobias Müller das 6h-Qualirace bestreiten. [Foto: pd]

In der Klasse SP6 greift der Euskirchener Jörg Wiskirchen in den Kampf um den Klassensieg an. Dabei teilt er sich das Cockpit des rent2Drive-FAMILIA-racing Porsche 997 GT3 Cup mit Teameigener David Ackermann (Döttingen), „Der Bommel“ (Königstein) und Dirk Vleugels (Düsseldorf). In der Produktionswagenklasse SP4 wird der Kreuzauer Jonas Spölgen einen BMW
325i E90 an den Start bringen. Spölgen teilt sich dabei das Cockpit mit Heinz Dolfen (Jülich) und Steven Maris (Belgien). In der vergangenen Saison war Spölgen bei allen Läufen der RCN im Einsatz.

Zeitplan ADAC Qualirennen

Samstag 18. Mai
8.15 bis 11.45 Uhr: GLP Schloss Augustusburg Brühl auf der Nordschleife
8.30 bis 11.30 Uhr: Test-und Einstellfahrten Qualirennen auf der GP-Strecke
12.15 bis 13.45 Uhr: ADAC 24h-Qualirennen Freies Training Gesamtstrecke
14.30 bis 18.00 Uhr: RCN Preis der Schloßstadt Brühl Gesamtstrecke
18.45 bis 21.15 Uhr:ADAC 24h-Qualirennen 1. Qualifying Gesamtstrecke

Sonntag, 19. Mai
8.30 bis 9.30 Uhr: ADAC 24h-Qualirennen 2. Qualifying Gesamtstrecke
10.15 bis 10.50 Uhr: ADAC 24h-QualirennenTop-30-Qualifying Gesamtstrecke 10.50 bis 11.30Uhr ADAC 24h-Qualirennen Startaufstellung
10.50 Uhr: ADAC 24h-Qualirennen Boxenampel grün
11.20 Uhr: ADAC 24h-Qualirennen Boxenampel rot
11.40 bis 12.00 Uhr: ADAC 24h-Qualirennen Einführungsrunde
12.00 bis 18.00 Uhr: ADAC 24h-Qualirennen (6h)

RCN3

Der Porsche Cayman von mcchip-dkr geht nach dem Unfall bei VLN3 aus Testzwecken bei der RCN an den Start. [Foto: pd]

Auch in der Saison 2019 startet die Rundstrecken-Challenge Nürburgring im Rahmen des 24h-Qualifikationsrennens – die dritte RCN-Veranstaltung, der „Preis der Schlossstadt Brühl“, ausgerichtet von der Scuderia Augustusburg Brühl. Die Leistungsprüfung wird auf der Streckenvariante des 24h-Rennens ausgetragen. Die Streckenlänge beträgt 25,378 Kilometer in der Kombination Nordschleife und GP-Kurs. Deshalb umfasst die Renndistanz nur 13 Runden, davon sieben Sprintrunden. Der Start erfolgt um 14.30 Uhr auf der Start- und Zielgeraden. 171 Nennungen sind für die Veranstaltung eingegangen. Nach einer Unterbrechung gab es bei der ersten RCN-Veranstaltung keinen Gesamtsieger. Der zweite RCN-Lauf wurde durch Schneefall in der Eifel erst gar nicht gestartet. Deshalb wird bei der dritten RCN-Leistungsprüfung der erste Gesamtsieger der Saison gesucht. Zum Favoritenkreis gehören: Winfried Assmann (Golssen, Porsche Cayman GT4), Rolf Buchstaller/Stefan Schmickler (Nörvenich/Bad Neuenahr, BMW Z4 GT), Michael Luther/Markus Schmickler (Barsbüttel/Bad Neuenahr, BMW M3), Rolf Droste (Schalksmühle, Opel Astra TCR) Luigi Stanco/Armando Stanco (beide Italien, Seat Leon TCR), Jim Rautiainen (Finnland, Porsche 911 GT3 Cup) und Ralf Kraus/Volker Strycek (Köln/Dehrn, Opel Astra TCR). Wieder sind die Klassen H3 (19 Starter) und V4 (21 Starter) die größten im Feld.
Erstmals geht der beim GTronix360 Team mcchip-dkr in Mechernich vorbereitete BMW 325i E90 mit den Fahrern Jörg Rohde und Sebastian Cremer in der RCN-SP-Klasse RS4 an den Start. Sowohl für das Fahrzeug, den Fahrzeugeigner Jörg Rohde und auch Sebastian Cremer ist es das erste Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife. Auf dem V5-Porsche Cayman werden die Bonner Ben Bünnagel und Markus Diederich in der Produktionswagenklasse starten. Das bei VLN3 stark verunfallte Fahrzeug wurde trotz des knappen Zeitplans dank fleißiger Mechaniker rechtzeitig fertig. Dabei steht die Vorbereitung auf das 24h-Rennen 2019 im Vordergrund. Weitere Starter aus der Region sind Stephan Ernst (Euskirchen, Renault Clio 3 RS, Klasse H3), Alexander Kroker (Zülpich, Suzuki Swift, Klasse RS2) und das Vater- und Sohn-Team Bernd & Kevin Küpper (Hürtgenwald, BMW E46 325i, Klasse RS4).

GLP3

Dietmar Schäfer hofft auf ein gutes Ergebnis beim 3. GLP-Lauf. [Foto: pd]

Bereits um 8.15 Uhr starten die Fahrer der Gleichmäßigkeitsprüfung zu ihrem Wettbewerb im Rahmenprogramm des 24-h Qualifikationsrennens. Mit dabei auch der Kommerner Dietmar Schäfer, der auf seinen ersten Einsatz in 2019 brennt. Beim ersten Lauf war er verhindert und der zweite ist bekanntlich wegen des starken Schneefalls ausgefallen. Gemeinsam mit seinem neuen Beifahrer, Philip Kündgen (Mechernich), startet er in seinem Seat Ibiza Cupra 1.8T. Für Schäfer ist der Lauf das absolute Saisonhighlight: „Dieser Lauf ist etwas Besonderes für uns. Speziell die letzte Runde wird wieder Gänsehaut pur bei uns erzeugen, denn es werden deutlich mehr Zuschauer an der Strecke sein als bei einem normalen GLP-Lauf.“ Für Beifahrer Philip Kündgen wird nicht nur das etwas Besonderes sein, sondern es ist für ihn auch die Premiere auf der Nordschleife. Nach dem Lauf geht es für die beiden schnellstmöglich in den Bereich des Caracciola-Karussells, denn dort unterstützen sie Sportwarte der Streckensicherung als Marshals an der Nordschleife. Und das nicht nur am Samstag, sondern auch am Sonntag beim 24h-Rennen.

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MOTORSPORT. RCN: Vizemeister Reuter/Neumann steigen aus

RCN2

Der BMW 325i vom Vizemeister Stephan Reuter/Herbert Neumann wird nicht mehr zu sehen sein. Das Team steigt aus der RCN aus. [Foto: pd]

Die zweite Veranstaltung der Rundstrecken-Challenge Nürburgring 2019, „Um die Westfalen-Trophy“, findet am morgigen Samstag statt. Der Lauf der GT- und Tourenwagen-Breitensportserie, ausgerichtet vom MSC Bork, startet um 12.30 Uhr auf der Nürburgring-Nordschleife vor der Tribüne T13.
152 Teilnehmer haben für die Veranstaltung genannt. Die Wettervorhersage für den Samstag hört sich dagegen nicht so großartig an. Temperaturen um den Nullpunkt und Schneeschauer sind gemeldet. Bleibt also abzuwarten, ob der Lauf überhaupt durchgeführt werden kann.
Auf keinen Fall an den Start gehen die Vorjahres-Vizemeister Stephan Reuter und Herbert Neumann. Das Team aus Erftstadt und Euskirchen zieht seine Konsequenzen wegen vieler Ungereimtheiten in den letzten Jahren: „Die Entwicklung der Serie in der jüngeren Vergangenheit empfinden wir als zunehmend negativ, sowohl auf der Strecke als auch im Hinblick auf die Kommunikation mit der Rennleitung. Daher haben wir uns entschlossen, nicht weiter in der RCN-Serie zu fahren. Der Entschluss fällt uns nicht leicht, ist aber letztendlich konsequent. Die Fahrerei soll letztendlich Spaß machen und das macht es einfach nicht mehr. Es gibt ja Alternativen und danach werden wir uns jetzt umschauen“, so Stephan Reuter und Herbert Neumann zu ihrem Ausstieg aus der Rennserie.
Erneut sind die Klassen H3 (19 Starter) und V4 (22 Starter) die größten im Feld. Zum Favoritenkreis auf den Gesamtsieg gehören: Rolf Buchstaller/Stefan Schmickler (Nörvenich/Bad Neuenahr, BMW Z4 GT), Michael Luther/Markus Schmickler (Barsbüttel/Bad Neuenahr, BMW M3), Rolf Droste (Schalksmühle, Opel Astra TCR) Luigi Stanco/Armando Stanco (Beide Italien, Seat Leon TCR) und Ralf Kraus/Volker Strycek (Köln/Dehrn, Opel Astra TCR).

GLP2

Der Kommerner Dietmar Schäfer startet mit neuem Beifahrer in der GLP auf der Nordschleife. [Foto: pd]

Vor der RCN starten die Fahrer der zweiten Gleichmäßigkeitsprüfung (GLP) in ihren Lauf. Zum ersten Mal in der Saison dabei der Kommerner Dietmar Schäfer in seinem Seat. Nach einigem Hin und Her in Sachen Beifahrer, startet Schäfer am Samstag gemeinsam mit dem Mechernicher Philipp Kündgen. „Bei den Wetteraussichten ist die Reifenauswahl sicherlich sehr schwer. Ob wir mit Regenreifen oder vielleicht sogar Winterreifen starten, müssen wir abwarten“, so Schäfer. Unterstützt wird das Team, das in der Mannschaftwertung für das Team „Ringtards“ startet, von Ditmar Schäfers Ehefrau Susanne.

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Rosenmontagszug in Kommere Über 500 Jecke zogen durch den Ort

 

Die KG „Greesberger“ Kommern muss einen besonderen Draht zum Wettergott haben. Pünktlich um 14.11 Uhr schloss der Himmel am Rosenmontag seine Schleusen und die Sonne strahlte mit den Jecken um die Wette.

Mechernich-Kommern –Ganz Kommere war wieder in Ausnahmezustand. Der Rosenmontagszug hatte mehrere tausend Zuschauer in den historischen Ortskern gelockt. Auch die Teilnehmerzahlen war rekordverdächtig. Mehr als 500 Jecke in 39 Gruppen und Wagen starten um 14.11 Uhr am Becherhofer Weg zum karnevalistischen Lindwurm durch den Ort.

Dabei waren tolle Kostüme und Gruppen zu bewundern. Einen Wagen setzte auch die Kommerner Facebook-Gruppe „dat jode ale Kommern“ ein. Administrator Heinrich Bühl und seine Mitstreiter hatten das Gefährt mit alten Fotos von Kommern dekoriert. Auf dem Wagen stand auch Wolfgang Abel in einer uralten Feuerwehruniform. Wieder einen Wagen mit Ex-Tollitäten und Freuden hatte Norbert Veltmann an den Start gebrach. Die Stimmung auf dem riesigen Gefährt war hervorragend.

Greesberger-Sitzungspräsident Willy Gemünd begrüßte auf der Ehrentribüne, auf der sich auch Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und sein Stellvertreter Günter Kornell eingefunden hatten, alle Gruppen und Wagen und stellte sie mit viel Hintergrundwissen vor. Auch im Zoch mit dabei: Prinzessin Claudia I. (Hahn) aus Schwerfen, Prinz Peter IV. (Schweikert-Wehner) aus Mechernich und natürlich der Wagen der Kommerner Ehrensenatoren, der alleine 4000 Tafeln edelster Schokolade unter das närrische Volk verteilte.

Am Ende des Zuges war natürlich das Beste was der Kommerner Karneval zu bieten hatte zu bestaunen: Das Drei-Genrationen-Damendreigestirn mit Prinz Mary I. (Bürger), Bauer Mini (Stefanie Klapper) und Jungfrau Nicole (Reipen) verteilte massenhaft Süßigkeiten unter ihr närrisches Volk.

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1000 Pänz im Kommerner Kinderzug

Das Wetter passte und die Stimmung im historischen Ortskern von Kommern hätte nicht besser sein können. Unter dem Motto „Wenn Wieverdaach de Kinderzoch kütt, öss och de Frühling net mieh witt“ waren wieder einmal mehr als tausend Pänz unterwegs im Jahr eins nach Willy Gemünd.
Die Zugleitung hatte Lehrer Frank Drehsen übernommen. Den Zugbesuchern wurde ein wunderbares buntes Bild mit vielen tollen Kostümen geboten. Steinzeitmenschen, fantasievolle farbige Bleistifte, Emojis, blaue Krümelmonster, Tigerenten und auch Hippies zogen durch den Ort.
Wieder einmal ein Highlight war die Gruppe die eine Achterbahn nachmachte. Die wilde Fahrt wurde immer wieder bejubelt. Lehrerin Tanja Feuser machte dabei die übliche Jahrmarktsansage: „Anschnallen und festhalten. Die wilde Fahrt geht jetzt los.“
Für den ehemaligen Schulleiter Willy Gemünd war es der erste Kinderumzug nach seinem Abschied im Sommer des vorigen Jahres. Dabei hatte ihn die Pänz seiner Schule zu seinem Abschied mit einem Karnevalsumzug mitten im Sommer überrascht. „Am Anfang war es schon komisch, aber später ging es dann doch sehr gut“, gab der Ex-Schulleiter einen kleinen Einblick in seine Gefühlslage.
Bis zur Bürgerhalle führte der Zugweg der kleinen Karnevalsnarren. Dort warteten dann nicht nur die neue Schulleiterin Maria Cloot-Schmich, sondern auch der stellvertretende Mechernicher Bürgermeister Günter Kornell. Die Schulleiterin verteilte noch fleißig Orden an die teilnehmenden Schulen und die Musikzüge, die am Kinderzug teilgenommen hatten. Günter Kornell kapitulierte derweil schnell und übergab den Schlüssel für Rathaus und Stadtkasse an das Kommerner Damendreigestirn.

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Beamtenbunker wird zum Narren-„Traumschiff“

Kreis Euskirchen. Landrat Günter Rosenke hatte zum 25. Prinzenempfang ins Kreishaus eingeladen, mehr als 40 Karnevalsvereine waren der Einladung gefolgt und mit ihren Tollitäten aus dem gesamten Kreis angereist. Von Weilerswist bis Dreiborn und von Bad Münstereifel bis Zülpich.
Der Jubiläumsempfang stand unter dem Motto „Traumschiff“ und „Kapitän“ Rosenke hatte sich neben seinem Stellvertreter Manfred Poth, der als Prinzenführer des Marmagener Prinzen Andreas (Winkler) in einer schicken Gardeuniform steckte, auch noch ein Double der Traumschiff Stewardess Beatrice engagiert. Verwaltungsmitarbeiter Florian Ramolla übernahm gekonnt die Moderation des Abends.
Wegen des Mottos wurde die Narrenrufe noch um ein Traumschiff-„Ahoi“ erweitert. Den ersten Landgang macht die Tollitäten aus dem Stadtgebiet von Euskirchen. In zwölf Blöcken kamen dann die anderen Tollitäten der Reihe nach auf die Bühne. Rund 300 Orden, die von den Nordeifelwerkstätten hergestellt wurden, verliehen Rosenke und Poth den Narren aus dem gesamten Kreisgebiet.
Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes Euskirchen waren für das leibliche Wohl der Gäste zuständig und verarbeiteten dabei 500 Brötchen, 500 Würstchen, 300 Frikadellen, 200 Brezeln und jede Menge Donuts. Für die musikalische Untermalung sorgte wie immer Werner Krebs am Keyboard. Rund 30 Mitarbeiter des Euskirchener Kreishaus waren mit der Vorbereitung beschäftigt. Der Erlös aus dem Verkauf von Essen und Getränken in Höhe von 6.758 Euro kommt in voller Höhe sozialen Belangen im Kreis zugute.

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