Es geht rund im Sport

Geglückter 1. Lauf bei der Nürburgring Langstrecken Serie – Auch die RCN startet am Wochenende in die Saison
Motorsport
Nürburgring Langstrecken-Serie

34 Walkenhorst

Der Walkenhorst BMW M6 GT3 siegte beim ersten Lauf der NLS [Foto: Gruppe C Photography/VLN]

Der Saisonauftakt der Nürburgring Langstrecken-Serie wird wohl in die Geschichtsbücher des Rings in Rheinland-Pfalz eingehen. Nicht nur die Sieger David Pittard und Mikkel Jensen im BMW M6 GT3 von Walkenhorst strahlten dabei. Die erste Motorsportveranstaltung in Deutschland nach dem Corona-Lockdown fand unter anspruchsvollen Auflagen statt, die es zu meistern galt. Dabei ging das Hygiene-Konzept der VLN – unter anderem mit einer großzügig dimensionierten Outdoor-Boxengasse im Fahrerlager – voll auf. Am Ende gab es bei den Teilnehmern und Organisatoren gleichermaßen zufriedene Gesichter. Und auch die Fans blieben keineswegs auf der Strecke. Wenn auch nicht am Nürburgring vor Ort, verfolgten sie den Livestream im Internet. „Mein größter Dank geht heute an die Fans, die unserer Bitte nachgekommen sind, zuhause zu bleiben und das Rennen im Livestream zu verfolgen“, sagt Christian Stephani, Geschäftsführer VLN VV GmbH & Co. KG. „Wir haben einen fantastischen Renntag hinter uns. Wir haben von allen Seiten viel Zuspruch erfahren und blicken nun mit Freude auf die bevorstehenden Rennen. Und – hier schließt sich der Kreis – hoffentlich bald auch wieder mit Fans an der Rennstrecke.“

5 Phoenix Racing

Frank Stippler sah im Phoenix Audi R8 LMS das Ziel nicht. [Foto: Gruppe C Photography/VLN]

Sportlich setzten Patrick Assenheimer und Maro Engel im Mercedes-AMG GT3 des Mercedes-AMG Team HRT das erste Ausrufezeichen der Saison: Mit einer Rundenzeit von 7:59,191 Minuten sicherten sie sich die Pole-Position. Das Duo führte das Rennen auch zwölf Runden lang an und wurde in Führung liegend abgewinkt. Allerdings unterlief dem Team beim letzten Boxenstopp ein Fehler, so dass die Minimalzeit unterschritten wurde. Dafür erhielten Assenheimer und Engel eine 37-Sekunden-Strafe und mussten sich am Ende mit Platz zwei begnügen. Den Sieg erbten Pittard und Jensen, die im BMW M6 auf Platz zwei ins Ziel gekommen waren. Vor allem in der Startphase, in der die Strecke aufgrund von leichtem Nieselregen rutschig war, wuchs Pittard über sich hinaus, als er – von Position fünf aus gestartet – bis auf Rang zwei nach vorne sprintete. Glück hatte auch das Mercedes-AMG Team GetSpeed. In der Schlussphase kämpften Fabian Schiller, Maximilian Buhk und Raffaele Marciello mit Michele Beretta und Kim Louis Schramm im Phoenix-Audi um den letzten Podestrang. Nur wenige Sekunden trennten beide eingangs der letzten Runde. Am Ende wurde Beratta in eine Kollision verwickelt und fiel bis auf Rang sieben zurück. Mit Platz drei konnte auch GetSpeed den ersten Podestrang der Saison feiern. Einen nicht gelungenen Auftakt hatte dagegen der Bad Münstereifeler Frank Stippler und sein Teamkollege Vincent Kolb im Phoenix Audi R8 LMS, die lange Zeit in der Spitzengruppe mitfuhren. In der 20 Runde mussten die beiden den Rennwagen mit den vier Ringen wegen technischem Defekt abstellen.

Nürburgring Langstrecken-Serie 2020, 51. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy

Der erste Einsatz vom Mercedes C300 von Mcchip-DKR endet auf dem 12. Rang in der Klasse VT2. [Foto: VLN]

Die ersten Tabellenführer der Saison 2020 sind Carsten Knechtges, Marcel Manheller und Janis Waldow, die im BMW 330i von Manheller Racing die mit 19 Fahrzeugen am stärksten besetzte Klasse VT2 für sich entschieden. In der gleichen Klasse landet der Mercedes C300 beim ersten Einsatz vom Team Mcchip-DKR auf dem zwölften Platz. Gefahren wurde das Fahrzeug von Nick Hancke (Lichtenau), Alexander Meixner (Mechernich-Satzvey) und Bernhard Weber (Bonn).

Nürburgring Langstrecken-Serie 2020, 51. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy

Zufrieden waren Sven Oepen und seine Kollegen im Küpper Racing BMW V4. [Foto: VLN]

Ein Fahrzeug weniger war in der Klasse V4 am Start. Die Sieger, Christopher Rink, Danny Brink und Philipp Leisen im BMW 325i des Pixum CFN Team Adrenalin Motorsport, belegten in der Tabelle Rang zwei. In der gleichen Klasse landete das Team von Küpper Racing rund um den Kommerner Sven Oepen gemeinsam mit Manuel Dormagen (Euskirchen) und Klemens Eßmann (Köln) auf dem sehr guten achten Platz. „Wir sind mit unserem ersten Lauf mehr als zufrieden. Im Training bin ich als erster im Nieselregen gefahren und da lagen wir Zeitweise sogar auf Platz vier. Bei abtrocknender Strecke sind wir dann leider bis auf Platz zehn abgerutscht. Den Start bin ich dann gefahren und habe das Auto dann nach sieben Runden auf Platz sieben an Manuel übergeben, der hat dann auch sieben problemlose Runden abgespult und auf dem gleichen Platz an Klemens Eßmann übergeben, der zum ersten Mal auf dem Auto mitgefahren ist. Leider wurde er drei Runden vor Schluss von einem Mitbewerber aus der TCR Klasse von hinten touchiert und hat sich dann im Hatzenbach Bogen gedreht und ist leicht in die Leitplanke angeschlagen. Er hat es aber geschafft, über die GP-Strecke in die Box zu kommen. Die Jungs von Küpper Racing haben blitzschnell reagiert und so ging es nach zwei Minuten wieder auf die Strecke. Wir wurden dann zum Schluss auf Platz acht abgewunken“, zeigt sich Oepen mehr als zufrieden über das erste Rennen.

350 Black Falcon

Tobias Müller belegte im Black Falcon Porsche einen hervorragenden 15. Platz in der Gesamtwertung. [Foto: Gruppe C Photography/VLN]

Bester platzierter Fahrer aus der EIFELON-Region war der Euskirchener Tobias Müller, der im Porsche 911 GT3 Cup MR vom Black Falcon Team Identica nicht nur die Klasse SPPRO gewann, sondern mit seinen Teamkollegen Marek Böckmann (Lautersheim) und Carlos Rivas (Bereldange) auch den hervorragenden 15. Platz in der Gesamtwertung belegte. Einen Sieg in der Klasse SP6 feierte der Euskirchener Jörg Wiskirchen gemeinsam mit Teamchef David Ackermann (Döttingen) und Stefan Müller (Kempten) im von rent2drive-FAMILIA-racing eingesetzten Porsche 911 GT3 Cup.
Bereits in einer Woche geht es in der Nürburgring Langstrecken-Serie weiter. Auf dem Programm steht am 11. und 12. Juli die Doppelveranstaltung mit dem 60. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen am Samstag und dem 52. ADAC Barbarossapreis am Sonntag – jeweils über die Distanz von vier Stunden.

RCN & GLP

Die Covid-19-Pandemie hat Deutschland lange fest im Griff gehalten. Langsam verbessert sich die Situation und Beschränkungen wurden gelockert. So ist jetzt auch, nach der Genehmigung durch die Kreisverwaltung Ahrweiler, Motorsport auf dem Nürburgring wieder möglich. Die Rundstrecken-Challenge Nürburgring beginnt die Saison 2020 mit dem Lauf „Um die Westfalen-Trophy“ am morgigen Samstag. Die Veranstaltung auf der Nürburgring-Nordschleife, ausgerichtet von MSC Bork e.V. im ADAC, weist in Corona-Zeiten einige Besonderheiten auf. Zuschauer im Fahrerlager und rund um die Strecke sind nicht zugelassen. Für alle Teilnehmer und Offizielle gelten die strengen Hygienevorschriften: In allen Bereichen sind die allgemeinen Regeln zum „Social Distancing“ zu beachten und die entsprechenden Abstandsregeln von mindestens 1,5 Metern einzuhalten. In allen Räumen sowie bei Unterschreitung des Mindestabstandes ist das Tragen von Mund-Nasenschutz erforderlich. Alle Wege und Bereiche sind so gestaltet, dass die Mindestabstände garantiert sind. Stark frequentierte Bereiche werden vom Streckenbetreiber mit Desinfektionsmöglichkeiten ausgestattet.
Organisationspersonal, das direkten Kontakt zu Teilnehmern hat, schützt sich zusätzlich zum Mund-Nasenschutz durch das Tragen von Einmalhandschuhen und achtet auf die Abstandsregeln. Im Bereich der Administration werden die Bearbeitungstheken mit einer Spuck-Schutzscheibe versehen. Der Zutritt zu den Räumen der Organisation ist neu geregelt, und darf nur unter Vermeidung von Warteschlangen erfolgen. Die Veranstaltung wird in zwei Läufen durchgeführt.
Die Läufe sind wie folgt eingeteilt: Lauf 1 (Roter Punkt/Gelber Punkt): Hier fahren die Autos der Klassen: Cup 3 Porsche Cayman GT4, Cup 2 BMW M 240 I, V 6, Cup 1 Opel Astra OPC, V5, VT 3, V4, F4, F3, VT2, F2, V3, F5, V2, VT1, V1, F1; RCN Light 29 + 30. Lauf 2: Hier fahren die Autos der Klassen: RS 7, RS 8, RS 3A, RS 6, RS 8A, RS 4A, H 6, H 7, RS 2A, H 5, H 4, H 3, RS 3, RS 5, RS 3DA, RS 4, RS 2, RS 2DA, RS 12ATG, H 2, RS 1, RS 1DA, H 1. Die Distanz wurde um zwei Sprintrunden auf 13 Umläufe verkürzt. Knapp 130 Teilnehmer gaben für die Saisonpremiere ihre Nennung ab. RCN Rennleiter Hans-Werner Hilger: „In der aktuellen Situation ist diese Starterzahl in Ordnung, darauf können wir aufbauen. Aber zunächst einmal müssen wir unser Saisondebüt ordentlich über die Bühne bekommen.“ Bei der ersten Veranstaltung der GT- und Tourenwagen-Breitensportserie gibt es einige Kandidaten auf den Gesamtsieg. Zum Favoritenkreis gehören: Winfried Assmann (Golssen, Porsche 991 GT3 Cup), Michael Luther/Markus Schmickler (Barsbüttel/Bad Neuenahr, BMW M3), Florian Pröbstl (Hohenpeißenberg, BMW M3), Markus Sattler (Lorch, AMG Mercedes GT4) und Volker Wawer/Achim Wawer (beide Karlsruhe/Porsche Cayman). Titelverteidiger Kevin Totz (Brakel) startet mit einem BMW 325i wieder in der Klasse V4, als Partner hat er diesmal Carsten Meurer (Welcherath). Mit 21 Teilnehmern ist die Klasse wie im vergangenen Jahr die größte im Feld.

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Es geht rund im Sport

Ohne Zuschauer und ohne Presseberichterstatter startet die NLS am Nürburgring in die neue Saison – FVM beendet endgültig die Saison – Volleyball Rur-Beach-Club steigt in Düren

Motorsport

Nürburgring Langstrecken-Serie

Endlich geht es wieder rund und die Vorfreude ist bei allen Beteiligten riesig. 14 Wochen später, als ursprünglich geplant, startet die Nürburgring Langstrecken-Serie in die Saison 2020. Die 51. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy ist am 27. Juni die erste Motorsportveranstaltung in Deutschland nach dem Corona-Lockdown. 141 Rennfahrzeuge werden am Samstag pünktlich um 12.00 Uhr die schönste und schwierigste Rennstrecke der Welt unter die Räder nehmen. Mit dabei ist alles, was Rang und Namen hat. Aber weder Zuschauer, noch der EIFELON-rasende Reporter und Fotograf Paul Düster dürfen dabei sein, für ihn gab es keine Akkreditierung. „Das ist eine schwierige Situation“, sagt Christian Stephani, Geschäftsführer VLN VV GmbH & Co. KG. „Normalerweise würden wir jetzt die Zuschauer dazu auffordern, am Samstag möglichst zahlreich an den Nürburgring zu kommen, um gemeinsam mit uns ein Motorsportfest par excellence zu feiern. Aktuell machen wir allerdings leider genau das Gegenteil und bitten alle ausdrücklich, daheim zu bleiben.“ Unter den genannten Fahrzeugen zählt der Bad Münstereifeler Frank Stippler zu den Anwärtern aus der EIFELON- Region für den Gesamtsieg im ersten Lauf dieses Jahres. Gemeinsam mit dem Frankfurter Vincent Kolb geht er im Audi R8 LMS für das Team Phoenix Racing an den Start. Ebenfalls mit Chance auf den Gesamtsieg geht der Euskirchener Tobias Müller ins Rennen. Als einziger Starter in der Klasse SPPRO (VLN 24h-Specials SP-Pro – Restriktorpflichtige Fahrzeuge über 3000 ccm) startet der Youngster mit dem Team BLACK FALCON IDENTICA gemeinsam mit Marek Böckmann (Meuspath) und Carlos Rivas (Bereldange) in einem Porsche 911 GT3 Cup MR in das Saisonauftaktrennen. Mit gleich drei Fahrzeugen geht das Team von JS Competition von dem Dürener Jonas Spölgen an den Start. Auch das Mechernicher Rennsporteam mcchip-dkr ist mit von der Partie. Das Team von Danny Kubasik setzt einen Mercedes-Benz C300 in der Klasse VT2 ein.

Das Team von Sven Oepen und Marcel Dormagen startet in der Klasse V4 mit dem, von Küpper-Racing vorbereiteten BMW 325i. [Foto: privat]

Wie schon in der vergangenen Saison geht auch Manuel Dormagen (Euskirchen) und Sven Oepen (Mechernich-Kommern) in der Klasse V4 mit einem BMW 325i E90 an den Start. „Die Testfahrten sind super gelaufen und wir gehen mit großer Zuversicht in den ersten NLS-Lauf“, gibt sich Oepen vor dem Auftaktlauf zuversichtlich. In der Klasse SP6 VLN 24h-Specials nimmt der Euskirchener Jörg Wiskirchen gemeinsam mit Teameigner David Ackermann vom Team rent2drive-FAMILIA-racing in einem Porsche 911 GT3 Cup in den ersten Lauf der NLS teil.

 


Fußball

Fußball Verband Mittelrhein

Der Fußball Verband Mittelrhein hat endlich über die vergangene Saison entschieden. [Foto: pd]

Beim außerordentlichen Verbandstag und dem außerordentlichenVerbandsjugendtag des Fußball-Verbandes Mittelrhein (FVM) wurde mit deutlicher Mehrheit beschlossen, die Spielzeit 2019/20 im Herren-, Frauen- und Jugendspielbetrieb auf Verbands- und Kreisebene, sowie für die „Futsal“-Mittelrheinliga abzubrechen.
Die Delegierten stimmten bei den Versammlungen zudem mehrheitlich dem Antrag der FVM-Gremien zu, die Aufsteiger gemäß Quotienten-Regelung zu ermitteln. Im Seniorenbereich wird es einen Aufsteiger pro Staffel geben, im Jugendbereich kommen die in den Durchführungsbestimmungen geregelten Aufstiegsregelungen zur Geltung. Absteiger wird es gemäß den gestellten Anträgen in keinem Wettbewerb geben. Die Erweiterungsanträge für den Seniorenbereich hinsichtlich Wertung und Umsetzung der Aufstiegsregelung, die Delegierte aus den Fußballkreisen beim Verbandstag für verschiedene Vereine einbrachten, fanden keine Mehrheit. Seit dem 13. März 2020 war die Spielzeit war aufgrund der Covid-19-Pandemie ausgesetzt.
Für den Bitburger-Pokal der Herren und den FVM-Pokal der Frauen beschlossen die Delegierten eine Weiterführung beider Wettbewerbe, da hier nur noch drei bzw. fünf Spiele zu spielen sind. Abgebrochen ohne Sieger werden hingegen alle Pokalwettbewerbe im Jugendbereich auf FVM- und Kreisebene. Für den DFB-Vereinspokal 2020/21 der A-Junioren ermächtigte der außerordentliche Verbandsjugendtag den Verbandsjugendausschuss, einen FVM-Teilnehmer zu benennen.
Ebenso können der Beirat und der Jugendbeirat des Verbandes – im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie – Beschlüsse über die Durchführung des Spielbetriebs fassen, sofern eine Dringlichkeit besteht. Änderungen der Spiel- und Jugendordnung stehen unter Vorbehalt der Genehmigung durch den nächsten Verbandstag bzw. Verbandsjugendtag.
„Es ist gut für die Vereine, dass wir jetzt eine Entscheidung haben, wie mit der Saison 2019/20 umgegangen wird“, erklärte FVM-Präsident Bernd Neuendorf. „Die Corona-Pandemie hat uns in den letzten Wochen viel abverlangt: Den Aktiven und Verantwortlichen in unseren Vereinen, aber natürlich auch den Verantwortlichen auf Verbands- und Kreisebene. Jetzt müssen wir nach vorne blicken und uns auf die Planung für die neue Spielzeit konzentrieren. Ich wünsche mir, dass wir nach dem heutigen Tag gemeinsam einen Weg beschreiten, der den Fußball am Mittelrhein stark und geschlossen aus dieser für uns alle so schwierigen Zeit herauskommen lässt.”
Alle Informationen zur neuen Spielzeit werden in Kürze veröffentlicht.

 


Volleyball

Rur-Beach-Cup

WVV-Präsident Hubert Matens (l.) und Landrat Wolfgang Spelthahn unterzeichneten den Vertrag für die Ausrichtung des WVV-Finales im Kreis Düren in diesem und nächsten Jahr. Darüber freuen sich (hinten, v.l.) Nik Asbach (Rurtalbus), Annegret Greven (Kreis Düren) und Björn Thönes (WVV-Beachwart). [Foto: Kreis Düren]

Der Kreis Düren unterstützt den Westdeutschen Volleyballverband (WVV) bei der Rückkehr zur Normalität: So sollen die besten Teams des Verbandes am Wochenende 29. und 30. August zum vierten Mal in Folge im Kreis Düren um die Westdeutsche Beach-Volleyballmeisterschaft kämpfen. Allerdings nicht mehr in der Arena auf dem Jülicher Schlossplatz, sondern in Düren auf der Beach-Volleyballanlage des Dürener TV, also in einem sehr viel kleineren Rahmen.
„Wir sind uns der Herausforderung bewusst. Deshalb haben wir diese umzäunte und damit geschützte Sportanlage gewählt. Dort werden wir auch deutlich weniger Zuschauer hineinlassen“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn, der den DKB-Beach-Cup im Jahr 2002 anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Kreises ins Leben gerufen hatte. Da die namensgebende Dürener Kreisbahn inzwischen Geschichte ist, übernimmt deren Nachfolgerin, die Rurtalbus GmbH, die Rolle des Hauptsponsors. Bei der 19. Auflage gewinnen die Turniersieger nun den Rur-Cup.
Landrat Wolfgang Spelthahn und WVV-Präsident Hubert Martens unterzeichneten in Düren die Verträge zur Turnierausrichtung in diesem und im nächsten Jahr. „Das ist für uns ein immens wichtiges Ereignis. Die Aktiven freuen sich riesig, dass wir ihnen ab Anfang Juli wieder eine Turnierserie anbieten“, strahlte der Präsident nach der Unterschrift. Nun würden bis eine Woche vor dem Finale in Düren Qualifikationsturniere in geschlossenen Anlagen stattfinden.

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Kreis Euskirchen. Corona Test „Drive-in-Zentrum“ geplant

Im Kreis Euskirchen wird es in Kürze ein „Drive-in-Verfahren“ zur Durchführung von Untersuchungen auf das Corona-Virus geben. Die Kassenärztliche Vereinigung arbeitet gerade mit Unterstützung des Deutschen Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen und der Kreisverwaltung daran, diese Einrichtung am leerstehenden Burger-King-Restaurant in Mechernich zu installieren.
Hintergrund ist, dass es aktuell eine steigende Zahl von begründeten Verdachtsfällen (z.B. Urlaubsrückkehrer) gibt, die sinnvollerweise getestet werden müssen. Der aktuell eingesetzte Fahrdienst des Roten Kreuzes, der Hausbesuche bei den Betroffenen durchführt, arbeitet am Limit und kann die hohe Nachfrage nur mit Zeitverzögerung abarbeiten. Daher soll das „Drive-in“ in Mechernich jetzt kurzfristig Abhilfe verschaffen.
Unabdingbare Voraussetzung für einen Abstrich im Drive-in-Zentrum ist eine Laborüberweisung des Hausarztes! Wer grippeähnliche Symptome aufweist, muss also wie bisher seinen Hausarzt anrufen, der dann nach den Kriterien des Robert-Koch-Instituts entscheidet, ob eine Untersuchung auf das Corona-Virus erforderlich ist. Wenn der Patient dann in der Lage ist, selbstständig zum Drive-in-Zentrum zu fahren, dann wird dort – nach Terminabsprache! – der Abstrich gemacht. Dies werden Mitarbeiter des Roten Kreuzes in entsprechender Schutzausrüstung tun. In den anderen Fällen wird nach wie vor der Fahrdienst des DRK eingesetzt werden. [Pressestelle Kreis Euskirchen]

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Fotostrecke Rosenmontagszug Kommern 2020

Auch in diesem Jahr hatte die KG Greesberger Kommern glück mit dem Wetter. Zahlreiche Zuschauer säumten den Zugweg durch den historischen Ortskern.

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Jahreskalender. VLN Highlights

Jahreskalender 2020 zum Preis von 19,90 Euro plus Versandkosten. Zu bestellen unter paulduester.com@gmail.com

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Jahreskalender. Team Küpperracing

Jahreskalender 2020 vom VLN & RCN Team Küpper Racing

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Jahreskalender. Team Stephan Reuter/Herbert Neumann

Kalender 2020 von RCN Team Stephan Reuter/Herbert Neumann

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Fotostrecke. Sitzung Anno Pief Weyerer Blömche

Fotos von der tollen Anno Pief Sitzung der Weyerer Blömche.

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MOTORSPORT. Fotostrecke VLN4

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MOTOCROSS. Flutlichtrennen beim MSC Kleinhau

Rennwochenende beim MSC Kleinhau

Volle Starterfelder erwarten die Zuschauer bei den Rennen des MSC Kleinhau auf der Rennstrecke am Raffelsberg. [Foto: Guido Barth]

Das Wochenende hat echten Kult-Status und in diesem Jahr gibt es allen Grund zum Feiern. Das legendäre Flutlicht-Rennen des MSC Kleinhau findet in diesem Jahr zum 30. Mal statt, natürlich wieder rund um Christi Himmelfahrt. Der einzigartige Flutlicht-Freitag ist eingebettet in die Moto-Cross-Großveranstaltung vom 31. Mai bis 2. Juni auf der Strecke am Raffelsberg. Drei Tage lang stehen alte und neue Cross-Motorräder, sowie die Gespanne und die Fahrer vom Nachwuchs bis zu Weltmeisterschafts- und Europameisterschafts-Teilnehmern im Mittelpunkt.
Freitags geht es los mit den Rennen, die bis in die Nacht dauern und am Samstag und Sonntag sind dann spannende Duelle in rund 20 Klassen um die Meisterschaft des DAMCV (Deutscher Amateur Motocross Verband) zu sehen. Auch in diesem Jahr sind wieder viele Top-Stars am Start in Kleinhau, in den letzten Jahren waren die Rennläufe immer ein packendes Treffen von Weltmeistern, WM-Fahrern, Europameistern und Deutschen Meistern. In diesem Jahr geht als einer der absoluten Spitzen-Fahrer zum Beispiel der Weltmeister von 2016, Jan Hendrickx, im Gespann an den Start. Er fährt beim Flutlicht-Rennen gemeinsam mit Tobias Lange vom MSC Kleinhau.
Es ist diese ganz besondere und einzigartige Atmosphäre, die Besucher und Fahrer so lieben: Wenn die Sonne hinter dem Hürtgener Hang verschwindet, sich die Dämmerung über die Motocross-Strecke senkt und dann die Motoren der alten Gespanne und der historischen Motorräder dröhnen, dann schlagen die Herzen tausender Motorsportfreunde höher. Das ist es, was diese Veranstaltung zu einem echten Kult-Rennen gemacht hat. Die Großveranstaltung zieht jedes Jahr tausende Zuschauer an die Strecke bei Kleinhau und die Teilnehmer reisen aus ganz Europa zu diesem Rennen an. Zum krönenden Abschluss des ersten Renntages gibt es ein beeindruckendes Feuerwerk. Fast 400 Teilnehmer haben sich für diese europaweit einzigartige Veranstaltung genannt. Neu sind in diesem Jahr die Rennen der modernen Seitenwagen-Gespanne, da können sich die Fans auf rasante Rennen freuen.

Hochspannende Rennen werden natürlich bei der Klasse Seitenwagen erwartet. [Foto: Guido Barth]

Mit dabei sind in allen Klassen natürlich wieder zahlreiche Fahrer des MSC Kleinhau, die man an den blau-orangen Fahrerhemden erkennt. Die Strecke wird vom Technischen Hilfswerk mit viel Aufwand ausgeleuchtet. Es fahren am Freitag wieder Shuttle-Busse (16.00 bis 3.00 Uhr), die die Besucher vom Ort Kleinhau aus kostenlos zum Renngelände transportieren.
Am Samstag starten dann die „Weltmeister von morgen“. Bei den Rennen geht es ab 12.00 Uhr um wichtige Punkte für die Deutsche Amateur-Meisterschaft. Neu ist in diesem Jahr eine offene Tagesklasse, in der alle Fahrer starten können. Außerdem gehen samstags noch die Damen, die Senioren und die Veteranen an den Start. Das Training beginnt ab 9.30 Uhr.
Der Sonntag gehört dann den bereits etablierten Fahrern. In der Klasse Seitenwagen und den verschiedenen Soloklassen starten viele erfolgreiche Fahrer des MSC Kleinhau und aus der gesamten Moto Cross-Szene, wenn es an die Punkte und Podestplätze in der DAMCV-Meisterschaft geht. Auch am Sonntag werden die Shuttle-Busse von 10.00 bis 19.00 Uhr zwischen Kleinhau und Rennstrecke, für die Gäste kostenfrei, eingesetzt.
Und das Feiern kommt in Kleinhau natürlich auch nicht zu kurz: Die legendäre Mega-Rock-Fete steigt am Mittwoch vorher, im Festzelt auf dem Renngelände. Am Samstagabend gibt es dann wieder was für Ohren, mit Superstimmung für die Fans der „70er, 80er und 90er Jahre Party“ im Festzelt.

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