MOTORSPORT. Qualirace 24H-Rennen

Der Mercedes-AMG GT3 vom Team Black Falcon holte sich den Sieg im Qualirace. [Foto: pd]

Das ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen war ein gelungener Prolog für den Saisonhöhepunkt auf der Nordschleife, das ADAC Zurich 24h-Rennen (10. bis 13. Mai).
Nach 41 Runden über die 25,378 km lange Kombination aus Nordschleife und Grand-Prix-Kurs jubelte das Mercedes-AMG Team Black Falcon über den Sieg der #5. Yelmer Buurman, Thomas Jäger und Jan Seyffarth setzten sich im Mercedes-AMG GT3 der Lokalmatadore aus Meuspath durch. Mit einem Rückstand von 2,158 Sekunden wurde der Rowe-BMW M6 GT3 mit dem Fahrerduo Martin Tomczyk und Nicky Catsburg als Zweiter abgewinkt. Erst in der letzten Runde fiel die Entscheidung um den dritten Platz. Edoardo Mortara, Christian Hohenadel, Dominik Baumann und Daniel Juncadella schafften den Sprung auf das Siegerpodest. Der HTP-Mercedes-AMG GT3 mit der #47 presste sich nach einem sehenswerten Schlussspurt am WRT-Audi R8 LMS mit der #8 vorbei, der von der Pole Position ins Rennen ging.

Jörg Wiskirchen war im von rent2Drive-FAMILIA-racing eingesetzten Porsche 991 GT3 Cup bester Starter aus der EIFELON-Region. [Foto: pd]

In Abwesenheit von Frank Stippler, der am Wochenende bei dem ADAC-Masters-Rennen in Ochersleben an den Start ging, war der Euskirchener Jörg Wiskirchen der bestplatzierte Fahrer aus der EIFELON-Region. Wiskirchen belegte gemeinsam mit David Ackermann (Döttingen), Dmitriy Lukovnikov (Monaco) und Csaba Walter (Ungarn) im von rent2Drive-FAMILIA-racing eingesetzten Porsche 991 GT3 Cup in der Klasse SP8 den hervorragenden 19. Platz in der Gesamtwertung und waren damit in ihrer Klasse Zweiter.

Klassensieg im Mühlner Porsche für Tobias Müller. [Foto: pd]

Einen Bomben-Auftakt bei seinem Debüt im Mühlner-Porsche Cayman GT4 CS in der Klasse Cup 3 feierte der Euskirchener Tobias Müller. Nach sechs Stunden sah er die Zielflagge als 21. in der Gesamtwertung und freute sich damit gemeinsam mit Moritz Kranz (Linz am Rhein) und Timo Mölig (Waldalgesheim) über den Klassensieg. „Ich bin ja gerne im BMW M235i Racing Cup unterwegs, muss aber sagen, dass der Cayman schon mehr Rennwagen ist. Vor allem ist die Sitzposition deutlich besser und ich komme nicht bei jeder Bodenwelle mit dem Helm ans Dach“, meinte Müller nach seinem erfolgreich Rennen im Porsche.

Nach 16 Runden kam das Aus für den Renault R.S. 01 GT3 vom GTronix 360° mcchip-dkr Team. [Foto: pd]

Nicht ganz so zufrieden war GTronix 360° mcchip-dkr Teamchef nach dem 24h-Test mit dem Abschneiden seiner beiden Autos. Den V5-Porsche Cayman erwischte es schon beim Nachtraining am Samstag. Das Auto fing wegen einer kaputten Ölleitung Feuer und konnte daher nicht ins Rennen gehen. Beim Renault R.S. 01 GT3 sah die Sache deutlich besser aus. Im Zeittraining verpasste man knapp die Top-Ten und im Top 30-Qualifing hatte das Team mit Regenreifen auf die falschen Reifen gesetzt. „Ich hatte auf der Döttinger Höhe Angst über 200 km/h zu fahren, weil ich dachte, mir einen Reifenplatzer einzuhandeln“, meinte Fahrer Heiko Hammel. Das Resultat war Startplatz 24.

Vor dem Brand am Porsche Cayman – hier mit Fahrer Kohei Fukuda – war die Welt noch in Ordnung. [Foto: pd]

Im Rennen war dann für die Kubasik-Truppe nach 16 Runden Schluss. Wegen eines gebrochenen Steckers der Getriebesteuerung musste Danny Kubasik alias „Dieter Schmidtmann“ kurz nach dem zweiten Stopp in die Box fahren. Trotzdem war der Teamchef nicht unzufrieden: „Wir konnten alle wichtigen Informationen für das 24h-Rennen sammeln. Um Material zu sparen und die Fahrer zu schonen, haben wir uns entschieden, das Rennen zu beenden. Unser dritter Fahrer Kuno Wittmer hat einen extrem starken Job von der ersten Runde an gemacht“, so das Resümee von Danny Kubasik.
Noch unglücklicher verlief das Rennwochenende Sven Oepen. Der Kommerner brauchte Rennoverall und Helm gar nicht überzustreifen. Der V6-Porsche Cayman vom Pixum Team Adrenalin Motorsport ging nach Kühlwasserproblemen nicht an den Start.

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MOTORSPORT. VLN2

ROWE RACING feiert ersten BMW-Sieg in der VLN 2018


Die Nordschleife zeigte sich beim zweiten VLN-Lauf mit strahlendem Sonnenschein von ihrer besten Seite und die Fans erlebten ein wahres Motorsportfest. Vier unterschiedliche Marken auf dem Podium, am Ende des 43. DMV 4-Stunden-Rennens lediglich getrennt von 19,404 Sekunden. Ihren ersten Saisonsieg bejubelten Jesse Krohn und Connor De Phillippi im BMW M6 GT3 von ROWE RACING. Mit einem Vorsprung von 8,789 Sekunden überquerte das Duo den Zielstrich vor Maro Engel, Adam Christodoulou, Manuel Metzger und Dirk Müller im Mercedes-AMG GT3 von Black Falcon. Mit Platz drei errangen Klaus Bachler und Martin Ragginger im Porsche 911 GT3 R von Falken Motorsport ihren zweiten Podestrang in Folge. Sheldon van der Linde und Marcel Fässler verpassten im Audi R8 LMS von Land Motorsport das Treppchen nur knapp und wurden Vierte.

ROWE RACING feiert ersten BMW-Sieg in der VLN 2018

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MOTORSPORT. Vorschau VLN1

Wieder mit dabei: Renault R.S. 01 GT3 von mcchip-dkr.

Die Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) hat ihren Winterschlaf beendet. Am morgigen Samstag drehen die Boliden wieder ihre Runden auf der legendären Nordschleife. Traditionell macht die ADAC Westfalenfahrt am kommenden Samstag den Anfang. Ein Blick auf die Starterliste für die 64. Auflage verspricht packenden Motorsport. Das Fahrerfeld des ersten VLN-Laufes ist erlesen. Die populärste Breitensportserie Europas bietet den Motorsport-Fans gleich zum Startschuss Glanz und Glamour. Aber auch die kleineren Klassen sind fit für einen rasanten Frühling.

Vorjahres VLN-Meister Michael Schrey.

Neben VLN-Meister Michael Schrey, der im letzten Jahr in der Cup5 im BMW M235i Racing Cup die meisten Punkte sammelte, gehen weitere Titelverteidiger in den diversen Klassen wieder auf die Jagd nach Ruhm und Ehre. Darunter natürlich auch wieder der Bad Münstereifeler Frank Stipple, der in einem von Audi Sport Team Phoenix eingesetzten Audi R8 LMS an den Start geht. Das Cockpit teilt sich der Kurstädter mit Christopher Haase (Kulmbach) und dem Belgier Frederic Vervisch. Das Trio gehört sicherlich zu den rund fünfzehn bis zwanzig Teams, die am Samstag zu den Kandidaten zählen, die um den Gesamtsieg kämpfen.

Neben dem Renault R.S. 01 GT3 setzt das Mechernicher Rennteam rund um Danny Kubasik auch einen Porsche Cayman in der Klasse V5 ein.

Auch das mcchip-dkr-Team aus Mechernich lüftete kurz vor dem Saisonstart ein Geheimnis. Neben dem bereits bekannt gegebenen Einsatz eines Porsche Cayman in der Klasse V5 mit den Fahrern Georg Griesemann und den beiden Japanern Kohei Fukuda und Atsushi Ishizaki kommt auch der Renault R.S. 01 GT3 wieder zum Einsatz. Er war einer der Blickfänge der Saison 2017 auf dem Nürburgring: Der Rennbolide, den das GTronix360° Team mcchip-dkr für die Langstrecke und das 24h-Rennen auf dem Nürburgring einsetzte. „Chappie“, wie der exotische Franzose vom Team getauft wurde, ließ die Herzen der Motorsportfans in der Eifel höher schlagen. „Ich bin sehr glücklich darüber, dass wir die Möglichkeit haben, dieses einzigartige Projekt fortzuführen und uns auf der größten Bühne der Langstrecke mit der Konkurrenz messen zu können“, freut sich Teamchef Danny Kubasik. Zunächst sind Einsätze beim ersten VLN-Lauf sowie beim 24h-Qualifikationsrennen und dem Langstreckenklassiker geplant. Die Fahrerkonstellation bleibt dabei im Kern dieselbe. Das Duo Heiko Hammel und „Dieter Schmidtmann“, die alle Rennen 2017 gemeinsam bestritten haben, werden bei den ersten Läufen ins Lenkrad greifen. Wer das Duo beim 24h-Rennen als dritter Fahrer verstärken wird, ist noch offen. „Wir stehen mit mehreren Fahrern in Verhandlung“, so Kubasik.

Der Euskirchener Tobias Müller startet mit zwei weiteren Youngstern in der Klasse Cup5 im Eifelblitz von Scheid-Honert Motorsport.

Auch ein Blick auf die Starterlisten in den jeweiligen Klassen lässt spannende Kämpfe erwarten. Wie im Vorjahr gehen beim Auftaktrennen rund 170 Teilnehmer an den Start. Am besten besetzt sind die Klassen SP9 (24 Fahrzeuge), V4 (16) und die Cup5 (19). Darunter natürlich auch wieder Starter aus der EIFELON-Region. In der Klasse Cup5, dem BMW M235i Racing Cup, geht der Euskirchener Youngster Tobias Müller in die zweite VLN-Saison. Der Kreisstädter hat dabei aber das Cockpit gewechselt. Von dem Mittelklasseteam MKR-Engineering 2017 sitzt Müller nun am Lenkrad eines absoluten Topautos, dem BMW M235i von Johannes Scheid. Den als „Eifelblitz“ bekannten Renner von Scheid-Honert Motorsport teilt sich der 20-Jährige mit den beiden Grevenbroichern Nico Otto und Lars Peucker. Damit setzt Johannes Scheid auf die „jungen Wilden“ und hofft, dass sie nicht zu viel kaputt machen und gute Ergebnisse liefern.

Bernd Küpper wird wieder in der Klasse V4 an den Start gehen.

In der ebenfalls hart umkämpften seriennahen Klasse V4 wird der Hürtgenwalder Bernd Küpper wieder um den Klassensieg kämpfen. Dabei teilt er sich das Cockpit des von Hofor-Racing eingesetzten BMW e90 325i mit „Stefan Meier“ aus Bottrop.

Benedikt Gentgen und Arndt Hallmanns gehen mit dem FEV-Racing Seat in die VLN-Saison.

Ein weiteres Fahrerduo aus dem EIFELON-Gebiet teilt sich das Cockpit des vom Aachener Team FEV-Racing eingesetzten Seat Sport Cupra in der TCR-Klasse. Der Kreuzauer Benedikt Gentgen und der Nideggener Arndt Hallmanns hoffen bei ihrem Einsatz auf einen Podiumsplatz in der Klasse.
Rund um die Nordschleife ist der Eintritt bei allen neun Saisonrennen frei. Für die geöffneten Tribünen am Grand-Prix-Kurs und den Besuch des Fahrerlagers sind Tickets schon ab 15,00 Euro zu haben. Beim Pitwalk kann man den Teams bei der Arbeit über die Schulter schauen. Kinder bis 14 Jahre haben auch hier freien Eintritt. Tickets zu den VLN-Rennen sind über die kostenlose Tickethotline 0800 20 83 200, den Nürburgring Online-Shop sowie vor Ort im info°center und an den Zugängen zu den geöffneten Tribünen am Grand-Prix-Kurs und zum Fahrerlager erhältlich. Das Training beginnt wie immer um 8.30 Uhr und endet um 10.00 Uhr. Die Boxengasse öffnet um 11.00 Uhr für die Startaufstellung und pünktlich um 12.00 Uhr wird dann das 4-Stunden-Rennen gestartet.

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MOTORSPORT. GTronix360° Team mcchip-dkr geht wieder mit dem Renault R.S. 01 GT3 an den Start

Das Mechernicher Rennteam bestätigt den Einsatz des Renault R.S. 01 GT3 neben dem Engagement mit dem Porsche Cayman in der Klasse V5

MECHERNICH. Er war einer der Blickfänge der Saison 2017 auf dem Nürburgring: Der Renault R.S.01 GT3, den GTronix360° Team mcchip-dkr für die Langstrecke und das 24h-Rennen auf dem Nürburgring einsetzte. „Chappie“, wie der exotische Franzose vom Team getauft wurde, ließ die Herzen der Motorsportfans in der Eifel höher schlagen, denn es kam zusammen, was zusammen gehörte: Ein besonderer Rennwagen auf der schönsten Rennstrecke der Welt.

Zur Freude aller Motorsportfans und Enthusiasten rund um die Nürburgring Nordschleife bestätigte das Team, dass der Renault R.S.01 GT3 auch in diesem Jahr eingesetzt wird. „Ich bin sehr glücklich darüber, dass wir die Möglichkeit haben, dieses einzigartige Projekt fortzuführen und uns auf der größten Bühne der Langstrecke mit der Konkurrenz messen zu können“, freut sich Teamchef Danny Kubasik.

Foto: Tobias Hayn

Möglich wird die Rückkehr des Renault in die „Grüne Hölle“ durch die starken Partner, die das Team während der Winterpause für dieses Projekt hat gewinnen können. In erster Linie der japanische Reifenhersteller Yokohama, der einem umfassenden Partnerschafts-Engagement zugestimmt hat und das Team darüber hinaus mit erstklassigen Reifenmaterial versorgen wird. Auch unser langjähriger Partner KW Automotive konnte für ein erneutes Engagement überzeugt werden und stellt neben den vierfach einstellbaren Competition Twin-Tube-Dämpfern auch einen Fahrwerkstechniker bei den Rennen. Renault Sport hat den weiterführenden Support ebenfalls bestätigt und wird bei allen Test- und Rennveranstaltungen mit einem Ingenieur vor Ort sein. Neben Service Know-how hat auch RTS Räder Technik Service einer Partnerschaft zugestimmt.

Definitiv eingeplant sind bereits der erste Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft (24. März), das 24h-Qualifikationsrennen (14.-15. April) und das 24h-Rennen (10.-13. Mai). Die Fahrerkonstellation bleibt dabei im Kern dieselbe, wie im vergangenen Jahr: Das Duo Heiko Hammel und „Dieter Schmidtmann“, die alle Rennen 2017 gemeinsam bestritten haben, werden bei den ersten Läufen ins Lenkrad greifen. Wer dem Duo beim 24h-Rennen als dritter Fahrer verstärken wird ist noch offen. „Wir stehen mit mehreren Fahrern in Verhandlung“, so Kubasik.

Bei den Erwartungen orientieren sich das Team an den VLN Läufen nach dem 24h-Rennen im letzten Jahr. Dort bewies man, dass der R.S.01 GT3 nicht nur ein Farbtupfer im Klassement der Langstreckenmeisterschaft ist, sondern auch sportlich mit der Spitze mithalten kann. In diesen Läufen fuhr man stets auf Aussicht einer Platzierung zwischen Top 10 und Podium mit, gekrönt von Platz zwei in der Gesamtwertung beim 57. ADAC Reinoldus-Rennen. „In Sachen Performance haben wir nach dem 24h-Rennen einen Entwicklungssprung gemacht – auch im Hinblick auf die Zuverlässigkeit – und wollen nun nahtlos dort anknüpfen“, freut sich Teamchef Kubasik auf die neue Motorsportsaison. Den ersten Rollout absolvierten das Team am vergangen Mittwoch auf dem Flugplatz in Mendig. Nach dem Rollout ging es dann auch noch zu KW um nochmal am Finetuning des Fahrwehrs zu arbeiten.

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MOTORSPORT. Schneechaos an der Riviera stoppen Testfahrten

Am ersten Testtag lief noch alles nach Plan. [Foto: Tobias Hayn]

Der Schnee kam – und nichts ging mehr: Wetterkapriolen haben dem Mechernicher Rennteam GTronix 360° Team mcchip-dkr am zweiten Tag der Testfahrten in Misano einen gehörigen Strich durch die Rechnung gemacht. Wegen starken Schneefalls war der Misano World Circuit an der adriatischen Riviera unbefahrbar. Bereits am Samstagabend war das Team um Eigner Danny Kubasik von Obergartzem gestartet und nach 13 Stunden Fahrt im italienischen Misano angekommen. Sonntags folgte dann Dienst nach Plan. Die Box am Misano World Circuit wurde eingeräumt und alles war für die Testfahrten am Montag und Dienstag vorbereitet.
Der erste Testtag begann pünktlich um 9.00 Uhr und verlief ohne große Komplikationen. Auf einer fast leeren Strecke konnten bei frostigen Temperaturen, aber stabiler Wetterlage, die ersten Runden absolviert werden. Im Focus stand hierbei die Gewöhnung an den Porsche 981 Cayman für die Klasse V5. Das Team tastete sich an die richtige Fahrwerksabstimmung heran und fand schnell ein zufriedenstellendes Setting. Ein weiteres Augenmerk wurde auf das Temperaturverhalten der Maschine gelegt, da hier noch detaillierte Erfahrungswerte unter den Belastungen im Renneinsatz fehlten.
Das Wetter zeigte sich im Laufe des Tages erstaunlich konstant. Zwar gab es einen regen Wechsel von Sonne und Bewölkung. Jedoch war der Kurs zu jeder Zeit befahrbar. Pilotiert wurde der Porsche von Heiko Hammel und Georg Griesemann.

Dienstagmorgen dann das große Erwachen. Wie schon im lokalen Wetterbericht angekündigt herrschte am geplanten zweiten Testtag, dichtes Schneetreiben und machte die Fahrbahn höchstens noch für ein Snowmobil befahrbar. An Tests war nicht mehr zu denken und so machte sich das Team nach dem Bau eines Schneemannes und einer Schneeballschlacht zur Rückreise in die Eifel bereit. Dabei hielt sich die Enttäuschung die Waage mit der Belustigung aus der Eifel an die Riviera zu reisen um dem Schneefall tatenlos zusehen zu müssen. Gegen 11.00 Uhr war alles gepackt und es ging auf die Autobahn in Richtung Heimat. Zwar musste der Auflieger mit Rennwagen und Equipment vorerst stehen bleiben, da die Italienischen Autobahnen für Lastkraftfahrzeuge gesperrt waren. Aber das restliche Personal erreichte Mittwochnacht das Hauptquartier von mcchip-dkr in Mechernich-Obergartzem.

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EUSKIRCHEN. Grippewelle im Kreis – Volle Arztpraxen, leere Büros

Auch wenn die aktuellen Berichte etwas anderes vermuten lassen: Die Grippe, unter Fachleuten Influenza, führt alljährlich um die Karnevalszeit zu einer bundesweiten Erkrankungswelle / Die wichtigsten Fragen und Antworten von den Experten des Euskirchener Kreisgesundheitsamtes.


Die Zahl der Grippeerkrankungen im Kreis Euskirchen ist in den vergangenen Wochen sprunghaft angestiegen. Waren in der aktuellen „Grippesaison“ bis zum Jahreswechsel dem Gesundheitsamt lediglich insgesamt zwei Fälle gemeldet worden, kam es um die Karnevalszeit zu einem deutlichen Anstieg der an Influenza erkrankten Personen. Eigentlich nichts Besonders, denn alle Jahre schwappt die Grippewelle in dieser Jahreszeit durchs Land.
Ende Februar sind dem Euskirchener Gesundheitsamt insgesamt 358 bestätigte Infektionsfälle übermittelt worden, bei vier Patienten konnten auch intensive medizinische Maßnahmen nicht den Tod verhindern. In allen Fällen waren hochbetagte Menschen mit schweren Vorerkrankungen betroffen. Im Vergleich zu den anderen Kreisen und Städten Nordrhein-Westfalens zeigt sich der Kreis Euskirchen dabei im Mittelfeld.
Allerdings erlebt NRW derzeit einen ungewöhnlich hohen Anteil an Influenza-B-Infektionen.
Anders als die Influenza A ist die B-Variante nur für den Menschen ansteckend und führt nicht zu weltweiten Krankheitsausbrüchen.
Anders als bei einer banalen Erkältung, dem grippalen Infekt, sind die Betroffenen massiv krank und zumeist an das Bett gefesselt – wenn sie nicht sogar in ein Krankenhaus müssen. Jedes Jahr sterben Menschen an der Infektion. Die meisten Todesfälle in den letzten Jahren gab es mit deutschlandweit geschätzten 21.300 in der Grippesaison 2014/15 – das ist der höchste Wert seit 1996 – und geschätzten 20.700 im Winter 2012/13. Bei vielen ist die letzte größere Welle zum Jahreswechsel 2009/10 schon fast in Vergessenheit geraten. Damals erkrankten allein in NRW zigtausend Menschen, bei fast 21.000 wurde das Virus im Labor nachgewiesen. Im Kreis Euskirchen wurde damals das Virus bei 181 Bürgern bestätigt.

Wie wird eine Influenza nachgewiesen?

Wie viele Menschen im Kreis Euskirchen wirklich derzeit unter einer Influenza leiden, kann niemand sagen. Dem Gesundheitsamt werden im Allgemeinen nur diejenigen Patienten gemeldet, bei denen das Virus mittel Laboruntersuchung nachgeweisen wurde. Daher muss von einer hohen Dunkelziffer ausgegangen werden. Haus- und Kinderärzte sind in der Diagnostik der Influenza geübt und können daher, bei typischen Symptomen, häufig auf eine Abstrichuntersuchung verzichten.

Wer ist „schuld“ an einer Influenza?

Die „echte Grippe“ wird durch Viren verursacht, geht mit einem plötzlichen Erkrankungsbeginn, Fieber und einem deutlichem Krankheitsgefühl, verbunden mit Allgemeinsymptomen wie Muskel- und/oder Kopfschmerzen und Reizhusten einher und hält mit 5 bis 7 Tagen länger an, als ein banaler grippaler Infekt.

Welche Medikamente helfen?

Wirksame Medikamente, die gezielt gegen Influenzaviren helfen, wurden bisher noch nicht entwickelt. Antibiotika werden nur eingesetzt, wenn zeitgleich eine bakterielle Infektion, z.B. eine Lungenentzündung festgestellt wurde.
Ist eine Schutzimpfung sinnvoll?
Die Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut (STIKO) empfiehlt insbesondere Menschen ab 60 Jahren eine jährliche Grippeschutzimpfung.
Im Januar 2018 hat die STIKO nach ersten Infektionsfällen ihre bis dahin gültige Empfehlungen zur Impfung gegen saisonale Influenza hinsichtlich der empfohlenen Impfstoffe präzisiert. Der zumeist angewandte Dreifach-Grippeimpfstoff zeigt sich gegenüber einem ebenfalls verfügbaren Vierfach-Impfstoff unterlegen. Je nach Virustyp liegt die aktuelle Schutzquote des Dreifach-Grippeimpfstoffs zwischen 17% und 67%. Ob zukünftig Krankenkassen die Kosten für den Vierfach-Grippeimpfstoff übernehmen müssen, entscheidet ein bundesweites Gremium am 5. April 2018. Allerdings übernehmen eine Reihe von Krankenkassen bereits freiwillig die Kosten für die Vierfachimpfung.

Wer sollte sich impfen lassen?

Vor allem Menschen mit einer geschwächten Immunabwehr sollten sich durch eine Impfung vor Grippe schützen. Dazu zählen neben Senioren ab 60 Jahren und chronisch kranken Menschen aller Altersgruppen auch Säuglinge und Kleinkinder, deren Immunsystem noch nicht ausgereift ist. Auch Schwangeren wird ab Beginn des zweiten Schwangerschaftsdrittels zur Impfung geraten.
Wann sollte man sich impfen lassen?
Die Impfung gegen Grippe sollte jedes Jahr, vorzugsweise im Oktober oder November, durchgeführt werden. Nach der Impfung dauert es ca. 10 bis 14 Tage, bis der Körper einen ausreichenden Schutz vor einer Ansteckung aufgebaut hat. Auch eine spätere Impfung zu Beginn des Jahres ist meist noch sinnvoll. Insbesondere, wenn die Grippewelle noch nicht eingesetzt oder gerade erst begonnen hat.
Ob aktuell noch eine Schutzimpfung zu empfehlen ist, sollte mit dem jeweiligen Haus- oder Kinderarzt besprochen werden.

Wie kann man sich schützen?

Um einer Influenza oder einer Erkältung vorzubeugen, sollte man, unabhängig vom Alter oder chronischen Erkrankungen, öfters die Hände waschen und, wenn man erkrankt ist, seine Mitmenschen nicht direkt anniesen. Auch sollte in der Grippe- und Erkältungswelle darauf verzichtet werden, anderen die Hand zu geben. Menschenansammlungen sollten vermieden werden. Das Immunsystem muss gepflegt werden. Das geht am besten durch ausreichend Schlaf, eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung. Auch warme Kleidung ist wichtig.
Was tun, wenn man erkrankt ist?
Wenn es einen dann doch „erwischt“, muss die Erkältung oder Influenza auf jeden Fall ausgeheilt werden. Wer krank ist, sollte nicht zur Arbeit, in die KiTa oder Schule, so können nur Kollegen und Freunde angesteckt werden. Wichtig ist zudem eine ausreichende Trinkmenge. Bei anhaltendem Fieber oder bei dem Verdacht, dass sich zusätzlich eine bakterielle Entzündung entwickelt hat (z.B. Lungen- oder Mittelohrentzündung), hilft der Haus- oder Kinderarzt.

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MOTORSPORT. Siegerehrung Clubmeisterschaft bei der SFG Schönau

Die Sportfahrergemeinschaft Schönau hatte am vergangenen Samstag zur Ehrung der Clubmeister 2017 in den Saal der Gaststätte „Erftstube“ in Bad Münstereifel-Schönau eingeladen und viele Rennfahrer waren in Begleitung der Einladung gefolgt.

Die Geehrten Clubmeister der SFG Schönau in der Kategorie B. [Foto: pd]

SFG-Schriftführer Bernd Schmitz übernahm nach einem gemeinsamen Abendessen die Ehrungen in zwei Kategorien. Zur Kategorie B (C-Lizenz-Fahrer/Lizenzfreie Fahrer/Kartfahrer) ergriff dann kurzfristig Herbert Neumann das Mikrofon, denn in dieser Kategorie wurde Bernd Schmitz zum Clubmeister geehrte. Schmitz war in der vergangenen Saison bei 23 Rennen der unterschiedlichsten Art für die SFG Schönau an den Start gegangen. Darunter Orientierungsfahrten, touristische, tourensportliche und sportliche Oldtimerveranstaltung, aber auch bei sieben GLP-Läufen auf der Nürburgring Nordschleife. Auf dem zweiten Platz landete Michael Gietmann, der im Kartsport unterwegs war und dabei unter anderem neun Siege einfuhr und auch beim 24h-Kartrennen von Berlin dabei war. Auf dem Bronzerang wurde SFG-Vorsitzender Guido Lethert geehrt. Lethert war bei 16 Rennen an den Start gegangen. Dabei waren die Klassensiege beim der Rheinbach Classic, der Düsseldorf Historik und der Orientierungsfahrt Oberberg die Highlights.

Clubmeister SFG Schönau Kategorie B
1. Bernd Schmitz
2. Michael Gietmann
3. Guido Lethert
4. Ben Becker (Kart)
5. Mika Freyaldenhoven (Kart)

Volle Bühne bei der Ehrung der Clubmeister der SFG Schönau bei den Kategorie-A Fahrer. [Foto: pd]

In der Kategorie A (Lizenzfahrer) siegt Danny Brink. Der Clubmeister ging bei 12 Rennen an den Start und feierte dabei einen Klassensieg in der DMV Endurance Serie NES 500 und drei Klassensiege bei der VLN. In der Gesamtwertung der VLN belegte er den 11. Platz. Das 24h-Rennen auf dem Nürburgring beende Danny Brink im, von Pixum Team Adrenalin Motorsport eingesetzten BMW E90 325i auf dem 2. Platz in der Klasse V4. Rang zwei ging an Herbert Neumann. Der Schweinheimer ging bei sieben RCN Läufen an den Start und feierte dabei vier Klassensiege. In der Gesamtwertung der Rundstrecken Challenge Nürburgring landete Herbert Neumann auf dem 19. Platz. Auf dem dritten Platz der Kategorie A-Fahrer fuhr der Euskirchener Youngster Tobias Müller. In seiner ersten kompletten VLN-Saison ging er mit dem, von MKR-Engineering eingesetzten BMW M235i Racing Cup in der Klasse Cup5 bei elf Läufen an den Start. Dabei wurde Tobias Müller einmal Dritter, einmal Fünfter und dreimal Siebter in der hart umkämpften Klasse. Auch bei zwei Rennen der DMV Endurance Serie NES 500 ging Müller zweimal mit dem MKR-BMW an den Start. Dabei feierte er einen Klassensieg und einen dritten Platz.

Clubmeister SFG Schönau Kategorie A
1. Danny Brink
2. Herbert Neumann
3. Tobias Müller
4. Michael Milz (CTT, 24h-Rennen Nürburgring)
5. Oliver Greven (CTT, 24h-Rennen Nürburgring)
6. Christoph Breuer (VLN, 24h-Rennen Nürburgring)
7. Theo Milz (CTT, 24h-Rennen Nürburgring)
8. Roman Schiemenz (CTT, 24h-Rennen Nürburgring)
9. Moritz Blotzheim (Juniorenmeister CTT)
10. Niclas Faßbender (CTT)
11. Christian Runkel (CTT)

Auch in der Saison 2018 sind die Fahrer der SFG Schönau wieder auf den verschiedenen Motorsportbühnen unterwegs, um Punkte für die Clubmeisterschaft zu sammeln. Das Highlight für den Motorsportverein ist natürlich wieder der kombinierte GLP/RCN-Lauf „Preis der Erftquelle“, den die SFG Schönau am 4. August auf der Nürburgring Nordschleife veranstaltet.

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